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Frühes Plus der Aktien von RWE und Eon schon wieder abgegeben

Die Energieriesen RWE und Eon sind stark von der Energiewende in Deutschland gebeutelt. Am Montag gaben die Aktien der beiden Konzerne in der letzten Handelswoche 2015 deutlich nach. Im frühen Geschäft knüpften die Aktien noch an die starke Vorwoche an, doch konnten sie gegen den schwächelnden Gesamtmarkt nicht ankämpfen, sodass sie schließlich im Verlauf ins Minus abrutschten.

Die Entwicklung der Aktien von RWE und Eon

RWE bildete zum Handelsende das Schlusslicht im DAX und erlitt einen Verlust von 2,71 Prozent auf 11,66 Euro. Die Aktien von Eon verzeichneten einen nicht ganz so gravierenden Verlust, sie fielen um 1,16 Prozent auf 8,847 Euro. Beim DAX, dem deutschen Leitindex, war ein Verlust von 0,69 Prozent zu verbuchen. Anteilseigner der beiden Energieversorger dürften bei einem Blick auf den Kursverlauf im auslaufenden Jahr erschüttern, die Aktien knickten angesichts der Energiewende ein; der Trend geht von der Kernkraft weg, zugunsten der Erneuerbaren Energien. Seit dem Beginn des Jahres hat der Kurs von RWE mehr als die Hälfte verloren, während die Anteilsscheine von Eon mehr als ein Drittel ihres Wertes eingebüßt haben. Die Aktien der beiden Konzerne hatten Ende September ihren Tiefststand seit der Mitte der 1990er Jahre erreicht.

Umbau bei den Konzernen

Bei beiden Energieversorgern sind radikale Schritte geplant, um das schwierige Geschäftsumfeld bewältigen zu können. Im Jahre 2016 wird der Düsseldorfer Energiekonzern Eon aufgespalten:

  • Hauptkonzern, der sich auf die abzuwickelnde Atomsparte sowie auf die Geschäfte mit alternativen Energien konzentriert
  • neue Gesellschaft Uniper, in der die immer mehr an Rentabilität verlierenden Kohle- und Gaskraftwerke zusammengefasst werden
  • Auch der Energiekonzern RWE spaltet sich auf, der Essener Versorger plant eine Tochterfirma für die Bereiche

  • Netze
  • Vertrieb
  • alternative Energien
  • Die Tochterfirma soll an die Börse gehen. Mit der Tochterfirma und dem Börsengang besteht die Aussicht auf frisches Geld, die Anfang Dezember nach Angaben der Börsianer die Sorgen bezüglich einer möglichen Kapitalerhöhung schwinden ließ.

    Turn-Around-Potenzial bei den Aktien der Energieversorger

    Für die Aktien von RWE und Eon sehen Analysten ein Nachholpotenzial; aufgrund der geplanten Umstrukturierungen in der Versorgerbranche werden die Aktien dieser Unternehmen im nächsten Jahr interessant für Turn-Around-Spekulationen, wie der Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner bemerkte. Anscheinend sind die Risiken ausreichend in die Kurse eingepreist. Werner Wenning, der Aufsichtsratschef von Eon, forderte die Politik auf, sich mit dem ungelösten Thema der Endlagerung von Atommüll zu beschäftigen. Er wies auf das Atomendlager Gorleben hin, das vor vier Jahrzehnten an den Start ging. Bis heute ist allerdings kein Endlager genehmigt, wie Wenning gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte. Wenning weist darauf hin, dass die Atomenergie von Anfang an ein politisches Projekt war und kein Unternehmen dazu in der Lage ist, Risiken einzugehen, die in 100 oder 150 Jahren eintreten könnten.

    RWE und Eon für Trader von Binären Optionen

    Trader von Binären Optionen, die auf Aktien von RWE oder Eon handeln wollen, haben mehrere Möglichkeiten:

  • Put-Option mit kürzerer Laufzeit
  • Call-Option mit längerer Laufzeit
  • One-Touch-Option
  • In jedem Fall ist eine gründliche Analyse der Charts der Aktien der beiden Energiekonzerne erforderlich, um die Situation richtig einschätzen zu können. Angesichts der Umstrukturierungen ist vorerst mit weiteren Kursabfällen der Aktien zu rechnen.

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