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Die Bedeutung von China und Saudi-Arabien für den deutschen Markt

Die Börsen brechen zum Jahresbeginn weltweit ein, in China war ein Tiefschlag zu verzeichnen, auch in den USA rutschten die Konjunkturdaten ab. Der DAX ist auf Talfahrt, daher entscheiden sich einige Anleger für den Verkauf US-amerikanischer Aktien.

Börsencrash am ersten Handelstag

Am ersten Handelstag des neuen Jahres brach der DAX um 4,5 Prozent ein, beim S&P500 war ein Minus von 3 Prozent zu verzeichnen. Der Grund dafür sind die Konjunktursorgen in China; der Einkaufsmanagerindex der chinesischen Industrie rutschte am 10. Dezember unter die 50er-Marke. Schwächelt die Industrie in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, wirkt sich das negativ auf die Weltwirtschaft aus. Die Auftragseingänge aus der chinesischen Wirtschaft sind weiterhin rückläufig, der chinesische Aktienmarkt brach um 7 Prozent ein. Die schwache Konjunktur in China belastet den DAX stark, denn er enthält mit

  • BMW
  • Daimler
  • VW
  • BASF
  • Infineon
  • viele exportabhängige Werte. Die Nordex-Aktie konnte als einzige von sieben Aktien aus dem HDAX geringfügig zulegen, da Anleger auf eine weiterhin gute Geschäftslage beim Hersteller von Windkraftanlagen setzen, auch bei einer starken Abschwächung der Weltwirtschaft.

    Konjunkturdaten aus den USA belasten den Aktienmarkt

    Die Konjunkturdaten aus den USA belasten den weltweiten Aktienmarkt zusätzlich. Der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie fiel auf 48,2 Punkte, den geringsten Stand seit Juni 2009. Der Index zeigt mit dieser Marke unter 50 eine Schrumpfung des Sektors an. Vermeintliche Experten argumentierten in den letzten Monaten damit, dass sich die Wirtschaft der Industriestarten von der schwachen Konjunktur der Emerging Markets, zu denen

  • China
  • Brasilien
  • Russland
  • gehören, abkoppeln könnte. Das ist allerdings nicht möglich, denn die Absatzmärkte für die DAX-Unternehmen gehen zurück. Einige Investoren entschieden sich für den Verkauf von FANTAsie-Aktien wie Amazon, Netflix, Facebook und Alphabet als Muttergesellschaft von Google; diese Papiere haben teilweise dreistellige KGVs und stehen stark unter Druck. Die Apple-Aktie hat nur einen Verlust von 2 Prozent erlitten, der Kauf von Apple-Geräten könnte bei einer schwächeren Weltwirtschaft nachlassen.

    Tiefschlag für den Ölpreis

    Die schwachen Konjunkturdaten aus den USA wirken sich auf den Ölpreis aus, der kräftig absinkt. Kurz vor Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindexes für die US-Industrie notierte die US-Ölsorte WTI noch mit 38,3 Dollar pro Barrel, doch anschließend sackte der Preis auf 36,70 Dollar pro Barrel ab. Der Ölpreis konnte auch durch die Verschärfung der Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran nur kurzfristig gestützt werden. Der Ölpreis wird angesichts der schlechten Daten aus China und den USA noch länger auf seinem Tiefstand verharren. Sinkende Ölpreise wirken sich negativ auf den weltweiten Aktienmarkt aus, denn Russland oder Saudi-Arabien werden ihre Ausgaben zurückschrauben, die Konjunktur wird in diesen Ländern weiter belastet. Viele Anleger flüchten angesichts der Rückgänge am Aktienmarkt in Gold, doch ist fällt das Kursplus mit 1,6 Prozent nur gering aus.

    Die Bedeutung für Trader von Binären Optionen

    Trader von Binären Optionen, die mit

  • Indizes
  • Aktien
  • Ölpreis
  • Goldpreis
  • handeln wollen, sollten die aktuelle Entwicklung im Auge behalten. Kurzfristig sind Put-Optionen auf Indizes und Aktien denkbar, eine längerfristige Put-Option könnte auf den Ölpreis gekauft werden, während für den Goldpreis eine Call-Option möglich ist. Wer auf den DAX handeln möchte, sollte nicht vergessen, auf die Konjunkturdaten in China und den USA zu achten.

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