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Bollinger Bänder als Instrument für den Handel mit Binären Optionen

Für den Handel mit Binären Optionen sind zahlreiche Indikatoren vorhanden, die für den Aufbau einer Handelsstrategie nützlich sind. Trader sollten auf ihre eigenen Präferenzen setzen, da es auf die konsequente Umsetzung der Strategie ankommt. Bollinger Bänder sind Indikatoren, es handelt sich dabei um gleitende Durchschnitte. Bei den Bollinger Bändern wird statistisch angenommen, dass die Werte nur innerhalb einer Spanne um einen Mittelwert fluktuieren. Dabei besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurs wieder zum mittleren gleitenden Durchschnitt zurückkehrt, wenn er die äußere Spanne erreicht hat. Wenn das äußere Band durchstoßen wird, bedeutet das zumeist ein kurzfristiges Reversal.

Interpretationen für Bollinger Bänder

Trader sollten bei Bollinger Bändern folgende Interpretationen beachten:

  • Bei einem Anstieg der A/D Linie in einem Aufwärtstrend fließt das Geld zu den steigenden Kursen, das bedeutet eine Bestätigung des Aufwärtstrends.
  • Wenn die A/D Linie im Abwärtstrend fällt, geht Geld ab, das ist eine Bestätigung des Abwärtstrends.
  • Wenn die A/D Linie im Aufwärtstrend fällt, besteht eine negative Divergenz, der Kaufdruck ist schwach.
  • Wenn die A/D Linie im Abwärtstrend ansteigt, besteht eine positive Divergenz, der Verkaufsdruck ist schwach.

Im langfristigen Handel wird die A/D Linie häufiger angewendet, denn Divergenzen können auf der Basis von mehreren Tagen zuverlässiger dargestellt werden. Zusammen mit anderen Indikatoren eignet sich die A/D Linie auch für den kurzfristigen Handel.

Beispiel US-Dollar – Japanischer Yen mit Bollinger Bändern

Anhand des 5-Minuten-Charts für das Währungspaar US-Dollar – Japanischer Yen sind häufiger starke dynamische Trends erkennbar, ebenso ist ein extremer Absturz auf kurzfristiger Basis zu erkennen, nach dem die A/D Linie sehr schnell wieder stieg. Das mittlere Bollinger Band zeigte einen kleinen Rücksetzer. Trotzdem wurden sehr schnell wieder Käufe getätigt. Eine Call-Option mit kurzer Laufzeit wäre hier denkbar. Die Aufwärtsbewegung wird durch den Kaufdruck im Volumen und das Bollinger Band bestätigt. Die Trendlinien sollten nicht immer nur auf Kurse, sondern auch auf Indikatoren angewendet werden. Nicht immer können Trader einschätzen, ob eine Bewegung im Indikator nur eine kurzfristige Bewegung oder einen neuen Trend signalisiert. Mit der dynamischen Aufwärtsbewegung hat sich ein Trend etabliert, der jedoch durch das obere Bollinger Band gestoppt und in der A/D-Linie gebrochen wurde. In diesem Fall wäre ein Ausstieg sinnvoll. Bei Binären Optionen sorgen die Laufzeiten für einen automatischen Ausstieg. Nun drängt sich die Frage auf, ob jetzt die Aufwärtsbewegung vorbei ist. Der Trend der A/D-Linie liefert die Antwort. Die Linie bewegt sich in der darauffolgenden Zeit leicht nach unten, doch wird die untere Trendlinie nicht unterschritten, deutet das nur auf eine vorübergehende Schwäche hin. Danach bekommt der Aufwärtstrend einen neuen Schub, das untere Bollinger Band wurde zuvor noch einmal kurz angetestet. Anschließend zeigte sich eine Schwächephase doch blieben die A/D Linien zunächst leicht negativ, später zeigten sie sich sogar positiv. Noch immer ist der Aufwärtstrend intakt. Die beiden Indikatoren, die einen Trend auf kurzfristiger Basis bestätigen oder für einen Trend eine Schwäche oder Stärke anzeigen, eignen sich für das Trading auf langfristiger und auf kurzfristiger Basis.

Fazit

In der technischen Analyse sind die Bollinger Bänder ein wichtiges Instrument. Für einen kurzfristigen Trend sind die Bänder allein zu ungenau, denn sie sind nachlaufend. Die A/D Linie ist ein weiterer Volumenindikator, der auch Trends auf kurzfristiger Basis bestätigen kann.

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