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Exportschlager Saudi-Arabien macht sich Sorgen – Reformen müssen her

Bisher machte man sich hierzulande eher Gedanken darüber, dass mit dem Preisverfall des Öls unser Benzin günstiger geworden ist. Für uns also eine günstige und hinnehmbare Situation. In Saudi-Arabien ist das so wertvolle Öl jedoch Exportschlager. Ein enormer Teil der Einnahmen wird über den Verkauf von Öl bestritten. Angesichts der stetig fallenden Preise, mussten sich die Scheichs nun etwas einfallen lassen – eine Krisensitzung stand an.

Allgemeine Überlegungen

Der Ölexport war bisher ein Selbstläufer. Auf großen wirtschaftlichen Säulen sind die staatlichen Einnahmen Saudi-Arabiens nicht aufgebaut gewesen. Dies soll sich nach dem Willen König Salmans nun ändern. Man müsse neben dem Öl als Einnahmequelle weitere Wirtschaftszweige etablieren, die in Notzeiten – wie diesen – Verluste abmildern. Und so geht nun auch Saudi-Arabien den Weg, Türen für ausländische Unternehmen zu öffnen, welche mittels Erleichterungen, einfacher Investitionen im Land tätigen können. Dies taten vor Saudi-Arabien schon unzählige andere Staaten. Was dabei raus gekommen ist, ist bekannt. Parallel sollen natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Reformen entstehen aber natürlich nicht aus einer Hochsituation. Im Gegenteil: Berechtigterweise macht man sich Gedanken, wie es weitergehen soll, ohne die merklichen Exporteinnahmen. Im Einzelnen ist geplant,

  • Privatisierungen vorzunehmen und beispielsweise
  • Steuern für den Tabakimport
  • zu erhöhen. Nach Schätzungen „verdient“ der saudi-arabische Staat mit dem Verkauf von Öl 80 % seiner gesamten Einnahmen. Da tut ein Defizit von ca. 100 Milliarden Dollar schon unheimlich weh. Nur logisch, dass da nun Reformen her müssen.

    Selbst schuld

    Geld regiert die Welt. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Problem an dieser prekären Situation ist jedoch, dass Saudi-Arabien eine große Mitschuld an ihr trägt. Während man in den USA immer mehr Öl förderte, sah man in Saudi-Arabien seine Felle wegschwimmen. Mit einem Überangebot am Markt wollte man den Amerikanern zu Leibe rücken. Dass dieses Überangebot jedoch zu einem Preisverfall führen sollte, hat man wohl nicht kalkuliert. Und so nimmt die Geschichte aus dem Orient seinen Lauf. Plötzlich werden wirtschaftliche Veränderungen wichtiger, als medienwirksam vorzustellen, wie Scheichs ihre Falken ausbilden. Offensichtlich ist es nicht vermeidbar, sich nun um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern. Eigentlich sollte die überhöhte Zuführung von Öl auf den Markt dazu führen, dass die USA in der Öl-Produktion einknicken und den Markt wieder freigeben. Das ist jedoch nur bedingt geschehen. Eine Handvoll Ölproduktionsstätten wurden geschlossen, nicht aber in der Zahl, wie Saudi-Arabien es sich gern gewünscht hätte.

    Mal wieder gute Zeiten für Trader binärer Optionen

    Wer sich schon eingehend mit dem Thema Binäre Optionen beschäftigt hat, wird wissen, was nun folgt: Diese schlechte Kursentwicklung des Öls, ist für Trader äußerst interessant. Während Aktionäre die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, ihre Schäfchen ins Trockene bringen, stürzen sich Trader auf solche Basiswerte. Denn sie sind auf der Suche nach sinkenden oder eben steigenden Kursen. Der Öl-Kurs jedenfalls wird in naher Zukunft keine merkliche Preissteigerung erfahren, der Trend geht weiter nach unten. Um diesen Preisverfall zu beobachten, müssen Trader nicht einmal in die aktuellen Finanznews schauen. Ein Blick auf die Zapfsäulen dürfte dieser Tage bereits ausreichen.

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