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Autobauer in diesem Jahr stark unter Druck

Angesichts der Prognosen von Daimler, dem zweitgrößten Premien-Autohersteller der Welt, sind Investoren geschockt. Viele Anleger sorgen sich auch, dass andere Aktien unter der globalen Wirtschaftsschwäche leiden. Egmont Haidt warnte bereits im November letzten Jahres vor einem Gewinnhoch bei Daimler.

Einbrüche bei Daimler-Aktien nach Vorlage der Geschäftszahlen 2015

Nachdem Daimler die Geschäftszahlen für 2015 vorlegte, brach die Daimler-Aktie um fünf Prozent ein. Sie sank auf das Niveau von Oktober 2014, trotzdem Daimler für 2015 Rekordergebnisse vorlegte. Daimler plant, pro Aktie eine Rekorddividende von 3,25 Euro auszuzahlen. Anleger, die weiterhin auf die Talfahrt der Daimler-Aktie setzen, können in

  • K.o.-Bear von Daimler
  • K.o.-Bear von BMW
  • K.o.-Bear von VW
  • investieren, während Trader von Binären Optionen Put-Optionen mit kurzer oder mittelfristiger Laufzeit auf Auto-Aktien kaufen können.

    Geringere Wachstumsraten bei den Autoherstellern

    Investoren sind vom Ausblick der Autohersteller auf dieses und die kommenden Geschäftsjahre beunruhigt. Nach Einschätzung von Daimler könnte die weltweite Nachfrage nach PKW in diesem Jahr noch um drei bis vier Prozent zunehmen, doch werden die Wachstumsraten in den traditionellen Märkten Westeuropa und USA im Vergleich zu den starken Anstiegen in den Jahren zuvor deutlich niedriger ausfallen. Daimler plant eine kräftige Steigerung des Absatzes, doch geht Vorstandschef Dieter Zetsche nur von einer leichten Zunahme des Umsatzes aus. Beim operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft wird nur ein leichter Anstieg erwartet, anders sieht es auch nicht bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz Cars aus.

    Deutliche Senkung des Free Cash Flow

    Die Prognose zum Free Cash Flow ist wenig ermutigend für Anleger. Der Free Cash Flow wird berechnet, indem die Investitionen vom Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit subtrahiert werden. Aufgrund einer verstärkten Investitionsoffensive in Produkte und Technologien rechnet Daimler damit, dass der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft in diesem Jahr deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt. Der um Sondereffekte bereinigte Free Cash Flow lag im Vorjahr bei 5,9 Milliarden Euro. In diesem Jahr soll der Free Cash Flow lediglich zwischen 3,8 und 5,3 Milliarden Euro liegen.

    Starker Einbruch der Daimler-Aktie gegenüber dem Vorjahr

    Gegenüber dem Hoch von 2015 ist die Daimler-Aktie schon um 37 Prozent eingebrochen; die Talfahrt könnte sich fortsetzen. Analysten beginnen damit, ihre Gewinneinschätzungen zu senken – auch bei den Kurszielen kommt es zu Abstrichen.

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