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Binäre Optionen mit dem Stochastik-Oszillator handeln

Beim Handel mit Binären Optionen kommen verschiedene Indikatoren zum Einsatz, einer davon ist der Stochastik-Oszillator, der sich für den kurzfristigen Handel eignet. Der Nachteil dieses Oszillators liegt allerdings in der ungenauen Trendbestimmung, doch kann der Oszillator mögliche Wenden anzeigen. In den Seitwärtsphasen wird er gerne als Filterindikator genutzt.

Was ist der Stochastik-Oszillator?

Der Name des Indikators beruht auf dem statistischen Bereich der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Bei der Stochastik handelt es sich um ein statistisches Verfahren, um die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Ereignisse zu ermitteln. George C. Lane, der Erfinder des Indikators, hat eine dem Relative-Stärke-Index ähnliche Methode entwickelt. Die Annahme besteht darin, dass die Schlusskurse im Aufwärtstrend nahe an den Höchstkursen liegen. In den Trendphasen verharrt der Oszillator allerdings in hohen bzw. tiefen Werten, sodass keine Aussage darüber möglich ist, ob ein Markt tatsächlich überkauft bzw. überverkauft ist. Daher wird der Indikator vorrangig in Seitwärtsphasen genutzt, die Vorteile liegen darin, dass kurzfristige Wenden schnell identifiziert werden können. Trader sollten den Stochastik-Indikator zur Umgehung starker Trendphasen zusammen mit einem trendbestimmenden Indikator verwenden, so ist eine Filterung möglich. Ein solcher trendbestimmender Indikator ist der Average Directional Movement Index (ADX).

Die Strategie mit dem Stochastik-Indikator zusammen mit dem ADX-Indikator

Der ADX-Indikator bestimmt den Trend, doch ist seine Interpretation nicht so einfach, denn er ist besonders nachlaufend. Er muss abhängig von der Marktlage individuell bewertet werden. Ein Seitwärtstrend wird bei einem Wert unter 20 angenommen, doch kann auch gerade ein neuer Trend entstehen, sodass der Indikator noch unter 20 liegt. Für die Strategie mit dem Stochastik- und dem ADX-Indikator können folgende Regeln angenommen werden:

  • Nur bei einer deutlichen Seitwärtsphase kaufen oder verkaufen
  • Nur bei Stochastik-Oszillator unter 20 und dann kaufen, wenn die langsame Linie durch die schnelle Linie von unten gekreuzt wird
  • Nur bei Stochastik-Oszillator oberhalb von 20 und dann verkaufen, wenn die schnelle Linie die langsame Linie von oben nach unten kreuzt
  • Bei deutlich steigender Tendenz des ADX keine Position eingehen

Der Stochastik-Oszillator fluktuiert im DAX-Future-Kurs stark zwischen den Extremwerten 20 und 80. Nur ein einziges Mal zeigt der ADX-Indikator eine Seitwärtsphase an; da der ADX unter 20 fiel, deutete das zusätzlich auf einen Seitwärtstrend hin. Die Phase danach zeigt den umgekehrten Fall an, bei dem sich der Abwärtstrend fortsetzte und beim ADX-Indikator eine steigende Tendenz erkennbar war. In den Seitwärtsphasen zeigte der Stochastik-Indikator nur zweimal die Extrembereiche an. In diesem Fall hätten nach den Regeln nur zwei Trades vorgenommen werden sollen. Die Anwendung der beiden Indikatoren erweist sich in der Praxis als sehr schwierig. Trader sollten über Erfahrung im Umgang mit ADX und Stochastik verfügen, um unterschiedliche Strategien durch Kombination beider Indikatoren zu handeln. Ein Trend kann auch gehandelt werden, indem die Signale in umgekehrter Weise genutzt werden. In diesem Falle sollte nur dann gekauft oder verkauft werden, wenn der ADX eine steigende Tendenz zeigt. Nur bei einem ADX-Indikator über 20 sollte gekauft werden; verkauft werden sollte nur bei einem Stochastik-Indikator zwischen 20 und 80.

Fazit

Eine Vielzahl von Indikatoren steht für Trader zur Verfügung, doch vor der Anwendung ist es wichtig, über die Indikatoren Bescheid zu wissen. Der Stochastik-Indikator ist nicht einfach anwendbar, da ein weiterer Filter erforderlich ist. Da der Indikator in Trendphasen im Wertebereich verharrt, können Trends nicht gut gehandelt werden. Der Stochastik-Indikator eignet sich besonders für Seitwärtsphasen und kann zusammen mit dem ADX-Indikator genutzt werden.

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