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Einführung in den Handel mit binären Optionen

Mit binären Optionen können Sie viel Geld verdienen, allerdings gehen mit dieser speziellen Spekulationsform auch Risiken einher. Deswegen sollten Sie sich gründlich über binäre Optionen informieren, bevor Sie ein Konto eröffnen und mit dem Handel beginnen.

Binäre Optionen: Wie sie funktionieren

Zuerst sollten Sie sich mit der grundlegenden Funktionsweise von binären Optionen auseinandersetzen. Sie ähneln gewöhnlichen Optionen, die Sie an der Börse erwerben können. Mit Optionen setzen Sie auf bestimmte Basispapiere wie Aktien, mittels dem sogenannten Hebel partizipieren Sie überproportional an positiven und negativen Kursveränderungen. Je nach Entwicklung fahren sie kleine oder große Gewinne, kleine oder große Verluste ein. Auch Wertstabilität kann eintreten. Bei binären Optionen gibt es im Gegensatz dazu nur zwei Szenarien: Entweder tritt das getippte Ereignis ein, dann verzeichnen Sie einen immensen Gewinn von oftmals 80 % und mehr. Oder aber Sie liegen daneben, dann verlieren Sie einen Großteil des Einsatzes oder alles. Ein Beispiel soll dieses Prinzip verdeutlichen: Sie tippen darauf, dass ein Aktienkurs um 16 Uhr bei mindestens 50 Euro liegt. Notiert die Aktie bei 50 Euro oder darüber, streichen Sie einen attraktiven Gewinn ein. Bei einem Kurs von 49,99 Euro oder weniger verlieren Sie Geld. Dieses Beispiel zeigt zugleich eine weitere Eigenschaft binärer Optionen auf. Sie fallen durch extrem kurze Laufzeiten auf, in der Regel umfassen sie Minuten oder Stunden, maximal wenige Tage. Auch das unterscheidet sie von normalen Optionen, die meist mehrere Wochen oder Monate laufen.

Große Auswahl an binären Optionen

Am Markt treffen Sie auf mehrere unterschiedliche binäre Optionen. Sie differieren beim Mechanismus sowie bei der Art des Basiswerts. Hinsichtlich des Mechanismus gibt es folgende Grundtypen:

– Knock-In: Sie wählen in dieser Kategorie zwischen den Varianten Put und Call. Bei Put muss der Basiswert zum Endzeitpunkt auf oder unter dem angegebenen Schwellwert liegen. Bei Call muss er ihn erreichen oder übertreffen. – Knock-Out: Bei dieser Kategorie interessiert nicht allein der Wert zum Laufzeitende, sondern die gesamte Kursentwicklung bis zum Endzeitpunkt. Bei Call-Papieren darf der Basiswert die Schwelle weder berühren noch unterschreiten, bei Put weder berühren noch überschreiten. Beispiel: Call-Papier auf eine Aktie, der Basiswert liegt bei 50 Euro. Bis zum Laufzeitende muss die Aktie stets bei mindestens 50,01 Euro notieren, schon eine einmalige Notierung bei 50 Euro führt zum Knock-out und damit zum Verlust des Einsatzes. Bei der Variante Range gelten sogar zwei Schwellwerte, zum Beispiel 49 und 51 Euro. In diesem Fall muss sich der Aktienkurs durchgehend zwischen 49,01 und 50,99 Euro bewegen.

Neben diesen Mechanismen stehen Ihnen unterschiedliche Basiswerte zur Verfügung. Es kann sich wie in den Beispielen um Aktien handeln, aber auch andere Basiswerte erfreuen sich großer Beliebtheit:

– Wechselkurse: Sie können vornehmlich auf die Wechselkurse international bekannter Währungen setzen, zum Beispiel Euro/US-Dollar und Euro/Britischer Pfund. – Indizes: Plattformen bieten binäre Optionen auf die wichtigsten Indizes an, etwa auf den Dax, den Dow Jones und den Nikkei 225. Zudem offerieren viele Portale Optionen auf Futures, so können Sie auch außerhalb der offiziellen Börsenzeiten spekulieren. – Rohstoffe: Auch mit der Entwicklung der Gold-, Silber- und Ölpreise können Sie Geld verdienen.

Eine geeignete Handelsplattform finden

Dutzende Anbieter haben sich auf binäre Optionen spezialisiert. Eröffnen Sie nicht bei der erstbesten Handelsplattform ein Konto, vergleichen Sie stattdessen gründlich die Vor- und Nachteile der Dienstleister. Diese Punkte verdienen Beachtung:

– Finanzielle Attraktivität: Gewöhnlich erheben Anbieter weder Kontoführungs- noch Handelsgebühren. Sie erwirtschaften ähnlich wie Wettanbieter ihren Gewinn aus den Verlusten der Anleger. Hierfür legen sie die Konditionen leicht zu ihren Gunsten fest: Gewinnen Anleger, erhalten sie zum Beispiel eine Rendite von 85 %. Verlieren sie, bekommen sie nur 10 % zurück. Achten Sie beim Anbietervergleich auf eine möglichst hohe Rendite und eine hohe Rückzahlungsquote.

– Mindesteinzahlung bei Kontoeröffnung: Diese variieren zwischen etwa 100 und 250 Euro. Dieser Aspekt interessiert nur, wenn Sie einen eher geringeren Betrag einzahlen wollen und sich manche Plattformen deswegen nicht eignen.

– Mindestwert eines Trades: Die Bandbreite reicht von circa 1 bis 30 Euro. Hier kommt es darauf an, mit welchen Beträgen Sie künftig hantieren wollen.

– Ein- und Auszahlungen: Bei einem Vergleich sollten Sie beachten, wie Sie Geld auf Ihr virtuelles Konto transferieren und wie Sie es zurückholen können. Bestenfalls bieten Dienstleister eine Auswahl an verschiedenen Optionen, von der Kreditkarte bis hin zu innovativen Bezahlsystemen wie Paypal und Sofortüberweisung. Die Vorzüge von Paypal und Co.: Sie verbuchen das Geld unmittelbar und profitieren von einem Maximum an Sicherheit, da Sie keine sensiblen Bank- und Kreditkartendaten übermitteln.

– Auswahl an binären Optionen: Gute Anbieter präsentieren Ihnen ein großes Angebot an binären Optionen, bei Ihnen wetten Sie auf diverse Aktien, Indizes, Rohstoffe und Wechselkurse. Manche Portale offerieren eine dreistellige Anzahl an Basiswerten. Wollen Sie dagegen ausschließlich auf den Dax und das Verhältnis von Dollar und Euro setzen, können Sie auch eine Plattform mit beschränktem Angebot wählen.

– Benutzerfreundlichkeit: Sie sollten sich auf einer Plattform schnell zurechtfinden, kundenfreundliche Portale bestechen durch klare Strukturen und einfach zu verstehende Trading-Instrumente.

Registrieren und loslegen

Haben Sie sich für einen Broker entschieden, können Sie in Kürze mit dem Handeln beginnen. Sie müssen nur noch das Anmeldungsformular ausfüllen und eine erste Einzahlung mit der bevorzugten Bezahloption vornehmen. Die Registrierung gestaltet sich denkbar einfach: Meist benötigen die Broker wenige persönliche Angaben wie den Namen sowie eine Telefonnummer und senden danach eine Bestätigungs-Mail an Ihre E-Mail-Adresse, diese öffnen Sie und klicken auf den Bestätigungs-Link. Einzahlmöglichkeiten finden Sie dann in Ihrem Account. Die meisten Portale bieten Ihnen nach der Account-Eröffnung und teilweise schon zuvor die Chance, mit Spielgeld zu üben. Diese Chance sollten Sie wahrnehmen. Auf diese Weise lernen Sie die Handelsplattform und die Mechanismen binärer Optionen gefahrlos kennen. Mit etwas Übung meiden Sie anschließend Anfängerfehler und investieren insgesamt fundierter, Sie profitieren von einer höheren Erfolgswahrscheinlichkeit. Nutzen Sie auch Online-Tutorials und machen Sie sich mit angebotenen Analyse-Tools vertraut. Mit Tutorials erwerben Sie wichtige Grundlagen- und Expertenkenntnisse. Analyse-Tools setzen Sie ein, um zum richtigen Zeitpunkt die idealen binären Optionen abzuschließen. Noch ein Tipp: Fangen Sie mit niedrigen Summen ein, erst mit einer gewissen Erfahrung sollten Sie etwas mehr Risiko wagen.

Die steuerliche Behandlung

Der Markt an binären Optionen hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt. Zu Beginn konnte noch niemand sicher sagen, wie Finanzbehörden die Gewinne aus diesem Handel werten. Mittlerweile hat sich aber herauskristallisiert, dass Finanzämter binäre Optionen wie alle anderen Wertpapiere behandeln. Das heißt: Auf Gewinne zahlen Sie Abgeltungssteuer, inländische Anbieter ziehen diese automatisch ein. Es dominieren aber Plattformen mit Sitz im Ausland: Als Kunde müssen Sie die Versteuerung der Spekulationsgewinne selbst verantworten, geben Sie die Gewinne in Ihrer jährlichen Steuererklärung an. Verluste können Sie selbstverständlich mit den Gewinnen verrechnen, teilen Sie Ihrem Finanzamt diese ebenfalls mit. Bei Unklarheiten und Unsicherheiten sollten Sie einen Steuerberater kontaktieren.

Hohe Gewinnchancen und Verlustrisiken

Mit binären Optionen können Sie in kurzer Zeit viel Geld gewinnen, Sie können aber auch enorme Summen verzocken. Diesem Risiko sollte Sie sich immer bewusst sein. Deshalb sollten Sie immer nur solche Beträge einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall verkraften könnten. Was Sie unbedingt meiden sollten: Spekulationen auf Kredit. Das kann Sie tief in die Schuldenfalle führen. Warum haben binäre Optionen denn solche Risiken? Erstens können Sie Ihren gesamten Einsatz verlieren, wenn Sie falsch tippen. Zweitens liegt das an den kurzfristigen Zeitspannen. Die Entwicklung eines Basiswerts innerhalb von Minuten oder Stunden lässt sich nur schwer fundiert abschätzen, ein bisschen Glück braucht jeder. Binäre Optionen bieten aber auch riesige Gewinnchancen, die Sie mit keinen anderen Wertpapieren realisieren können. Nutzen Sie diese Chancen, ohne zu große Risiken einzugehen! Mit geschickten Investments und einer klugen Risikoverteilung erzielen Sie ansprechende Renditen.

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