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Einführung in die Chartanalyse bei Binären Optionen

Wenn Sie über eine längere Zeit am Finanzmarkt tätig sein wollen, müssen Sie sich mit den Werkzeugen beschäftigen, die Ihnen bei der Erstellung fundierter Prognosen und der Wahl der richtigen Strategien behilflich sein können. Ein sehr effektives Tool ist die Chartanalyse, mit der Sie aus den historisch angefallenen Kursdaten anhand bestimmter Indikatoren gewisse Signale bestimmen bzw. herausarbeiten können, die für Ihre Entscheidungen und Prognosen wichtig werden können. Wie genau geht diese Analyse vonstatten? Lassen Sie sich die Grundlagen der Chartanalyse für Binäre Optionen vor Augen führen. Sehr wichtig sind auch das richtige Erkennen der Signale und ein effizienter Einsatz der Indikatoren, weshalb die Wahl der Analysemethode für Sie mitentscheidend ist. Schließlich müssen Sie in der Lage sein, die Charts zu interpretieren, um die Ergebnisse anschließend werten und einordnen zu können. Verschiedene Darstellungsmethoden stehen Ihnen dabei zur Verfügung. Sinnvoll ist es, sich die erfolgreichen Trader zum Vorbild nehmen, die den Unwegsamkeiten des Marktes mit einer strikten Strategie entgegentreten. Sie nutzen ein Set von Regeln, die aus den Binären Optionen hervorgehen. Sollten Sie Anfänger sein, können Sie dank der Technik der Chartanalyse den Handel mit Binären Optionen schnell erlernen und nutzen. Einige nützliche Tipps können Ihnen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Chartanalyse für Binäre Optionen – Grundlagen

Bei der Chartanalyse werden Sie verschiedene analytische Methoden verwenden, die für Sie die vergangenen Kursentwicklungen untersuchen. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen Ihnen helfen, die richtigen Trends zu erkennen und somit den günstigsten Moment für einen Kauf bzw. einen Verkauf ermitteln. Andere Techniken verwenden auch bestimmte Kennzahlen aus der Betriebswirtschaft oder der Fundamentalanalyse. Die Chartanalyse hingegen bezieht sich ausschließlich auf die historischen Kursdaten. Dem liegt eine Grundhaltung zugrunde, nach der bestimmte Muster mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit immer wieder auftreten werden. Diese Signale werden interpretiert. Kommt es tatsächlich zu wiederkehrenden Kursverläufen, kann anhand eines Modellverlaufs eine Prognose für zukünftige Entwicklungen erstellt werden. Sie können bereits erahnen, wie wichtig das richtige Erkennen der Signale ist.

Chartanalysen können unterschiedlich visuell dargestellt werden. Dabei werden auf der einen Seite das untersuchte Zeitintervall – also Stunden, Tage, Wochen, Monate, etc. – und auf der anderen Seite die Kurseinheiten angesetzt. Für die Darstellung gibt es grundsätzlich die drei Varianten Balkenchart, Linienchart und Candlestick-Chart. Der Balkenchart zeigt die Intervalle in kleinen Balken an, um die jeweiligen Höchst- und Tiefstände des beobachteten Kurses darzustellen. Im Linienchart wird nur der Schlusskurs eines Intervalls grafisch dargestellt. Etwaige Schwankungen im Intervallzeitraum selbst werden nicht sichtbar. Letztlich gibt es noch den Candlestick-Chart, welcher der Balkendarstellungsweise ähnelt. Allerdings werden hier die „Balken“ als kleine Rechtecke angezeigt, die mit zusätzlichen Hinweisen („Dochte“ und „Lunten“) bzgl. des Abstandes zur jeweilig höchsten bzw. tiefsten Position des Kurses versehen sind. Letztlich müssen Sie nach Ihrem Geschmack entscheiden, welche Darstellungsform für Sie am günstigsten ist.

Das Hauptziel einer Chartanalyse: Die richtigen Signale finden

Sie benötigen als Trader brauchbare Signale, damit Sie die richtigen Schlüsse ziehen können. Für die Chartanalyse gibt es ca. 200 Indikatoren, auf die sich die Auswertungen stützen. Sie werden schnell merken, dass Sie sich intensiv mit den Indikatoren beschäftigen müssen, um die für Sie relevanten herauszufiltern. Das wird auch für Sie ein wesentlicher Faktor Ihrer Arbeit sein. Die Mehrzahl der Anwender verwendet zwei bis fünf dieser Werte, da ein einzelner Indikator meistens das Bild verzerrt. Ein kleiner Blick auf häufig genutzte Varianten soll Ihnen ein erstes Gefühl für die Sache geben:

– Momentum: Stärke eines gewissen Trends – MACD: Trendfolgerung auf der Basis gewisser Durchschnittswerte – Bollinger-Bänder: Wahrscheinlichkeit bzgl. der Nähe zu einem Mittelwert – Ease of Moment: Volatilität in den Preisschwankungen – Volum Oscillator – Bewegungen der Volumina

Meistens wird bei der Wahl der Indikatoren eine Kombination aus je einem für das Momentum, für das Volumen sowie für das Preisband genommen, um auf deren Basis eine Kaufprognose zu tätigen.

Wenn Sie das Kursmuster und die durch die Indikatoren erzeugten Signale analysieren, können Sie die Charts interpretieren und eine Prognose erstellen. Ihnen sollte dabei immer klar sein, dass Sie es mit Wahrscheinlichkeiten zu tun haben und keine Gewähr für die Richtigkeit geben können. Etwaige exakte Aussagen werden ohnehin nur aus „Show-Gründen“ getätigt. Im Laufe der Zeit hat sich herauskristallisiert, dass die erfolgreichen Trader ein Signal als ein solches erkennen und sich danach ausrichten. Dabei nutzen sie eine Strategie, die nach strikten Vorgaben abläuft. So können sie den Millionen von ungewissen Variablen im Finanzgeschäft am effizientesten entgegentreten. Dazu gehört auch, gewisse Verluste zu akzeptieren. Sind Sie sich nicht sicher, wie lang die Verluste andauern könnten, sollten Sie sich diese erfolgreichen Trader zum Vorbild nehmen und deren Kapitalkurven studieren. Obwohl sie täglich aktiv sind, nehmen Sie Verluste über vier und mehr Wochen kommentarlos hin. Es gibt keine totsicheren Muster und Strategien. Stattdessen sollten Sie einen Satz bestimmter Regeln einhalten und diese so verwenden, wie es die jeweilige Situation am Markt erfordert. Hier kommen die Binären Optionen ins Spiel.

„Binäre Optionen“ sind Finanzinstrumente, die sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen profitieren können. Mit „Binär“ ist in diesem Fall gemeint, dass sich eine Option nur in zwei unterschiedlichen Zuständen befinden kann. Analog zur digitalen Unterscheidung in 1 und 0 wird im Finanzbereich von „im Geld“ und „aus dem Geld“ zum Ende der Optionszeit (dem Verfallzeitpunkt) gesprochen. Wird von steigenden Kursen ausgegangen, kann eine Call-Option gekauft werden. Put-Optionen hingegen werden auf den Fall eines Kurses gesetzt. Nur wenn der Kurs bei einer Call-Option letztlich höher und bei einer Put-Option niedriger als erwartet ist, kommt es zu einem positiven Abschluss. Bei Binären Optionen werden also nur Richtungsentscheidungen in Bezug auf die Entwicklung eines Kurses gefällt.

Die drei wesentlichen Typen der Chartanalyse und die Fundamentalanalyse im Vergleich

Bei den Binären Optionen geht es darum, die Entwicklung des jeweiligen Basiswertkurses richtig einschätzen zu können. Daher werden die Chartanalysen bei Binären Optionen vor allem in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Fundamentalanalyse spielt bei den Binären Optionen – im Gegensatz zur Analyse der Aktien – nur eine geringere Rolle. Teilweise ist sie sogar gar nicht von Belang. Dies resultiert aus den häufig sehr kurzen Laufzeiten der Optionen, die mit den eher mittel- und langfristig ausgerichteten Fundamentalanalysen nicht ausreichend bewertet werden kann. Anders sieht es bei der technischen Chartanalyse aus, die Ihnen die besten Chancen bringen kann. Es gibt verschiedene Verfahrensweisen, aber im Wesentlichen sollten Sie die folgenden drei Methoden betrachten: – Support/Resistance – Momentum Trade – Trendumkehr

Bei der „Support-Resistance“-Methode wird mit sog. Widerstands- und Unterstützungslinien gearbeitet. Hier wird darauf geachtet, bei welchen Marken die Kurse entweder nicht weiter gestiegen (Widerstand) oder nicht weiter gefallen (Unterstützung) sind. Mit der „Momentum Trade“-Methode wird die Stärke der Bewegungen eines Kurses analysiert. Hierfür werden die Kursänderungen innerhalb eines variabel gehaltenen Zeitraums auf verschiedene Weisen gemessen. Die Signale werden daraus abgeleitet, ob das Momentum steigt oder fällt. Bei der „Trendumkehr“-Variante wird auf ein gegenläufiges Verhalten von Aktienkursen und Momentum geachtet. Steigen z.B. die Aktien, während das Momentum fällt (bzw. umgekehrt), wird dies häufig als Anzeichen für eine Trendumkehr gedeutet. Diese wird wiederum als Handlungssignal gewertet, da in einem solchen Fall auch eine Umkehr des Aktienkurses zu erwarten ist.

Tipps zur Chartanalyse für Binäre Optionen

Für Anfänger sind einige Kleinigkeiten wichtig, die Ihnen vielleicht auch weiterhelfen können. Zunächst einmal sei Ihnen das Folgende gesagt: So schwierig ist das alles gar nicht. Manche Entwicklungen werden Sie sogar selbst auf den ersten Blick wahrnehmen. Einfache Analysetechniken wie der „gleitende Durchschnitt“ können Ihnen schnell weiterhelfen. Wenn ein Kurs über einen längeren Zeitraum einen Zick-Zack-Verlauf nimmt, können Sie dazwischen immer auch Gegenbewegungen ausmachen, die durch den gleitenden Durchschnitt egalisiert werden können. Das ist sinnvoll, denn Sie brauchen einen freien Blick auf die längerfristigen und übergeordneten Trends.

Eine große Hilfe können auch Trendlinien sein, die von einigen Plattformen angeboten werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Abstufungen. Die einfachste Version ist linear und gibt den Verlauf des Kurses über einen bestimmten Zeitraum nach oben oder unten an. Eine sehr gute Aussagekraft finden Sie bei Chartanalysen, die mit Tiefst- und Höchstkursen arbeiten. Es ist oftmals so, dass bestimmte Kurse ein gewisses Niveau entweder nach oben oder nach unten nicht durchqueren können (s. „Support-Resistance“-Methode). Werden die Widerstands- oder Unterstützungslinien letztlich doch „geknackt“, können Sie meistens von einem zeitlich längeren Anstieg bzw. Abstieg des Kurses ausgehen.

Natürlich ist das richtige Handeln entscheidend. Doch bei allem, was Sie tun, ist immer auch eine schnelle Reaktiongefragt. Es gibt einige wichtige Chartmuster, die eine Kursentwicklung anzeigen. Wann immer Sie ein Anzeichen dafür erkennen, müssen Sie schnell handeln. Kein Trend hält ewig.

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