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20 Millionen Euro Geldstrafe für BMW

Ganz offensichtlich haben die USA derzeit ein Auge auf deutsche Automarken geworfen. Wie sonst erklärt es sich dann, dass nun auch BMW eine gepfefferte Geldstrafe aufgebrummt bekommen hat? Wie auch schon beim VW-Abgasskandal, wurde auch bezüglich BWM öffentlich gerügt, dass keine ausreichenden Informationen zur Mini-Rückrufaktion veröffentlicht worden sind. In Dollar umgerechnet, muss BMW nun einen Geldbetrag in Höhe von ca. 40.000.000,00 Dollar berappen.

Die Hintergründe

Vorgeworfen wird dem deutschen Autohersteller, dass er Crash-Standards beim Mini nicht eingehalten habe. Die nachfolgende Informationsweitergabe an betroffene Autobesitzer sei nicht transparent und schnell genug vonstattengegangen. Als Autohersteller muss sich auch BMW an Richtlinien halten – dies ist vorliegend in den USA wohl nicht erfolgt. Aus einem drei Jahre zurückliegenden, ähnlichen Fall hat BMW aber offensichtlich nicht gelernt. Anderenfalls wäre es aktuell nicht erneut zu diesen Vorwürfen gekommen. BMW bemüht sich daher gegenwärtig, mit der US-Verkehrssicherheitsbehörde zusammenzuarbeiten. Was in Gerichten an der Tagesordnung ist, hat nun auch in diesen Fall Einzug gehalten. Mit einer Vergleichsvereinbarung möchte man nun gegenseitig Ruhe in die angeschlagene Situation bringen. Es ist vorgesehen, die Geldstrafe wie folgt aufzuteilen:

  • 10 Millionen Dollar Strafe
  • 10 Millionen Dollar als Investition in interne Prozesse
  • 20 Millionen Dollar für den Fall der Nichtumsetzung
  • Eine ganze Stange Geld, was sich die US-Verkehrssicherheitsbehörde da hat einfallen lassen. Aber die USA sind ja bekanntlich führend in der Verhängung von Geldstrafen. Auch die Höhe derselben erreichen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ungeahnte Ausmaße. Das bekommt derzeit auch der Konkurrent VW zu spüren. Hier sind Geldstrafen zwar noch nicht festgesetzt, wohl aber kann man sich bereits jetzt ausrechnen, dass diese den gegen BMW verhängten Betrag noch weit übersteigen werden.

    Die Folgen für Trader

    Seit kurzer Zeit und spätestens mit der Information über die verhängten Strafsanktionen der US-Verkehrssicherheitsbehörde, befindet sich die BMW-Aktie auf einem leichten Abwärtskurs. Das wird sicher aller Voraussicht nach auch nicht besonders zeitnah behoben sein. Denn das aus der Sanktion stammende, klaffende Finanzloch ist nicht so einfach wieder zu stopfen. Es müssen Maßnahmen eingeleitet und eingehalten werden – ein Rattenschwanz also, den BMW da in der nächsten Periode hinter sich herziehen wird. Anleger jedenfalls verhalten sich derzeit doch sehr, für Händler binärer Optionen ist das aber natürlich kein Problem. Das Prinzip, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, eignet sich generell bei Aktien besonders gut. Bei der BMW-Aktie sind kurzfristige Laufzeittypen aktuell genauso renditestark, wie langfristige Laufzeiten. Bei letzteren können Trader Vorteile aus dem Abwärtstrend ziehen. Alles in allem bieten sich Tradern, die auf die BMW-Aktie setzen möchten, gute Grundlagen.

    Wichtige Hintergrundinformationen

    Zuletzt ist der Gewinn des Autoriesen BMW enorm angestiegen. Ein Grund dafür sind die erst kürzlich geknackten Auslieferungsrekorde. In Europa, den USA und sogar in China konnte BMW Boden gut machen. Ca. 20 % Einnahmensteigerung und ein gut laufendes Motorradgeschäft verhelfen der Aktie im Übrigen zu nebenläufig steigenden Kursen. Diese Information ist für Trader ebenso wichtig, wie die schlechten Nachrichten aus den USA. Weil sich die Nachrichtenlage bei BMW aber genauso gut überwachen lässt, wie beim Konkurrenten VW, ist hier Vieles möglich.

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