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Adidas: Mögliche Trennung von der FIFA

Gebunden haben sich die beiden Sportriesen vertraglich bis zum Jahr 2030. Nun ist die Vertragsbeziehung zwischen Adidas und der FIFA bereits schwer gebeutelt. Und angesichts der vergangenen Skandale besteht zumindest theoretisch die Option, dass sich Adidas von der FIFA trennt. Vorstandschef Hainer macht diese Entscheidung jedoch davon abhängig, dass sich die FIFA nach den schlechten Schlagzeilen ausreichend reformiert. Sollte dies nicht der Fall sein, wird darüber nachzudenken sein, das Vertragsverhältnis vorzeitig aufzukündigen. Ein Kind schneller Entscheidungen ist Hainer jedoch nicht – mit vorschnellen Handlungen ist seinerseits also nicht zu rechnen.

Druck durch größte Geldgeber

Neben Adidas erhöhten vor Kurzem auch Coca-Cola, Visa und McDonald´s den Druck auf die FIFA. Von einem Kulturwandel war die Rede und davon, dass die Reformbemühungen durch Unabhängige überprüft werden sollen. Schwierige Zeiten also für die FIFA. Nachdem viele wichtige Sponsoren schon im Oktober einen Rücktritt Blatters forderten, wurden Stimmen laut, die die Zurückhaltung von Adidas scharf anprangerten. Schnell kamen neue Fragezeichen und neue Korruptionsvorwürfe auf. Dass Ermittlungsbehörden aufgrund dieses Verhaltens eventuelle Parallelen finden könnten, steht laut dem Vorstandschef Hainer nicht zur Debatte: „Man kann uns nicht für die verbrecherischen Machenschaften der FIFA-Funktionäre verantwortlich machen. Wir haben alle Verträge durchforstet und ich kann guten Gewissens sagen, dass wir sauber sind.“ Alles gut also auf Planet Adidas. Oder doch nicht? Jedenfalls hat man sämtliche Verträge, die auch mit dem DFB geschlossen worden sind, überprüfen lassen mit dem Ergebnis, dass diese sauber seien.

Klarer Aufwärtstrend der Adidas-Aktie

Festzuhalten bleibt aber, dass sich die Adidas-Aktie seit Monaten in einem steten Aufwärtstrend bewegt. Innerhalb eines Tages zeigt sie jedoch eine hohe Volatilität, welche für Trader binärer Optionen sehr interessant sein kann. Was jedoch genau die Schwankungen auslöst, lässt sich nicht besonders transparent nachvollziehen. Es heißt also, etwas genauer hinzuschauen und zu hinterfragen. Jedenfalls sollten Trader sich bezüglich der Beziehungen zur FIFA genau informieren. Diesbezügliche News werden zu Kursschwankungen bei der Aktie führen. Auch weitere Enthüllungen, die Adidas mit dem FIFA-Skandal in Verbindung bringen könnten, werden sich im Kursverlauf niederschlagen.

Weltnachrichten ebenso wichtig

Als wichtiges DAX-Unternehmen ist die Adidas-Aktie aber selbstverständlich auch von der finanzpolitischen nationalen und internationalen Situation abhängig. Aktuell kann man wieder beobachten, dass sich der DAX in einem Mini-Aufschwung befindet. Das wirkt sich natürlich auch auf die DAX-Unternehmen aus. Deshalb ist es aber ebenso wichtig, die anstehenden Zinsentwicklungen zu beobachten. Die Europäische Zentralbank sowie die US-Notenbank Fed sind hier federführend. Weil heute die Veröffentlichungen letzterer schon ungeduldig erwartet werden, muss das Hauptaugenmerk auf eben jene gelegt werden. Empfehlenswert sind aufgrund der hohen Volatilität kurzfristige Laufzeiten, denn die Schwankungen untertags sind doch recht schlecht zu identifizieren. In solch einer Situation sind schnelle Charts sicherer, als langfristige Optionslaufzeiten. Für unerfahrene Trader ist die Adidas-Aktie wohl aber derzeit nicht zu empfehlen. Die vielen kleinen Kursschwankungen birgen die Gefahr, einen Totalverlust zu verbuchen. Wer also Einsteiger ist, sollte sich mit einfacheren Basiswerten beschäftigen. Beispielsweise werden Rohstoffe heute nach den Fed-Veröffentlichungen einen eindeutigen Kurs einschlagen. Sie sind leichter zu traden und reagieren momentan auf deutlich transparentere Nachrichten.

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