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Anleger drängen in den Hochrisiko-Markt

Die letzten Veröffentlichungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben einmal mehr dazu geführt, dass sich Anleger nun nach gewinnbringenderen Finanzinstrumenten umschauen müssen. Das Vorhaben der EZB, die Zinsen weiter niedrig zu halten und im Gegenzug Staatsanleihen zu verlängern führt dazu, dass Gelder mittlerweile nicht mehr auf klassischen Konten, Tagesgeldkonten, etc. gebunkert werden sollten. Angesichts der extrem niedrigen Zinsen lassen sich hier nun wirklich keine Gewinne mehr einfahren. Ziel des Vorhabens der EZB ist es, innerhalb von kurzer Zeit die Inflation zu erhöhen. Dies kann jedoch nur gelingen,

  • wenn einerseits Zinsen niedrig gehalten werden und
  • andererseits weiter Staatsanleihen gekauft werden
  • In naher Zukunft wird sich an der verqueren Finanzsituation also wenig ändern. Besonders übel fallen bei alledem jedoch die Sparer auf die Nase. Sie erhalten für ihre ohnehin nicht großen Sparbeträge nun Zinserträge, deren Höhen nicht einmal erwähnenswert sind.

    Der Weg in den risikobehafteten Finanzmarkt

    Was Sparer vor einigen Jahren noch gänzlich ausgeschlossen haben, nimmt heute immer mehr Formen an. Zu beobachten ist, dass sie sich nach neuen Finanzinstrumenten umsehen. Weil der klassische Weg über Tagesgeldkonten & Co. jedoch durch die jüngsten EZB-Veröffentlichungen erheblich beschnitten ist, bleibt Anlegern nun nichts anderes übrig, als einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Entweder entscheiden sie sich dafür, ihr Geld sprichwörtlich unter das Kopfkissen zu packen – Zinsen gibt es auch hier nicht, wohl aber Sicherheit – oder sie beschäftigen sich mit dem Aktien- und Devisenmarkt. Mehr denn je gewinnen in diesem Rahmen auch die binären Optionen an Wichtigkeit. Ihr einfaches Konzept ist verlockend und gewinnbringend zugleich. Gern werden sie auch als Finanzwetten bezeichnet, jedoch entbehrt diese Bezeichnung jeglicher Grundlage. Denn wer lediglich wetten möchte, kann dies in einem Wettbüro tun. Wer hingegen mit binären Optionen handeln will, muss sich einen umfassenden Überblick über den Finanzmarkt, Strategien, Risiken, etc. aneignen. Letztlich ist es mehr, als nur etwas Geld in die Hand zu nehmen und zu wetten, ob der Kurs steigt oder fällt. Veröffentlichungen der EZB führen in schöner Regelmäßigkeit zu großen Reaktionen am Finanzmarkt. Wer hier nicht vollständig im Bilde ist, geht ein hohes Risiko ein. Denn in der Regel gibt es im Handel mit binären Optionen den Begriff des „Teilverlustes“ nicht. Hier gilt die Devise: Ganz oder gar nicht. Nur im Rahmen der Experten-Charts, in denen aber auch Beträge oberhalb von 5.000,00 € investiert werden müssen, ist es möglich, den Verlust zu begrenzen.

    Auswirkungen weithin spürbar

    Die jüngsten Veröffentlichungen der EZB führten dazu, dass sowohl Euro als auch Dollar einen Sprung hinlegten. Dem DAX in Deutschland gefiel das Statement Mario Draghis (Präsident der EZB) überhaupt nicht – er nahm mit einem Sinkflug von 3 % Fahrt nach unten auf. Auch bis heute hat sich der DAX noch nicht gänzlich erholt, er ist zwar grundsätzlich im Steigen begriffen, die 11.000-Marke hat er jedoch noch nicht wieder gen oben passiert. Wer sich also an binären Optionen oder anderen Hochrisiko-Instrumenten versuchen möchte, muss genau wissen, was er tut. Für klassische Sparer mit wenig Hintergrundwissen aus der Finanzwelt, sind binäre Optionen also keine wirklich gute Alternative.

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