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Italien will Europäischen Währungsfonds

Italien plädiert für eine stärkere Integration in Europa und spricht sich für einen Europäischen Währungsfonds aus. Das Land will eine gemeinsame Grundlage für die europäische Währungsunion.

Gemeinsame Grundlage für europäische Währungsunion gefordert

Italien will eine stärkere europäische Union und spricht sich für die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) aus. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist Italien noch nicht genug. Der Finanzminister Italiens, Pier Carlo Padoan, sagte am Dienstag, dass die europäische Währungsunion früher oder später auf gemeinsamen Grundlagen basieren müsse. Eine solche gemeinsame Grundlage wäre ein Europäischer Währungsfonds, da er einen Versicherungsmechanismus darstellen würde, der bei Schocks am Arbeitsmarkt und als gemeinsames Haushaltsmittel greifen könnte.

Währungsunion könnte mitten im Fluss stecken bleiben

Finanzminister Padoan wies darauf hin, dass die Währungsunion mitten im Fluss stecken bleiben würde, wenn kein Europäischer Währungsfonds eingeführt werden würde. Für die europäische Währungsunion sieht Padoan die Gefahr, dass sie „von kräftigeren Wellen getroffen und weggeschwemmt“ werden würde. Es geht darum, Risiken stärker zu teilen.

Ablösung des Europäischen Währungsfonds als Gläubigerinstitution

Italien ist nicht das einzige Land, das einen Europäischen Währungsfonds fordert; auch Portugal hat bereits für einen Europäischen Währungsfonds plädiert. Mit seinen Aussagen zu einem Europäischen Währungsfonds schloss sich der italienische Finanzminister den früheren Forderungen anderer Länder an. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll als Gläubigerinstitution bei Verhandlungen mit Krisenländern der EU, zu denen Griechenland gehört, abgelöst werden.

Kritik der Arbeit der Troika

Immer wieder wurde die Arbeit der Troika, die aus Vertretern der Europäischen Zentralbank, des IWF und der EU-Kommission besteht, scharf kritisiert. Im vergangenen Jahr sprach sich auch das Europaparlament dafür aus, die Troika schrittweise abzuschaffen. Das Europaparlament warf der Troika vor, bei den Sparprogrammen in den Krisenländern der EU nicht genügend auf die negativen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu achten. Künftig soll der IWF nur noch als letztbereiter Kreditgeber beteiligt werden.

Unterstützung der Idee für Europäischen Währungsfonds schon vor einigen Jahren

Die Idee eines Europäischen Währungsfonds ist nicht allzu neu. Berlin und Paris hatten bereits im Jahre 2010 die Idee, einen Europäischen Währungsfonds zu gründen. Dieser Währungsfonds sollte als potenzieller Rettungsfonds dienen, um Krisenländer innerhalb der EU zu unterstützen. Diese Idee wurde allerdings von Kritikern nicht befürwortet; Kritiker waren der Meinung, dass mit diesem Währungsfonds die Stabilität der EU untergraben werden könnte.

Auswirkungen auf den Handel mit Binären Optionen

Der Europäische Währungsfonds ist zuerst nur eine Idee, er hat auf den Handel mit Binären Optionen noch keine Auswirkungen. Käme es zur Gründung eines Europäischen Währungsfonds, so könnte sich das auf

  • Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar
  • DAX
  • weitere Indizes

auswirken. Die Griechenland-Krise hatte vor allem Auswirkungen auf den Eurokurs und auf den DAX, die starken Schwankungen unterlagen. Das könnte auch der Fall sein, wenn ein Europäischer Währungsfonds eingeführt werden sollte. Ob es tatsächlich zur Gründung eines Europäischen Währungsfonds kommt, ist nicht bekannt.

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