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Mit Binären Optionen traden nach der kurzfristigen Arbitrage-Trading-Technik

In der Finanz- und Tradingbranche ist der Begriff „Arbitrage“ gängig, es geht darum, Differenzen innerhalb gleicher oder ähnlicher Assets auszunutzen. Bei den ähnlichen Assets kann beispielsweise zwischen den Ölpreisen Brent und WTI eine deutliche Differenz gehandelt werden, dabei muss der Trader den Wert wählen, der hinter dem anderen hinterherhängt. Differenzen können auch zwischen Börsenplätzen und Laufzeiten ausgenutzt werden, doch wird hier der gleiche Wert gehandelt. Arbitragegeschäfte im Rentenbereich werden vorrangig durch Hedgefonds getätigt, doch sind hier die Differenzen so eng, dass sie nur von sehr guten Computersystemen und von Investmentbanken ausgenutzt werden können. Private Trader können diese Differenzen meistens nicht identifizieren; für sie kommt es darauf an, diese Technik bei vergleichbaren Werten anzuwenden.

Differenzen richtig erkennen

Gleichwertige Werte folgen zwar preislich, allerdings im Verlauf und nicht auf den Preis genau. Bei einem Gleichlauf wird die Differenz als Spread bezeichnet. Der Spread kann sich aufgrund fundamentaler Größe hin und wieder ausweiten. Bei einem durchschnittlichen Spread zwischen den beiden Ölsorten hinsichtlich eines Zeitraumes können Trader auf eine Verengung des Spreads über einen gewissen Zeitraum spekulieren. In der Praxis wird Arbitrage zu einem hohen Wahrscheinlichkeitsgrad ausgenutzt, der Spread sollte sich schon allein deshalb verengen. Solche Differenzen existieren auf sehr kurzfristiger Basis auch zwischen Währungen.

Die Arbitragetechnik beim Währungspaar Australischer Dollar und Neuseeländischer Dollar

Aufgrund der bilateralen Beziehungen haben der Australische Dollar und das Neuseeländische Pfund eine starke Korrelation, sie sind stark von den Rohstoffpreisen abhängig. Eine Arbitrage würde auch funktionieren, wenn zwischen den beiden Währungen keine starke Zinsdifferenz besteht. Zuerst muss der Vorreiter unter den beiden Werten ermittelt werden, das erfolgt mit der Benchmark-Analyse. Im Beispiel ist der Neuseeländische Dollar der Vorreiter, was sich allerdings ändern kann. Anhand von Charts kann festgestellt werden, dass der Australische Dollar gegenüber dem US-Dollar einen Seitwärtstrend mit einer leichten Abwärtstendenz aufweist. Aktuell ist der Neuseeländische Dollar gegenüber dem US-Dollar noch stärker. Arbitragehändler könnten den Australischen Dollar für den kurzfristigen Handel nutzen, da er sich noch nicht angepasst hat und sich der Spread zwischen beiden Währungen ausweitet. Im Verlauf könnte sich folgende Entwicklung ergeben:

• Neuseeländischer Dollar steigt auf kurzfristiger Basis • Bei Fortsetzung des Trends könnte der Australische Dollar den oberhalb der Hochs verlaufenden Widerstand brechen • Der Australische Dollar verlässt anschließend die Seitwärtsrange.

Im selben Zeitraum zeigte der Australische Dollar noch keine so starken Aufwärtsbewegungen, doch geht die Tendenz dorthin. Ein Abverkauf erfolgte nicht. Das ist ein Signal dafür, dass der starke Neuseeländische Dollar den Australischen Dollar unterstützt hat.

Fazit

Arbitragetechniken werden vorrangig von Profis mit schnellen Systemen getätigt, da die Umsetzung nicht leicht ist. Trader sollten jedoch auf die Korrelation zwischen ähnlichen Werten achten, denn hier können sich ungewöhnliche Differenzen ergeben. Arbitrage kann gewisse Stärken oder Schwächen anzeigen.

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