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DAX verlässt den Handel im Plus

Am Dienstag ging der DAX mit einem Plus von 1,5 Prozent aus dem Handel, Erleichterung machte sich am deutschen Aktienmarkt breit. Die chinesischen Festlandbörsen und auch die Kurse in Deutschland konnten deutlich anziehen, da Chinas Wirtschaft 2015 nicht wie befürchtet einbrach. Auch die deutliche Stabilisierung des Ölpreises gab den Händlern Auftrieb.

Plus beim DAX

Zwischenzeitlich kletterte der DAX um 2,5 Prozent nach oben; beim Handelsschluss lag er mit einem Plus von 1,5 Prozent bei 9.664,2 Punkten. Im aktuellen Jahr knickte der DAX vorher um fast 12 Prozent ein. Die weiteren Indizes zeigten folgende Entwicklungen:

  • MDAX – Plus von 2 Prozent auf 19.029,2 Punkte
  • Tec-DAX – Plus von 3,5 Prozent auf 1.647,6 Punkte
  • Euro Stoxx 50 – Plus von 1,5 Prozent

Beruhigung mit Chinas Wachstumsdaten

Auf die jüngsten Konjunkturnachrichten reagierten Chinas Festlandbörsen mit deutlichen Gewinnen. Im letzten Jahr verzeichnete die chinesische Wirtschaft mit 6,9 Prozent ihr langsamstes Wachstum seit 25 Jahren. Das Wachstum ist zwar schwach, doch kam es nicht zu einem Zusammenbruch. Die Daten weckten die Hoffnung, dass die chinesische Regierung die Konjunktur künftig wieder mehr stützen wird.

Software AG als Gewinner im DAX

Die meisten Werte am deutschen Aktienmarkt konnten am Dienstag einen Gewinn verzeichnen; an der Spitze des Tec-DAX zeigte sich das besonders bei der Software AG, die einen Anstieg von 13 Prozent verzeichnen konnte. Harald Schnitzer, Analyst bei der DZ Bank, schreibt, dass die vorläufigen Zahlen des Softwarekonzerns für 2015 deutlich über den Erwartungen des Marktes lagen.

Zalando als Favorit im MDAX

Im MDAX war Zalando Favorit, das Plus lag bei 6 Prozent. Im vierten Quartal fielen die vorläufigen Geschäftszahlen stärker als erwartet aus, wie es ein Händler beschreibt. Jürgen Kolb, Analyst bei Kepler Cheuvreux, sagt, dass es Zalando in einem schwierigen Umfeld schaffte,

  • auf Wachstumskurs zu bleiben
  • neue Marktanteile zu gewinnen

Zum Handelsschluss konnten alle Werte im DAX zulegen, lediglich Linde und VW bildeten eine Ausnahme. Auch die Versorger konnten an Boden gutmachen:

  • Eon – Plus von 7,6 Prozent
  • RWE – Plus von 8,4 Prozent

Im vergangenen Jahr gerieten die Aktien der beiden Unternehmen aufgrund der Energiewende stark unter Druck. Die amerikanische Bank JP Morgan äußerte sich bereits zum Wochenbeginn positiv zu den Aussichten der Versorgungsbranche. Börsianer wiesen auf einen zusätzlichen Auftrieb aufgrund der Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf einer Tagung zur Energiewirtschaft hin, während die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft keine Notwendigkeit für einen schnellen Ausstieg aus dem Kohlestrom sieht.

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