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Daytrading

Die Suche nach der kurzfristigen Anlagechance!

Neben den klassischen langfristigen Veranlagungen ist an der Börse vor allem beim risikoaffinen Anleger Daytrading hoch im Kurs. Beim Daytrading versucht der spekulativ orientierte Anleger kurzfristige Kursschwankungen am Kapitalmarkt für Gewinne auszunutzen. Spekulationsobjekte können sowohl Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen, Futures und vor allem Währungen sein. Zwischen Kauf und Verkauf liegt bei dieser Anlagestrategie meist nur eine Zeitspanne von wenigen Minuten bis zu wenigen Stunden, aber maximal ein Handelstag. Durch die gehebelte Veranlagung reichen bereits kleine Kursänderungen für interessante Renditen aus.

Daytrading, der schnelle Weg zum lukrativen Gewinn?

Bis kurz vor der Jahrtausendwende fand ein Großteil des Handels weltweit in Börsensälen zwischen Wertpapierhändlern statt und Kundenaufträge wurden über die Hausbank abgewickelt. An der Börse war persönliche Anwesenheit, eine entsprechende Berufsqualifikation und relativ hoher Zeitaufwand notwendig. Durch das Aufkommen des Internets hat sich der Börsenhandel in die virtuelle Welt verschoben und den Handel extrem beschleunigt. Spekulationsgeschäfte können nun einfach von jedem beliebigen Ort aus über spezialisierte Onlinebroker abgewickelt werden.

Durch den weltweiten Börsenboom im Zuge der Internetblase hat Daytrading auch die Wohnzimmer der Privatinvestoren und Zocker erreicht. Beim Daytrading entscheiden nicht Substanz, Zukunftsaussichten oder die Gewinnsituation von Unternehmen, sondern ausschließlich kurzfristige Aussichten auf Kursschwankungen. Kurz gesagt: Alles an der Börse bei ausreichender Liquidität gehandelte, eignet sich zum hochspekulativen Tageshandel. Da ein Glattstellen der Position unter Berücksichtigung von Liquiditäts- und Risikoaspekten spätestens mit Handelsschluss notwendig ist, um von Daytrading sprechen zu können, beträgt die maximale Behaltedauer einen Tag. Kurzfristig realisierbare Gewinne werden von Daytradern aus den laufenden Schwankungen während eines Handeltages erzielt.

Die Daytrading Strategie

Beim Daytrading wird extrem gehebelt versucht, minimale Kursschwankungen für Gewinne auszunutzen. Am besten geeignet ist dazu der hochliquide Handel mit Devisen, die auf wirtschaftliche Daten oder politische Entwicklungen unmittelbar mit Kursausschlägen reagieren. Aber auch alle anderen Anlageklassen werden für diese kurzfristige Spekulation herangezogen. Ein erfolgreicher Daytrader ist nicht an fixe Handelszeiten gebunden, sondern nutzt für sich und seine Strategie die rund um die Uhr geöffneten Märkte auf verschiedenen Kontinenten, je nachdem, wo sich gerade Handelschancen auftun.

Schnelle Internetverbindungen und extrem leistungsstarke Handelssysteme erlauben die Eröffnung und sofortige Glattstellung von Positionen in volatilen Marktphasen. Besonders die Veröffentlichung marktbewegender Wirtschaftsdaten sowie die Zinsentscheidungen der wichtigsten Notenbanken wie FED, EZB oder Bank of Japan werden in der Daytrading-Strategie als Hot-Spots gewählt. Die rasant ansteigende Anzahl der Trades und das gehandelte Volumen sowie erhöhte Volatilität sind die idealen Voraussetzungen für schnelles Geld. Dabei wird vom Akteur sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse gesetzt. Im Gegensatz zum normalen Börsenhandel ermöglichen Onlinebroker dem Daytrader Long- und Shortpositionen für seine Investments. Daytrader setzen bei ihren Veranlagungen hauptsächlich auf verschiedenste Indikatoren der Chartanalyse, die bei der Prognose der Kursentwicklung den entscheidenden Impuls liefern sollen. Aufgrund wiederkehrender Muster im Kursverlauf sollen diverse Indikatoren zukünftige Muster erkennen und prognostizieren helfen. Der Daytrader möchte Trends mit den mannigfaltigen Analysetools frühzeitig erkennen und für seinen persönlichen Vorteil ausnutzen. Gerade spezialisierte Daytrading- und CFD-Broker bieten hier besonders innovative Systeme an.

Onlinebroker – Daytrading für Privatinvestoren und Profis

Onlinebroker bieten mit immer leistungsstärkeren Handelssystemen und umfangreichen Analysetools auch Privatanlegern Daytrading zu professionellen Konditionen und per Mausklick an. Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures und Devisen stehen für den schnellen, direkten Handel zur Verfügung, wobei Online Broker hauptsächlich als Vermittler der erteilten Orders agieren und diese an die entsprechenden Börsen weiterleiten. Sie offerieren keine Anlageberatung, sondern bieten die Handelssoftware und Tradingplattform und fungieren als Schnittstelle zur Börse.

Ursprünglich nur Profis vorbehalten, ermöglicht die stetig steigende Anzahl von Anbietern diese Veranlagungsstrategie für die breite Masse. Relativ geringer Kapitalbedarf und die Aussicht auf lukrative, schnelle Gewinne üben für viele Anleger eine magische Faszination aus. Eine umfangreiche Angebotspalette und diverse Marktplätze stehen zum Handel bereit und erlauben die Umsetzung nahezu aller Handelsstrategien. Die interaktive Push-Funktion ermöglicht Kontobewegungen in Realtime mitzuverfolgen und informiert über die aktuelle Gewinn- und Verlustsituation. Hauptargumente für Online Broker sind die günstige Konditionengestaltung, die innovative Technologie und die Verfügbarkeit auch via Smartphone. Kontonummer, PIN und Passwort ermöglichen den direkten Zugriff auf Ihr Handelskonto, egal wo Sie sich gerade befinden.

Häufige Fehler im Hochfrequenzhandel, die Sie unbedingt vermeiden sollten!

Beim Daytrading unterlaufen vor allem Anfängern verschiedenste Fehler, die zu Frustration und ausbleibenden Gewinnen führen. Auch das Fehlen eines durchdachten Tradingplans sowie die nicht vorhandene Festlegung von Ein- und Ausstiegsszenarien können zum Scheitern des Daytradings führen. Viele Anfänger hegen darüber hinaus weit überzogene Renditeerwartungen und wechseln zu häufig ihre Strategie. Einer der gängigsten Fehler ist eine zu geringe Kapitalausstattung in Verbindung mit zu großen Positionen. Bei zu geringer Kapitalausstattung besteht die Gefahr, dass das gesamte Kapital auf einen einzigen Trade gesetzt wird. Dies erhöht die Verlustgefahr bei gegen den Anleger laufenden Kursen enorm und der Trader ist von diesem einzigen Geschäft mehr oder weniger abhängig. Auch ein natürliches menschliches Verlangen – die Gier – ist beim Daytrading eine eminente Gefahr. Die theoretische Möglichkeit in kurzer Zeit beeindruckende Gewinne zu erzielen, verleitet auf der anderen Seite, zu schnell und zu viel zu wollen. Da der Daytrader zu einem großen Teil auf Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten, Charttechnik und auch geopolitische Impulse reagiert und daraus Interpretationen ableitet, können Fehleinschätzungen zu entsprechenden Verlusten bis hin zum Totalausfall führen. Eine weitere Gefahr besteht darin, Verluste laufen zu lassen und Gewinne zu begrenzen. Dies ist der Fall, wenn selbst bei einsetzenden Verlusten zu lange auf einen zukünftigen Gewinn gehofft wird. Gewinne können nur erzielt werden, wenn in diesen Situationen rechtzeitig die Reißleine gezogen wird.

Chancen und Risiken

Der Hochfrequenzhandel ermöglicht beinahe in jeder Marktphase und zu jeder Zeit Chancen auf kurzfristig realisierbare Gewinne. Im Handelsverlauf permanent auftretende, marginale Veränderungen eröffnen unzählige Trandingchancen für den kurzfristig orientierten Investor. Handelsoptionen zu jeder Tageszeit sind ein wichtiger Faktor für die Popularität des Daytradings und bieten Nervenkitzel rund um die Uhr.

Die größte Chance beim Intraday-Handel ergibt sich dadurch, dass Gewinnmöglichkeiten 24 Stunden täglich, fünf Tage in der Woche, gegeben sind und es eine realistische Gewinnchance sowohl bei fallenden als auch steigenden Kursen gibt. Durch die Betrachtungsweise von verschiedenen Anlageklassen, wie Aktien, Rohstoffe, Devisen und Indizes sind die Investitionsmöglichkeiten und die damit verbundenen Gewinnchancen entsprechend breit gestreut. Es ist keine Abhängigkeit von ausschließlich einer Anlageklasse gegeben! Lernen von anderen ist beim erfolgreichen Daytrading ein Weg zum Erfolg. Im Zuge des Social Tradings können unerfahrene Trader vom Know-how von Profis lernen und deren Erfolge kopieren. Die Auswahl eines guten Online Brokers erhöht durch günstige Konditionen und professionelle Analysetools die Erfolgschancen. Tägliche Informationen über Analysen, Prognosen und Wirtschaftsdaten halten den Anleger stets Up-to-Date und helfen die richtigen Schritte bei den Investments zu setzen. Das größte Risiko besteht in der Totalverlustwahrscheinlichkeit, die bei jedem Trade permanent gegeben ist. Wenn das Gesamtkapital einzig und allein auf einen Trade gesetzt oder durch kumulierte Verluste aufgezehrt wird, kommt es schnell zu einem leeren Handelskonto und der zwangsweisen Glattstellung mangels liquider Mittel.

Auch emotionale Entscheidungen wie Gier oder ein zu hohes Sicherheitsgefühl stellen oftmals ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Beim Daytrading ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und Entscheidungen ausschließlich auf rationaler Ebene zu fällen. Das Fehlen von persönlichen Stopp-Loss-Limits und das Fehlen eines konkreten Anlageplans führen ebenfalls zu Verlustrisiken. Ein erfolgreicher Anleger verfolgt eine Strategie, muss aber auch in der Lage sein, Fehlentscheidungen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Fazit

Daytrading zählt zu den lukrativsten und kurzfristigsten Anlagechancen. Dabei macht die Option des 24 Stunden Handels und einer daraus resultierenden rund um die Uhr Gewinnchance einen besonderen Reiz aus. Durch eine freie Ort- und Zeiteinteilung ist Online-Trading für Anleger eine komfortable Möglichkeit, um auch langfristig Gewinne zu erzielen. Prinzipiell gilt es, Chancen und Risiken entsprechend abzuwägen und dem persönlichen Risikotragfähigkeitspotential unterzuordnen. Sowohl Gewinn- als auch Verlustrisiken sind beim Daytrading überproportional hoch.

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