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Binäre Optionen im No-Touch-Handel

Bei den Binären Optionen wird häufig der One-Touch-Handel angewendet, dabei muss der Kurs innerhalb der Laufzeit einen bestimmten Wert mindestens einmal berühren oder überschreiten. Das Gegenteil der One-Touch-Option ist die No-Touch-Option, bei der ein vorgegebenes Kursziel während der Laufzeit nicht erreicht werden darf. Der Kurs wird vom Broker vorgegeben, das Risiko wird umso größer, je mehr sich der Kurs dem gewählten Basiswert nähert.

No-Touch-Handel – der Handel ohne Berührung

Beim No Touch Handel geht es genau wie beim One-Touch-Handel um die quantitative Veränderung des Kurses. Das Steigen und Fallen, so wie bei den Call- und Put-Optionen, reicht nicht aus. Die No-Touch-Option kann, genau wie die einfachen Call- und Put-Optionen und die One-Touch-Option, für verschiedene Basiswerte wie

  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Währungspaare

gehandelt werden. Das vorgegebene Kursziel darf während der Laufzeit nicht erreicht werden. Die Chance, einen Trade zu gewinnen, ist umso größer, je weniger sich der Kurs bewegt. Trader müssen beim No-Touch-Handel genau entgegengesetzt wie beim One-Touch-Handel vorgehen.

Die Analyse der Basiswerte

Sehr volatile Basiswerte sind für den No-Touch-Handel nicht geeignet, denn hier besteht die Gefahr, dass das Kursziel überschritten wird. Geeignet sind Basiswerte, bei denen sich der Kurs seitwärts in einem engen Kanal bewegt. Während der Laufzeit sollten keine wichtigen Informationen oder Veröffentlichungen erwartet werden, da sonst aufgrund der Reaktionen der Anleger mit stärkeren Kursausschlägen zu rechnen ist. Darf sich beispielsweise der aktuelle Goldpreis von 1,272 US-Dollar je Feinunze nicht bis zu einem Wert von 1,275 Dollar bewegen, so sollten während dieser Zeit keine Publikationstermine über Inflationsquoten, Arbeitslosenquoten oder Pressekonferenzen der EZB anstehen, ebenso ist der Handel in Zeiten politischer Krisen ungeeignet, da dann die Kursentwicklung unberechenbar wird. In Krisenzeiten könnte die Nachfrage nach Gold als sichere Geldanlage sprunghaft steigen, denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten suchen Anleger aufgrund der Unsicherheit ihres Kapitals nach alternativen Geldanlagen. Trader sollten auch die Laufzeit der No-Touch-Option beachten, denn das Risiko wird umso größer, je länger die Laufzeit ist.

No-Touch-Option bei Berührung beendet

Bei den No-Touch-Optionen spielt es keine Rolle, ob sich der Basiswert zum Ende der Laufzeit wieder von der Zielmarke entfernt. Die Option ist beendet, sobald der Kurs den vorgegebenen Wert erreicht hat. Ist das der Fall, hat der Trader seinen Einsatz verloren. Das normale Risikolevel wird einerseits von der Laufzeit und anderseits von der Entfernung des Zielkurses vom Anfangskurs bestimmt. Die Gewinnmargen liegen zwischen 65 und 90 Prozent, sie lassen sich deutlich steigern. Beim Trading mit No-Touch-Optionen kommt es auf Analysetechnik, Erfahrungen und ein gutes Hintergrundwissen an, daher sind sie für Einsteiger weniger geeignet. Einsteiger sollten sich erst die nötigen Kenntnisse aneignen, um mit No-Touch-Optionen handeln zu können. Neben den richtigen Basiswerten sollte auf äußere Impulse wie aktuelle Veröffentlichungen und Wirtschaftsnachrichten geachtet werden. Für den erfolgreichen No-Touch-Handel kommt es auf eine gute Vorbereitung in Form einer gründlichen Chart-Analyse an, ebenso sollten Trader die Nachrichten aufmerksam verfolgen und darauf achten, ob vielleicht wichtige Entscheidungen im Bankwesen oder in der Wirtschaft anstehen.

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