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Deutsche Goldreserven werden aufgefüllt

Nein, Deutschland hat keinen Jackpot gewonnen oder Goldschätze auf dem Meeresboden gefunden. Vielmehr werden auf Betreiben der Bundesbank schon seit Jahren Goldreserven aus Amerika und Frankreich nach Frankfurt geschafft. Bis zum Jahr 2020 werden es sage und schreibe 674 Tonnen sein. Auf welchem Weg das wertvolle Gold nach Deutschland verbracht wird, bleibt aber natürlich ein Geheimnis. Bei den 674 Tonnen handelt es sich jedoch „nur“ um die Hälfte des deutschen Goldes, das sich derzeit noch im Ausland befindet. Warum das Edelmetall nicht in Deutschland lagert? Das ist einfach zu beantworten. Im Kalten Krieg hat man absichtlich nicht die gesamte Goldreserve in deutschem Staatsgebiet gelagert – reine Sicherheitserwägungen also.

Alle Schäfchen im Trockenen

Nicht nur den deutschen Bürger, Politkern und dem Bundesrechnungshof dürfte es gefallen, dass alle Goldreserven zu ihrem Eigentümer zurückgelangen. Denn wer gibt uns nach Jahren die Gewissheit, dass von dem, was wir seinerzeit Verbündeten übergaben, noch alles vorhanden ist. Theoretisch bestünde ja auch die Möglichkeit, dass ein Teil dessen verschwunden oder verschlechtert sein könnte. Um solche Gefahren nun gänzlich auszublenden, wurde die Entscheidung getroffen, alle Schäfchen ins Trockene zu bringen. Richtig, wie wir finden. Denn ein Blick in die aktuelle Finanzsituation reicht aus, um nachzuvollziehen, dass Staaten dringend Reserven benötigen. Um auch wirklich in Krisenzeiten auf diese zurückzugreifen, ist es sicherer, den Goldbestand im eigenen Land zu lagern, ohne gänzlich von anderen Staaten abhängig zu sein. „Holt unser Gold heim“ ist eine Initiative, welche zum Ziel hat, die Rückführung der Goldbestände anzutreiben. Sie ist auch der Auffassung, dass die gesamten deutschen Reserven unabhängig überprüft werden sollten. Die Sorgen seitens der Initiative sind groß, dass mit dem deutschen Kapital Schindluder getrieben worden sein könnte. Diese Bedenken räumte Bundesbank-Vorstand Thiele zuletzt aber entschieden aus der Welt. Der US-Notenbank Fed und der Banque de France können Bürger zu 100 % vertrauen.

Nicht alle Reserven werden zurückgeführt

Nicht alle Reserven sollen auch vollständig aus den Lagerländern abgezogen werden. Bisher deponierte der deutsche Staat in

  • den USA (New York)
  • Frankreich (Paris) und
  • England (London)
  • seine Goldvorräte. Aus den USA soll nur ein Teil zurückgeholt werden. Grund dafür ist, dass der übrige Teil im Land der weltgrößten Leitwährung sicher aufgehoben sei. Trotz allem sei es wichtig, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Das Depot in Frankreich wird allerdings vollständig aufgelöst. Das Lagern des Goldbestandes in Frankreich ist schlicht nicht mehr rentabel bzw. bringt keine Vorteile mehr mit sich. Anders sieht das wiederum in London aus. Denn die Hauptstadt Großbritanniens ist der größte Handelsplatz für Gold weltweit. Unsere Reserven sind dort also an genau der richtigen Stelle. Dringende Verkäufe sind hier innerhalb von nur kurzer Zeit zu realisieren – reine Taktikerwägungen also.

    Auswirkungen auf den Goldkurs

    Dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Rückführung der Reserven stattfindet, beeinträchtigt den Goldkurs nicht. Jedoch kann der angewachsene Bestand in der Zukunft durchaus zu Kursveränderungen führen, denn der direkte Zugriff auf die Reserven vereinfacht natürlich den Handel ungemein. An dem eigentlichen Bestand ändert sich aber nichts. Es findet lediglich eine Veränderung der Örtlichkeiten statt. Trader binärer Optionen müssen sich daher keine Sorgen machen – sie können sich auf andere Dinge konzentrieren.

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