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Experten zeigen sich optimistisch in Puncto DAX

Für Anleger hielt das vergangene Jahr einige Überraschungen bereit, der Ölpreis halbierte sich fast. Auch der DAX erreichte seinen Höchststand, er startete mit 9.765 Zählern und schaffte es im April auf fast 12.400 Zähler, was ein Plus von mehr als 25 Prozent ausmacht. Der DAX konnte seine Gewinne über das laufende Jahr zwar nicht halten, doch schloss er am Jahresende mit ca. zehn Prozent im Plus ab. Spannend wird es nun, was sich im neuen Jahr in der Finanzwelt ereignet.

Wie entwickelt sich der DAX?

Die Frage steht im Raum, wie sich in diesem Jahr der DAX entwickelt. Unicredit, der Mutterkonzern der HypoVereinsbank, rechnet mit einem Kurs von höchstens 10.800 Punkten, das wäre ein Verharren auf dem jetzigen Niveau. Optimistischer gibt sich die Deutsche Bank, sie rechnet zum Ende des neuen Jahres mit einem Stand von 11.700 Zählern, das wäre gegenüber dem aktuellen Wert ein Anstieg um acht Prozent. Im Durchschnitt erwarten Experten einen Stand von 12.224 Punkten, das ist nahe am bisherigen Allzeithoch. Die Chefvolkswirtin der Helaba, Gertrud Traud, gibt sich optimistisch und rechnet sogar mit einem Stand von 12.375 Punkten. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, geht von einem Höchststand von 12.600 Punkten aus, als Grund nennt er die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. André Will-Laudien, der Leiter Asset Management Research der Hamburger Privatbank Donner & Reuschel, geht sogar von einem Kurssprung auf 13.000 Zähler aus, das wäre ein Anstieg von ungefähr 20 Prozent.

Die Entwicklung des Euro im aktuellen Jahr

Im Jahr 2015 stand der Euro-Kurs stark unter Druck, denn die US-Notenbank begann damit, den Leitzins anzuheben. Der Dollar könnte im aktuellen Jahr steigen, während der Euro an Boden verliert. Experten rechnen mit einem Kursverfall des Euro, ein Grund dafür ist auch die lockere Geldpolitik der EZB. Im Jahresverlauf könnte der Euro weniger wert sein als ein Dollar; in der Euro-Zone könnten sich die Produkte massiv verteuern, das betrifft vor allem

  • Gold
  • Rohöl
  • Die Schweizer Großbank UBS rechnet mit einem Kurs von 1,16 Dollar für einen Euro, während die Saxo Bank zum Ende des Jahres mit einem Kurs von 1,23 Dollar pro Euro rechnet.

    Wie entwickelt sich der Goldpreis?

    Im vergangenen Jahr durchlief der Goldpreis einige Turbulenzen, der Höchstpreis lag Mitte Januar bei 1.301 Dollar pro Feinunze. Gegenwärtig liegt der Preis pro Feinunze mit 1.070 Dollar deutlich unter dem Vorjahresniveau. Experten der Deutschen Bank zufolge könnte der Goldpreis in diesem Jahr weiter abrutschen. Dr. Lars Edler, Leiter der Investmentstrategie von der Privatbank Sal. Oppenheim, rechnet mit einem Niveau von 950 Dollar, die Gründe sieht er in

  • steigendem Realzins in den USA
  • Rückgang der Nachfrage nach Gold aufgrund des starken Dollar
  • keine Inflation in Sicht.
  • Gold ist sehr volatil, es sinkt im Wert, wenn der Realzins in den USA steigt. Ganz anders sieht Reinhard Pfingsten, der Chef-Anleger der Privatbank Hauck & Aufhäuser, die Entwicklung des Goldpreises, er denkt sogar an ein Jahresplus von 30 Prozent und einen Anstieg auf 1.400 Dollar.

    Wohin geht der Ölpreis?

    Die Rohölpreise rutschten im vergangenen Jahr stark in den Keller, ein Barrel der Sorte Brent kostete Anfang Mai ca. 69 Dollar, während der Preis bis Weihnachten auf weniger als 38 Dollar absackte. Für die Ölstaaten brechen die Einnahmen und daher das Geld für den Kauf deutscher Waren weg. Die Stadtsparkasse Hamburg rechnet mit einer Entwicklung des Rohölpreises zum Ende des Jahres auf 46 Dollar, das wäre ein Plus von 20 Prozent. Die Experten der HSH Nordbank sagen hingegen zum Jahresende 2016 für die Sorte Brent einen Preis von 65 Dollar je Barrel voraus.

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