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Das Finanzinstrument PayPal und Binäre Optionen – eine schwierige Beziehung

Die offiziell empfehlenswerten Broker wie BDSWISS, Anyoption, OptionFair und BANC DE BINARY bieten den Tradern zwar eine Vielzahl an Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten, das Zahlungssystem PayPal wurde bisher aber nicht in deren Zahlungsoptionen aufgenommen. Dies ist umso verwunderlicher, zumal es sich hier um den Platzhirsch unter den eWallet-Diensten im deutschsprachigen Raum handelt. Die weltweit um ein Vielfaches mehr genutzten Dienste Skrill und Neteller haben bereits Einzug in die Zahlungsmodalitäten der großen Broker gehalten. Doch warum haben die Trader kaum Möglichkeiten, ihre Ein- und Auszahlungen über PayPal zu leisten? Dazu bedarf es grundlegenden Hintergrundwissens.

Modernes Finanzinstrument

PayPal ist der führende Zahlungsdienstleister überhaupt. Allein die Tatsache, dass über 14 Millionen Deutsche über ein PayPal-Konto verfügen zeigt doch ganz klar, dass dieses Unternehmen eines der sichersten ist. Und es expandiert immer weiter. Dass PayPal bei den online Brokern bisher nur schemenhaft als Zahlungsmittel in Erscheinung tritt, hat aber wohl vordergründig damit zu tun, dass sich dieses Unternehmen äußerst restriktiv verhält. Es möchte schlichtweg (noch) nicht mit den online Brokern zusammenarbeiten, weil Ihnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die ausschlaggebende Macht am Finanzmarkt fehlt. Mit zunehmender Nachfrage nach dem Handel mit Binären Optionen – diese ist im Laufe der vergangenen Monate stetig gestiegen – ist jedoch zu erwarten, dass PayPal auf die online Broker zugeht. Für diesen Fall bedarf es aber dennoch der Ausräumung einiger, gerade für den Broker, negativer Nebeneffekte.

Die Vorteile überwiegen im Optionshandel

Nicht zu verachten ist,

  • dass der Trader, welcher seine Einzahlungen über PayPal leistet, innerhalb von Sekunden die Transaktion zu seinem Options-Konto vorgenommen hat.
  • Er wird damit in die sehr günstige Lage versetzt, unheimlich schnell auf bestimmte Marktindikatoren zu reagieren, was sich wiederum auf die zu erzielende Rendite positiv auswirken kann.

  • Für den Trader sind all seine getätigten Einzahlungen völlig kostenlos, sein nebenläufiger Geldeinsatz wird damit transparenter.
  • Pay Pal bietet hohe Sicherheitsstandards, auf die viele Trader nicht bereit sind, zu verzichten.
  • Die Nachteile liegen auf Seiten der Broker

    Die Broker müssen für jede erhaltene Einzahlung des Traders an PayPal Gebühren entrichten. Dieses Regularium ist für die online Broker natürlich mehr als unattraktiv, müssten sie doch diesen Mehraufwand an Ihre Händler weitergeben. Da diese aber immer mehr Wert auf ein gutes und ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis legen, würden sich die Broker mit der Erhöhung oder gänzlichen Neueinführung von Gebühren ihrer Geschäftsgrundlage beschneiden.

    Broker, die Ein- und Auszahlungen via PayPal akzeptieren

    Hier ist als erstes der Newcomer des Jahres 2015 zu nennen: 365trading, ein spanischer Broker, der als Niederländischer Marktführer gilt, bietet Ein- und Auszahlungen per PayPal an und ist im Gegensatz zu den später genannten Brokern der empfehlenswerten Broker-Flotte zuzuordnen. Bei 365trading kann bereits mit einer Einzahlung von 100,00 € ein Handelskonto eröffnet werden; zusätzliche Gebühren für Ein- und Auszahlungen fallen nicht an. Auch bei Interactive Option und BloombexOptions sind Zahlungen via PayPal möglich – zumindest werben sie damit, in den Broker-Vergleichen waren sie aber bisher derart unauffällig, dass zur Zuverlässigkeit nur wenig gesagt werden kann. Hoffnung macht, dass führende Broker wie 24option und PowerOption mittlerweile zumindest Auszahlungen über PayPal vornehmen. Denn diese sind – im Gegensatz zu den Einzahlungen – für die Broker völlig kostenlos.

    Fazit

    Der Optionshandel stellt dem Trader schon eine stattliche Anzahl von Zahlungsmethoden zur Verfügung. Grundsätzlich findet auch jetzt bereits jeder eine zu ihm passende Ein- und Auszahlungsmethode. Weil die Grundtendenzen der Trader aber immer mehr in Richtung Sicherheit gehen, würden die Broker gut daran tun, dem Platzhirsch PayPal auf ihren Portalen Futter anzubieten.

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