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Indizes durch Schwarzen Mittwoch in Korrekturmodus gedrückt

Die Wall Street wurde am Mittwoch durch eine erneute Verkaufswelle erschüttert. Im Frühgeschäft wurden kleinere Gewinne ausradiert, anschließend ging es massiv nach unten. Der Ölpreis gab im Tagesverlauf nach, verschiedene Experten rechnen mit einer längeren Schwächephase. Auch die Deutsche Bank sieht Korrekturpotenzial.

Düstere Aussichten für 2016

Mehrere britische und amerikanische Finanzhäuser äußerten sich bereits düster zu den Aussichten 2016, so vergleicht die Royal Bank of Scotland die Situation mit dem Krisenjahr 2008. Im Konjunkturbericht Beige Book berichtet die US-Notenbank Fed über

  • besserem Arbeitsmarkt
  • weiterhin gedämpften Preisdruck
  • moderatem Wachstum
  • Bei 16.151 Punkten schloss der Dow Jones um 2,2 Prozent niedriger, beim S&P-500 war ein Verfall von 2,5 Prozent auf 1.890 Punkte zu verzeichnen; der Index rutschte erstmals seit Ende September letzten Jahres unter die Marke von 1.900 Punkten. Beim Nasdaq-Composite war ein Preisrutsch von 3,4 Prozent auf 4.526 Punkte festzustellen. Gegenwärtig befinden sich die drei Indizes in einer Konjunktur; seit ihrem jüngsten Hoch haben sie 10 Prozent verloren.

    Gewinner des vergangenen Jahres führen Verkaufslisten an

    Die Gewinner des vergangenen Jahres führen die Verkaufslisten an, dazu gehören

  • Einzelhändler
  • Autoteileproduzenten
  • Autohersteller
  • Internetfirmen
  • Diese Aktien gaben stark nach, beim Online-Filmdienst Netflix liegt der Verlust bei 8,6 Prozent, auch Biotechwerte wurden stark abverkauft, beim entsprechenden Nasdaq-Index war ein Minus von 4,6 Prozent zu verbuchen. Auch bei Pharma- und Finanzwerten war der Verkauf stark. Nun richten sich die Blicke der Investoren auf die beginnende US-Berichtssaison, dabei bereiten vor allem

  • sehr fester Dollar
  • schwächere Nachfrage aus China
  • massiver Ölpreisverfall
  • Sorgen. Der Ölpreis für die Sorte WTI gab fast alle seine Gewinne wieder ab, der Gewinn betrug nur noch 0,1 Prozent auf 30,48 Dollar pro Barrel. Bei der Sorte Brent rutschte er Preis pro Barrel erstmalig seit Mai 2004 kurzfristig auf weniger als 30 Dollar ab. WTI fiel am Vortag erstmals kurzfristig seit 2003 auf unter 30 Dollar pro Barrel – Grund dafür waren die Lagerbestandsdaten aus den USA. Der Aufbau von Benzin und Destillaten fiel unerwartet stark aus, die Bestände stiegen auf Rekordmengen.

    Gold, Euro und Anleihen

    Der Euro machte an Boden gut und konnte auf 1,0875 Dollar steigen. Die Fed könnte angesichts der gegenwärtig schwierigen Marktumstände von weiteren Zinserhöhungen Abstand nehmen, was die US-Devisen nach unten drückt. Gold und Anleihen wurden gestützt, bei der Feinunze Gold war ein Anstieg um 0,6 Prozent auf 1.094 Dollar zu beobachten. Von der gestiegenen Risikoscheu konnten die US-Anleihen profitieren, bei den zehnjährigen Papieren gab die Rendite drei Basispunkte auf 2,07 Prozent ab, das war seit Ende Oktober das tiefste Schlussniveau. Bei den Einzelwerten machten General Motors an Boden gut, die Dividende wurde erhöht, die Aktie konnte um 0,6 Prozent zulegen. Bei Ford gab die Aktie um 5 Prozent nach, Ford kündigte eine Sonderausschüttung von insgesamt einer Milliarde US-Dollar an. Von der Ankündigung konnte die Aktie des US-Versicherers Metlife profitieren, die Aktie stieg um 2,2 Prozent an. Relativ stark konnten sich die Aktien von Schnellrestaurant-Ketten wie Pizza Hut und KFC in China präsentieren, sie stiegen im Dezember um ein Prozent und waren im November im Vergleich zum Vorjahr noch um 3 Prozent gesunken. Gegenwärtig wiesen diese Papiere nur ein Minus von 0,8 Prozent auf.

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