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Endlich: Die Leitzinserhöhung

Positive Nachrichten erreichen uns heute aus den USA. Dort wurde heute öffentlich bekanntgegeben, dass der Leitzins künftig zwischen 0,25 und 0,5 % liegen wird. Ziel soll es sein, dem Leitzinsdrama auf Dauer ein Ende zu setzen und den Leitzins auch weiterhin Stück für Stück anzuheben. Ein Grund dafür, dass nun diese Entscheidung folgte ist, dass die Arbeitslosenzahlen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf unter 5 % gesunken sind. Ein neues, zu erwartendes Leck ist so auch schon eingepreist.

So reagierten die Märkte

  • Der Dollar zuckte in seinem Kursverlauf kurzfristig zusammen, entspannte sich jedoch wieder.
  • Der Euro reagierte ebenso mit einem kleinen Einbruch, allerdings war dieser nicht von langer Dauer.
  • Den DAX tangierte die Veröffentlichung der US-Notenbank Fed gleich überhaupt nicht.
  • Die Aussichten, die die US-Notenbank gibt, sind darüber hinaus auch noch äußerst gut. Denn zum Ende 2016 soll sich der Leitzins bei 1,375 % einpegeln. Nicht schlecht Herr Specht. Zu wünschen ist, dass das Zinsniedrigwasser nun langsam wieder ansteigt. Dass das auch für uns in Deutschland wünschenswert wäre, kann man sicherlich nicht verschweigen, allerdings arbeiten wir derzeit noch im Rahmen der Europäischen Union an aktuellen Problemen, die es nicht zulassen, eine Leitzinserhöhung vorzunehmen. Das sah auch die Europäische Zentralbank so – zu einer Erhöhung kam es nicht. Seither dümpeln die Aktien und Märkte vor sich hin, als hätten sie weder richtig Bodenhaftung noch genügend Kraft zu fliegen. Eine schwierige Situation.

    Die Zeichen stehen auf Aufschwung

    Für Amerika bedeutet diese Leitzinserhöhung eine neue Ära. Denn seit fast zehn Jahren hatte niemand auch nur im Ansatz darüber nachgedacht, solch eine Entscheidung zu treffen. So kann auch eine normale amerikanische Geldpolitik wachsen. Seit der Finanzkrise haben nicht nur die amerikanischen Firmen, sondern auch Privatpersonen erleben müssen, was es heißt, wenn Währungen ihren Wert verlieren und Zinsen Bodenhaftung bekommen.

    Märkte werden sich normalisieren

    Für Trader ist es interessant, dass sich die Märkte nun wieder stabilisieren werden. Aktien werden sich dort einfinden, wo sie hingehören und ihren alten Zweck wieder pflegen. Rohstoffe sind jedoch nach wie vor vom Angebot und der Nachfrage abhängig. Trading hat sich in den letzten Tagen allerdings als sehr sicheres Finanzinstrument entpuppt. Denn während klassische Aktienhändler ihre Werte schnell ins Trockene brachten, war die ansonsten schlechte Situation ein gefundenes Fressen für Händler binärer Optionen. Kursentwicklungen waren derart leicht prognostizierbar, dass sehr gute Renditen erwirtschaftet werden konnten. Das können Händler, die auf klassische Systeme setzten, nicht behaupten. Zu hoch war ihnen die Gefahr und Brisanz dessen, was sich da in den USA ankündigte. Obwohl doch jeder wusste, dass eine Leitzinserhöhung kommen wird, hat sich ein Großteil aus dem Geschäft zurückgezogen. Ja sogar auf dem asiatischen Markt fürchteten Händler Böses. Betrachtet man sich nun einmal die Reaktionen der Märkte, wird schnell klar, dass Händler ein wenig überreagierten. Die US-Notenbank muss nun sehen, wie sie mit dem Geldsegen umgeht. Auf Dauer wird dieses Vorgehen ein enorm großer Indikator für den Kursverlauf von Dollar & Co. sein. Allein die heutige Entscheidungsverkündung ist also nicht die Spitze des Eisberges. Es heißt also wie immer: Augen auf!

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