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Binäre Optionen – Trendfolgestrategie

Eine der Strategien, die vielfach beim Handeln mit binären Optionen genutzt wird, ist die Trendfolgestrategie. Ihrem Namen entsprechend orientiert sie sich an einem bestimmten Trend hinsichtlich der Einschätzung des Kurses eines Basiswertes. Dieser Trend ist auf das Verhalten der Mehrheit der Anleger ausgerichtet. Steigt beispielsweise der Kurs einer Aktie, weil sich viele Anleger für ihren Kauf entscheiden, würde man als Trader im Zuge der Trendfolgestrategie der Mehrheit der Anleger folgen und sich ebenfalls für diese Aktie als Basiswert entscheiden.

Der Vorteil der Trendfolgestrategie

Die Trendfolgestrategie folgt der logischen Überlegung, im Börsenhandel mit der Masse und den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und sich ihr nicht entgegenzustellen. Logische Überlegung deshalb, weil die Kursentwicklung an den Börsen nicht auf Zufall beruht, sondern auf den Aktivitäten von Börsenhändlern. Sie haben womöglich dieselben Nachrichten gehört, gesehen oder gelesen und agieren auf der Grundlage der gleichen Charts. Ist die Konjunktur einigermaßen stabil und die Zinsen niedrig, werden die Börsenkurse erfahrungsgemäß stetig ansteigen. In umgekehrter Richtung verhält es sich, wenn die Zentralbanken Zinserhöhungen ankündigen und die Inflationsrate hoch ist, dann entwickeln sich die Börsenkurse meist nach unten. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Trend fortgesetzt wird, als die Wahrscheinlichkeit für eine Trendumkehr. Insoweit ist die Wahrscheinlichkeit der Vorteil der Trendfolgestrategie. Die Umsetzung der Trendfolgestrategie basiert auf dem Erkennen eines Aufwärts- oder Abwärtstrends in einem Basiswert und dem sich daran anschließenden Kauf einer Call-Option oder Put-Option. Allerdings stellt sich diesbezüglich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt.

Den Trend als solchen erkennen und nutzen

Vor dem Einschätzen des richtigen Zeitpunkts für den Kauf einer Call-Option oder einer Put-Option steht die Frage, woran man überhaupt einen Trend erkennt. Der Kursverlauf eines Basiswertes zeigt Ausschläge nach oben oder unten und ist nicht statisch. Erst wenn die Linie, die den Kursverlauf kennzeichnet, über einen längeren Zeitraum eine bestimmte Tendenz aufweist, kann man von einem Trend sprechen. Optisch ist ein Trend daran zu erkennen, dass zwei Geraden oberhalb und unterhalb des höchsten und des tiefsten Kursstandes zueinander parallel verlaufen, wobei der Kurs des Basiswertes diese beiden Geraden nicht berührt. Von einer Trendumkehr spricht man, wenn die beiden Parallelen ihren Verlauf ändern müssen. Ist der Trend sichtbar beziehungsweise ermittelt, folgt eine weitere Schwierigkeit nämlich zu erkennen, wann der beste Zeitpunkt ist, in den Handel einzusteigen und von diesem Trend zu profitieren. Beim Handel mit binären Optionen ist das Abschätzen des richtigen Zeitpunkts insoweit einfacher, da man nur am Ende der Laufzeit des Basiswertes mit seiner Einschätzung richtig liegen muss.

Wie funktioniert der Handel mit der Trendfolgestrategie?

Beim Handel mit binären Optionen wird lediglich die Richtung der Kursentwicklung bestimmt und je nach Einschätzung eine Put-Option auf fallende Kurse gekauft oder eine Call-Option bei steigenden Kursen. Wie sich der Kurs während der Laufzeit entwickelt ist Nebensache, entscheidend ist der Kurs am Ende der Laufzeit. Insoweit ist das mit dem Handel von binären Optionen einhergehende Risiko klar definiert. Bei der Trendfolgestrategie kommt es demzufolge auf zwei Punkte an, den Trend als solches zu erkennen und den besten Einstiegszeitpunkt zu identifizieren. Dabei muss man sich als Trader nicht allein auf seinen Instinkt oder seine Beobachtungsgabe verlassen. Es gibt Hilfsmittel, die die Antworten auf beide Fragen erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Trendlinien, Widerstandslinie, Unterstützungslinien oder auch der gleitende Durchschnitt, die mit Hilfe der klassischen Chartanalyse ermittelt und markiert werden. Im Rahmen der Trendfolgestrategie sind vor allem klar erkennbare Aufwärts- und Abwärtstrends von Bedeutung.

Um die Trends als solche sichtbar zu machen, empfiehlt es sich, die Trendlinien einzuzeichnen, wodurch Gesetzmäßigkeiten und Trendbrüche deutlich und vor allem früher sichtbar werden. Die Auf- und Abwärtstrends werden regelmäßig abgelöst durch längere Seitwärtsphasen, die zu einem frühen Einstieg genutzt werden können und die häufig einer Trendumkehr oder Trendfortsetzung vorausgehen. Diese Seitwärtsbewegungen haben allerdings immer die Konsequenz, dass der Kurs eines Basiswertes früher oder später immer eine Richtung einschlägt, nämlich nach oben oder nach unten. Sobald noch in der Seitwärtsbewegung erkennbar ist, in welche Richtung der Kurs des Basiswertes tendiert, ist das eine gute Ausgangsbasis, um mit einer Put-Option oder einer Call-Option in den Handel mit einem Basiswert einzusteigen, was insbesondere für Optionen mit einer längeren Laufzeit gilt.

Die Bedeutung der Chartanalyse für die Trendfolgestrategie

Trends lassen sich sehr gut anhand der Chartanalyse ermitteln. Das Einzeichnen von Linien oder die Entwicklung über einen längeren Zeitraum sowie gleitende Durchschnitte liefern wichtige Erkenntnisse über Basiswerte. Interessant ist beispielsweise die Beobachtung, an welchen Punkten Aufwärts- und Abwärtsentwicklungen stoppen und weshalb. Insoweit gleicht der Handel mit binären Optionen ohne Chartanalyse einem Glücksspiel. Doch erst die Interpretation der Kursentwicklung ermöglicht es, Prognosen hinsichtlich der Kursentwicklung abzugeben. Die Handelsplattformen werden ergänzt durch entsprechende Tools, die die Kursverläufe analysieren, wobei sich durchaus der Blick in die Historie eines Basiswertes lohnt. Denn konjunkturelle Zyklen oder Vorkommnisse in der Wirtschaft wiederholen sich, so dass der Abgleich früherer Kursverläufe durchaus Aufschluss darüber gibt, wie sich ein bestimmter Basiswert im aktuellen Marktumfeld verhalten könnte.

Ein Chart ist nichts anderes als ein Preisdiagramm, weshalb bei der Charttechnik harte Fakten zählen unter Berücksichtigung der Börsenkurse der Vergangenheit. Bei der Charttechnik scheiden sich jedoch die Geister. Während sie die einen als Hokuspokus abtun, gibt es Händler und auch Fonds, die überaus erfolgreich mit der Charttechnik arbeiten. Tatsächlich können mit der Charttechnik Kursziele und Widerstände mathematisch berechnet werden, so dass große finanzielle Verluste begrenzt sind. Für die Charttechnik spricht auch das Herdenverhalten der Anleger, die entsprechend der Trendfolgestrategie auf den fahrenden Zug aufspringen, wenn sich eine positive Entwicklung abzeichnet. Gerät der Kurs ins Stocken, bekommen die Anleger ebenso schnell kalte Füße und springen wieder ab, wobei dieses Verhalten eine Trendumkehr nach sich zieht.

Der gute Tipp zum Schluss

Da die verfügbaren Charts der Anbieter binärer Optionen oftmals nicht besonders detailliert sind, ist es für eine Analyse empfehlenswert, ein kostenfreies Demo-Konto bei einem Forex-Broker zu eröffnen, wo eine bessere Chart-Software für eine differenzierter Chartanalyse zur Verfügung steht, wodurch eine exzellente Ausgangsbasis geschaffen wird für den Handel mit binären Optionen mit der Trendfolgestrategie.

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