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Das Risiko von neuen Finanzderivaten

Der Handel mit Finanzderivaten ist für viele private Anleger attraktiver als der Kauf von Aktien oder Fonds, da die Anleger weniger Geld investieren und keine Aktien erwerben müssen. Seit 2009 mischt eine neue Handelsmöglichkeit am Markt für Finanzderivate tüchtig mit – der Handel mit Binären Optionen, bei dem es sich im Prinzip um Finanzwetten handelt und der ohne großen Einsatz und ohne Vorkenntnisse möglich ist. Abhängig vom Broker sind dort Renditen von ca. 85 Prozent möglich, doch können die Anleger auch alles verlieren. Verluste treten vor allem dann ein, wenn die Trader völlig unvorbereitet handeln und sich vor dem Trade nicht mit der Position, mit der sie handeln wollen, beschäftigt haben. Die geringen Mindesteinlagen bei den einzelnen Brokern und die niedrigen Mindesteinzahlungsbeträge pro Trade verleiten viele Trader dazu, bei mehreren Brokern ein Traderkonto zu eröffnen und häufig zu traden. Später stellen diese Trader häufig fest, dass sie nur selten gewonnen und häufig verloren haben und letztendlich schnell ihren Einsatz los sind.

Wie groß ist das Risiko wirklich?

Suchen Sie im Internet nach Möglichkeiten, schnell Geld zu verlieren, werden viele Möglichkeiten angepriesen, es wird als einfach dargestellt, Geld zu verdienen, die Anbieter stellen sich selbst als absolut seriös dar. Das sagt noch lange nichts darüber aus, ob die Broker tatsächlich seriös sind. Sie sollten sich daher, bevor Sie dort ein Konto eröffnen, gründlich über diese Anbieter informieren. Beim Traden mit Binären Optionen handelt es sich um Finanzwetten, bei denen Sie wetten, wie sich eine Position zum Ende der Laufzeit entwickelt. Sagen Sie einen Aufwärtstrend voraus, handelt es sich um einen Call, anderenfalls, bei einem Abwärtstrend, setzen Sie einen Put. Gewinnen Sie die Wette, erhalten Sie eine Rendite; verlieren Sie, sind Sie Ihren Einsatz los. Für den Handel mit Binären Optionen werden keine Transaktionskosten erhoben. Beschäftigen Sie sich vor Ihrem Trade gründlich mit der Finanzwelt, mit Börsennachrichten, Indizes wie dem DAX und der Entwicklung von Rohstoffpreisen, sind Ihre Chancen auf Gewinne bei Binären Optionen gut. Bei Binären Optionen können Sie auch für Währungspaare eine Entwicklung voraussagen, das erfordert etwas mehr Erfahrung und ist risikoreicher. Mit einer Analyse in Form der technischen Analyse oder der Fundamentalanalyse können Sie vor Ihrem Trade den Trend besser erkennen und Ihre Chancen steigern. Ähnlich wie bei den Binären Optionen sieht das Risiko beim Handel mit Differenzkontrakten (CFD) oder beim Forexhandel aus, doch ist dieser Handel schwieriger als das Traden mit Binären Optionen.

Binäre Optionen vs. Roulette

Beim Roulette geben Sie einen Tipp ab, auf welches der 37 Felder die Kugel läuft; Sie können zwischen der Null sowie 18 schwarzen und 18 roten Feldern wählen. Setzen Sie 100 Euro auf Schwarz und läuft die Kugel auf ein schwarzes Feld, haben Sie 100 Euro gewonnen; landet die Kugel hingegen auf Rot oder auf Null, haben Sie Ihren Einsatz verloren. Beim Roulette liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit also bei 18:37 oder bei 48,55 Prozent. Bei den Binären Optionen gestaltet sich die Wettstruktur anders als bei den Binären Optionen, denn abhängig vom Broker können Sie im Gewinnfall eine Rendite von ungefähr 85 Prozent Ihres Einsatzes erhalten. Verlieren Sie, müssen Sie nicht immer Ihren gesamten Einsatz verlieren, denn einige Broker erstatten noch einen Teil Ihres Einsatzes, beispielsweise 15 Prozent. In diesem Beispiel haben Sie also nur 85 Prozent Ihres Einsatzes verloren. Gemessen an der Wahrscheinlichkeit kann nicht klar gesagt werden, ob Roulette oder der Handel mit Binären Optionen einträglicher oder risikoreicher ist. Eine Glückssache ist beides, doch während Sie beim Roulette überhaupt keinen Einfluss auf den Gewinn haben, können Sie mit guter Vorbereitung bei Binären Optionen häufiger einen Gewinn erzielen und Verluste vermeiden.

Broker wollen Vertrauen erwecken

Der Handel mit CFDs und mit Forex wird schon seit über 20 Jahren für private Anleger angeboten, daher werden viele Broker durch die Finanzaufsichtsbehörden der jeweiligen Länder reguliert. Die Binären Optionen sind hingegen eine eher exotische Anlageform, nicht alle Broker werden reguliert. Auf den ersten Blick sind viele Angebote nur schwer überschaubar, viele Broker werben mit niedrigen Kosten und hohen Renditen. Ein reduziertes Risiko wird häufig als Alleinstellungsmerkmal genannt, so verliert der Trader im Verlustfall nicht den gesamten Einsatz. Viele Broker für Binäre Optionen sind aus Steuergründen auf Malta, Zypern oder der Isle of Man ansässig. Sie sollten darauf achten, dass die Broker über die Finanzaufsichtsbehörde des jeweiligen Landes reguliert sind und die Regulierung EU-weit gültig ist.

Was Sie über die Regulierung wissen sollten

Die Broker benötigen nach Auskunft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nur eine EU-weite Notifikation, damit sie ihre Dienste in Deutschland anbieten dürfen. Auf der Grundlage der Erlaubnis im Land, in dem die Broker ansässig sind, können sie eine Zulassung für ein anderes EU-Land beantragen. Um eine Regulierung zu erhalten, muss ein Broker bestimmte Auflagen erfüllen, zu denen die Absicherung der Einlagen auf den Traderkonten und Eigenkapital in bestimmter Höhe gehören. Die Broker, die über eine Regulierung verfügen, werden regelmäßig von der Finanzaufsicht kontrolliert. Die Kundengelder müssen getrennt vom Firmenvermögen verwaltet werden, so sind die Kundengelder im Falle einer Insolvenz gesichert. Sie sollten, bevor Sei einen Broker auswählen, auf die Regulierung achten.

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Das Bewerben, der Vertrieb und der Verkauf an Privatanleger von Binären Optionen ist seit dem 2. Juli 2018 durch Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehördeverbote (ESMA) in der EU gestoppt worden. Wir bieten Binäre Optionen deshalb nicht mehr auf unserer Seite an!
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