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Furcht vor globaler Rezession und Deflation

Gegenwärtig fürchten Anleger eine globale Rezession und Deflation, viele Aktien werden verkauft. Einige Titel sind allerdings bei mutigen Anlegern ziemlich begehrt. In den USA wurden am vergangenen Freitag der Arbeitsmarktzahlen vorgelegt, sie sind mit 151.000 neu geschaffenen Stellen enttäuschend. Analysten rechneten mit mehr neuen Stellen.

Bestätigung für Skeptiker

Skeptiker fürchten eine globale Rezession, mehrere Gründe sprechen dafür:

  • steigender Dollar
  • schwacher Welthandel
  • Turbulenzen in Schwellenländern
  • fallende Rohstoffpreise

Analysten der Bank City sprechen angesichts der sich gegenseitig verstärkenden Abwärtsbewegungen von einer Todesspirale. Die Situation führt nicht zu einem weiteren starken Ölpreisverfall oder zu einem anhaltend starken Dollar. Analysten sind der Meinung, dass vielleicht mehr als nach dem Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Spiel steht.

Kampf der Notenbanken gegen die Deflation

Seit einiger Zeit kämpfen die Notenbanken gegen die Tendenz zur Deflation; die Bank von Japan reagierte kürzlich überraschend mit einer Zinssenkung. Sie setzte einen negativen Leitzins, genau wie die EZB zuvor. Die Analysten rechnen damit, dass weitere Länger folgen. Mit derartigen Maßnahmen wollen die Notenbanken die Todesspirale verhindern. Chefökonom Charles Collyns vom Institute of Internationale Finance erklärte, dass die Nachfrageschwäche weiterhin ein Problem darstellt und dass die Geldpolitik die Nachfrageschwäche und die deflationären Kräfte bekämpfen will.

Aktien weiterhin auf Abwärtskurs

Collyns spricht von einer großen Gefahr für die Finanzmärkte. Anleger glauben bislang noch, dass die Finanzmärkte notfalls durch die Notenbanken gestützt werden könnten. Die Aktienkurse sind jedoch weltweit aufgrund der Konjunktursorgen gefallen, Anleger griffen auf sichere Anleihen zurück. Wichtige Aktienmärkte verzeichneten in der vergangenen Woche Verluste in Höhe mehrerer Prozente, das wirkte sich auch auf den DAX aus. Der deutsche Leitindex konnte den seit August 2015 andauernden Abwärtsdrift mehrmals noch knapp über 9.300 Punkte stoppen. Am Freitag schloss er mit 9.286 Punkten.

Banken halten an positiven Ausblicken fest

Banken und Vermögensverwalter halten noch immer am positiven Ausblick fest. Analysten des Fondshauses Fidelity sprechen davon, dass das wirtschaftliche Umfeld für Aktien günstig ist. Das Niveau der Anlegerstimmung vergleichen sie mit Panik, die Aktienquote der Fonds wurde sogar erhöht. Der Leiter europäischer Aktien bei Columbia Threadneedle, Paul Doyle, sieht die Chancen in den beiden Branchen, die zuletzt am stärksten vom Kursverfall betroffen waren:

  • Autobranche – aufgrund des VW-Skandals und der Entwicklung in China wurden Autos so billig wie noch nie bewertet
  • europäische Banken – seit der Finanzkrise 2008 habe sie extrem gelitten

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