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Entscheidungen der EZB – Korrelationen enttäuschen

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom letzten Donnerstag, die monatlichen Anleihekäufe nicht zu erhöhen, wirkte sich auf das Kaufverhalten von Anlegern aus. Auch Rohstoffpreise sind von dieser Ankündigung betroffen; der Goldpreis zeigt eine unverhältnismäßige Korrelation, der Ölpreis tritt leicht auf der Stelle oder zeigt leichte Abwärtstrends.

Unverhältnismäßige Korrelationen beim Goldpreis

Bei stark fallenden Aktienmärkten flüchten Anleger in der Regel in Gold als krisensichere Anlage. Investoren gehen in normalen Zeiten von einer negativen Korrelation zwischen dem Dollar und dem Goldpreis aus, das heißt, dass in Zeiten niedriger Dollarkurse ein steigender Goldpreis erwartet wird. Der Goldpreis reagiert auch auf die Veröffentlichung der Arbeitsmarkt-Daten in den USA – bei negativen Arbeitsmarktdaten steigt zumeist der Goldpreis. Allerdings zeigte der Goldpreis am Freitag eine negative Korrelation. Am Freitag entwickelte sich der Goldpreis positiv. Der Monatsbericht zur Lage am Arbeitsmarkt wurde am Freitagnachmittag veröffentlicht, mit guten Ergebnissen:

  • Arbeitslosenrate verharrte gegenüber Vormonat auf 5,0 Prozent
  • Zahl der neu geschaffenen Stellen sank von 271.000 auf 211.000 weniger stark als erwartet

Der Goldpreis zeigte am Freitagnachmittag erholte Notierungen. Der am aktivsten gehandelte Gold-Future verteuerte sich am Freitag bis 15:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf 1.067,30 Dollar pro Feinunze, das ist ein Anstieg um 6,10 Dollar.

Nur schwache Reaktion bei Preisen für Rohöl

Am Freitag traf sich die Opec in Wien, um über eine Reduzierung der Förderquoten für Rohöl zu entscheiden. Über die Entscheidungen der Opec ist bislang nur wenig bekannt. Der Ölpreis erreichte am Mittwoch seinen niedrigsten Stand seit drei Monaten. Um die Preise für Rohöl weitgehend stabil zu halten, ist eine Reduzierung der Förderquoten erforderlich; die Golfstaaten rechneten bereits mit einer derartigen Entscheidung. Die Opec wollte in ihre Entscheidungen jedoch auch

  • Iran
  • Irak
  • Russland

einbeziehen. Expertenkreise rechnen allerdings mehrheitlich nicht mit einer kräftigen Reduktion des aktuellen Überangebots. Für den Freitagabend stand für die Ölmärkte noch ein weiterer wichtiger Termin auf dem Programm, denn der Baker-Hughes-Wochenbericht über die Bohraktivitäten der USA wurde vorgelegt. Die Hoffnung auf eine geringere Ölproduktion der USA würde durch einen starken Rückgang der Bohranlagen gestärkt werden. Die Förderung von Öl durch die USA wurde jedoch in den vergangenen Monaten nicht deutlich reduziert, das ist ein Grund für den niedrigen Ölpreis.

Schwächere Notierungen des Ölpreises am Freitagnachmittag

Der Ölpreis präsentierte sich am Freitagnachmittag mit schwächeren Notierungen. Bis 15:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit stellten sich die Ölpreise folgendermaßen dar:

  • der nächstfällige WTI-Kontrakt ermäßigte sich um 0,70 auf 40,38 Dollar
  • Brent fiel um 0,44 auf 43,40 Dollar zurück

Was Trader von Binären Optionen beachten sollten

Trader von Binären Optionen, die auf den Goldpreis traden möchten, könnten angesichts der aktuellen Entwicklung eine längerfristige Call-Option kaufen; auch eine kurzfristige Call-Option ist möglich. Als Reaktion auf die Entwicklung des Ölpreises sind kurzfristige Put-Optionen zu empfehlen, während längerfristig Call-Optionen gekauft werden könnten. Vorsichtige Trader können die Bekanntgabe der Entscheidungen der Opec abwarten und dann ihre Entscheidung treffen.

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