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Binäre Optionen – Swing- und Korrekturhandel

Binäre Optionen sind einfach zu handeln, doch ohne sich das nötige Wissen über Wirtschaft und Finanzen anzueignen, sollten Sie nicht an den Handel gehen. Sie sollten für den erfolgreichen Handel eine Strategie anwenden und sich über die Trends informieren, um die richtige Entscheidung zu treffen. Beim Handel mit Binären Optionen können die Laufzeit oder verschiedene Indikatoren die Ausgangsbasis bilden. Die Trendfolge-Strategie nutzt Marktphasen aus, denn mit dieser Strategie setzen Sie einen Put, wenn sich ein fallender Kurs abzeichnet, während Sie bei einem steigenden Kurs einen Call setzen. Bei der Entwicklung Ihrer Strategie sollten Sie sich einige grundlegende Fragen stellen; dazu gehört, dass Sie überlegen, welche Marktphasen Sie nutzen wollen, welchen Zeitrahmen Sie einplanen und welches Produkt sich für Ihre Strategie am besten eignet.

Die Frage nach den Marktphasen

Bei der Frage nach den Marktphasen klären Sie, ob Sie Trends oder Seitwärtsphasen für das Trading nutzen möchten. Die Trendfolgestrategie beschränkt sich nicht nur auf die Strategie des Kaufens und Haltens, sondern sie bezieht auch das Swing-Trading und den Korrektur-Handel ein. Seitwärtsphasen sind oft eine gute Ausgangsbasis für den Trend-Handel, da sie dem Trader Zonen anzeigen, die für den Einstieg geeignet sind. Der Trader kann einen Ausbruch aus der Seitwärtsphase zum Handeln nutzen oder abwechselnd zwischen den Phasenbegrenzungen kleine Trends ausnutzen. Es kommt allerdings letztendlich immer auf einen Trendhandel an, egal, ob Sie auf kurzer oder längerer Basis handeln möchten.

Der Swing-Trading-Ansatz

Beim Swing-Trading-Ansatz geht es darum, Swings, also Schwünge in den Märkten, zu nutzen. Bei diesen Schwüngen handelt es sich um kleine Trends innerhalb eines großen Trends, ein großer Trend wird in mehrere Phasen unterteilt. Beim Swing-Trading können Sie kleine Gewinne mitnehmen und das Risiko verringern, da Sie nicht kontinuierlich investieren. Mit dieser Vorgehensweise gehen Sie längeren Seitwärtsphasen aus dem Weg. Das Swing-Trading hat den Nachteil, dass Sie immer wieder entscheiden müssen, wann Sie einsteigen. Das mag einfach erscheinen, doch ist es in der Praxis gar nicht so einfach. Es ist auch nicht so einfach, eine Seitwärtsphase zu identifizieren. Im Kursverlauf des US-Index S&P 500 sind mehrere kurzfristige Swings zu verzeichnen, bei denen es nicht so schwierig ist, sie zu erkennen. Es kommt darauf an, den richtigen Ausstieg zu finden, um genügend Gewinne mitzunehmen. Der Trader kann dafür Indikatoren nutzen, die für die Schwäche einer Bewegung stehen. Bei den Binären Optionen ist die Frage nach dem Ausstieg jedoch von untergeordneter Bedeutung, denn Sie wählen eine Laufzeit für Ihre Option, da ist es nur in den seltensten Fällen möglich, vor dem Ende der Laufzeit auszusteigen.

Swing-Trading und Positions-Trading

Das Swing-Trading wird häufig mit dem Positions-Trading gleichgesetzt. Beim Positions-Trading handelt es sich um die Trendfolgestrategie auf mittelfristiger Basis. Die Laufzeiten müssen allerdings differenziert werden. Das Swing-Trading ist zumeist mit kürzeren Laufzeiten angelegt als das Positions-Trading. Die Laufzeiten beim Swing-Trading liegen meistens zwischen einem und fünf Tagen.

Der Korrektur-Handel

Beim Korrektur-Handel geht es um den Handel mit Korrekturen innerhalb eines Trends. Wie stark eine Korrektur ist, hängt von der Stärke des jeweiligen Trends ab. Die Korrekturen sind umso kürzer, je steiler und dynamischer ein Trend ist. Ist der Trend hingegen stark ausgebildet und andauernd, sind die Korrekturen entsprechend groß. Das Chart für den Index S&P 500 zeigt zwei Trends. Der erste Trend fiel dynamisch aus und brachte entsprechend kürzere Korrekturen mit. In einem größeren Winkel steigt der zweite Trend an, was zu ausgebildeteren Korrekturen führt. Der Korrektur-Handel sollte daher nur in weniger dynamischen Trends gehandelt werden. Der Korrektur-Handel stellt eine Counter-Trend-Strategie dar, denn mit einer Position stellt sich der Trader gegen den vorherrschenden Trend. Viele Trader betrachten Counter-Trend-Strategien kritisch, denn sie beinhalten Schwierigkeiten, die nicht einschätzbar sind. Im Vergleich zu Trendunterstützungen verlaufen Korrekturen zumeist unsauberer.

Swing-Trading mit PowerOption

PowerOption ist ein Broker, der zum Forex-Broker Avatrade gehört und sich mit dem Handel mit Binären Optionen beschäftigt. Bei PowerOption kann der US-Index S&P 500 ab 18:00 Uhr gehandelt werden. Um einen Schwung mitzunehmen, ist eine Binäre Option mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Tagen geeignet, doch ist der Handel mit Swings auch auf kurzfristiger Basis möglich. Von besonderer Bedeutung für den Trader sollten Rohstoffe sein, denn sie weisen im Gegensatz zu Währungen besser ausgeprägte Trends auf. Bei PowerOption kann mit dem Preis für Mais gehandelt werden. Das Chart für den Mais deutet auf einen künftigen Swing in der Trendrichtung hin, hier könnte eine Call-Option gekauft werden.

Swing-Trading und Korrektur-Handel auf den Punkt gebracht

So wie fast alle Strategien sind auch Swing- und Korrektur-Trading miteinander verwandt. Um Gewinne zu erzielen, kommt es darauf an, Trendphasen auf kurz- und mittelfristiger Basis auszunutzen. Der Korrektur-Handel ist in der Praxis schwierig, denn Korrektur-Reversals verlaufen unbeständig. Einsteiger in den Handel mit Binären Optionen, die Gewinne mit dem Swing-Trading oder dem Korrektur-Handel erzielen möchten, sollten mit Aktien oder Rohstoffen handeln, da Trends hier deutlich ausgeprägter als bei Währungen sind. Indikatoren wie RSI und Stochastik können Ausstiege im Swing-Trading unterstützen, doch aufgrund der begrenzten Laufzeit bei den Binären Optionen sind Ausstiege nicht nötig und oft auch gar nicht möglich. Korrekturen fallen umso unbeständiger aus, je steiler und dynamischer ein Trend ist.

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