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Mit der Trendfolgestrategie zum Erfolg

Binäre Optionen sind auch für Einsteiger eine gute Möglichkeit zum Handeln, sie versprechen bereits in kurzer Zeit hohe Gewinne. Wer erfolgreich sein will, sollte sich zuvor gründlich informieren und sich ein solides Grundwissen über Finanzen aneignen. Vor jedem Trade ist es wichtig, die Charts aufmerksam zu studieren, um Trends zu erkennen und ihnen zu folgen. Mit der richtigen Strategie können Sie mit Binären Optionen erfolgreich handeln, für Einsteiger ist besonders die Trendfolgestrategie zu empfehlen. Bei der Trendfolgestrategie geht es darum, einen Aufwärts- oder Abwärtstrend für Rohstoffe, Indizes wie den DAX, Aktien oder Währungspaare zu erkennen und diesem Trend zu folgen. Bei einem Aufwärtstrend treffen Sie einen Call, bei einem Abwärtstrend einen Put.

Märkte unterliegen Trendphasen

Nahezu alle Märkte unterliegen Trendphasen, besonders auf dem Kapitalmarkt sind diese Trends zu beobachten. Die Trends können steigend, fallend oder konsolidierend sein. Vor jedem Trade sollten Sie, um einen Trend zu erkennen, die technische Analyse vornehmen. Die Trendfolgestrategie verspricht Erfolge, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt, hoch ist. Steigende oder fallende Trends repräsentieren die Bewertung eines Objekts oder die Erwartung an die Bewertung. Eine Trendwende ist jedoch niemals völlig auszuschließen, sie wird durch gravierende politische oder wirtschaftliche Ereignisse und das daraus resultierende Verhalten der Anleger eingeleitet. Bei der Trendfolgestrategie gehen Sie bei Ihrer Entscheidung mit dem Trend. Private Anleger, vor allem die Einsteiger, zählen zu den am schlechtesten informierten Markteilnehmern, sie erkennen Signale für eine Trendwende oft erst dann, wenn die Trendwende bereits eingeleitet ist. In dieser Tatsache ist der Nachteil der Trendfolgestrategie begründet. Folgen Sie einem Trend, den Sie vor kurzem noch erkannt haben, kann die Trendwende bereits eingetreten sein, die Folge ist ein Verlust.

Kleiner Rückblick in die Vergangenheit der Trendfolgestrategie

Studien haben bewiesen, dass die Trendfolgestrategie in der Vergangenheit recht erfolgreich war. Diese Studien bilden Trenderkennungs-Methoden, Investitionsobjekte und Laufzeit in einem Backtest ab, der die Erfolgswahrscheinlichkeit von Anlagestrategien analysiert. Eine Studie von Clare, Seaton, Thomas und Smith aus 2012, in der Kurse des S&P 500 Index von 1988 – 2011 bewertet wurden, untersuchte drei Methoden für die Trenderkennung. Ein Trend lag vor, wenn • Bei einem Kurs der gleitende Durchschnitt gebrochen wurde • Ein Cross-Over aus zwei gleitenden Durchschnitten gebildet wurde • Ein Break-Out basierend auf Trendlinien vorlag. Zum Vergleich wurden andere Strategien herangezogen. In der Studie lagen die Ergebnisse für die Trendfolgestrategie weit vorn. Die Trendfolgestrategie war besonders dann erfolgreich, wenn sich die zuvor benannten Kriterien über eine längere Periode bestätigten. Die Trading-Frequenz ist bei der Trendfolgestrategie geringer als bei einer Strategie auf Tagesschlusskursbasis, doch die erwirtschaftete Rendite ist höher.

Trendfolge bei Hedgefonds

Hedgefonds sind in Deutschland als Anlagemöglichkeiten wenig beliebt, da sie ein hohes Risiko durch fremdfinanzierte Produkte sowie durch den Handel auf steigende und fallende Märkte beinhalten. Hedgefonds werden in den USA durch Commodity Trading Advisors (CTAs) dominiert, die sich aller Anlageklassen bedienen und verschiedene Strategien nutzen. Die meisten CTAs nutzen allerdings die Trendfolgestrategie, um das Risiko auszugleichen. Die Investmentbank Barclays berechnet den Barclays CTA-Index, der von 1981 bis 2015 eine stetige Kursentwicklung zeigt. Die Sharpe-Ratio drückt das Verhältnis zwischen Rendite und Volatilität aus und liegt aktuell bei 0,39, das bedeutet eine erhöhte Volatilität. Die Volatilität ist umso höher, je niedriger die Sharpe-Ratio ist.

Der Trend als Erfolgsfaktor

Bei vielen Anlegern gilt der Grundsatz „The Trend is your Friend“, was bedeutet, dass die Trendfolgestrategie ein gutes Instrument zum Handeln ist. Bei der Trendfolgestrategie ist die Volatilität nicht zu unterschätzen. Wer die Trendfolgestrategie erfolgreich nutzen will, kann erst dann investieren, wenn der Trend sich etabliert hat. Bei sehr volatilen Objekten ist die Trendfolgestrategie allerdings weniger erfolgsversprechend, da es immer wieder zu einer unerwarteten Trendwende kommen kann. Aufgrund der vielen Schwankungen in kurzer Zeit ist sie bei volatilen Märkten nur für die langfristige Anlage geeignet. Wer solche Schwankungen vermeiden und kurzfristig handeln will, sollte dann investieren, wenn ein Trend seinen Tiefpunkt hat, und dann auf steigende Kurse setzen.

Trendfolgestrategien beim kurzfristigen Handel

Die Trendfolgestrategie kann auch beim kurzfristigen Traden zum Erfolg führen. Auch bei kurzen Perioden sind Trends zu verzeichnen, die allerdings sehr kurzlebig sein können. Beim Intraday-Trading geht es darum, innerhalb eines Tages schnelle Gewinne zu erwirtschaften und vor Handelsschluss wieder vom Markt zu gehen. Beim kurzfristigen Traden sind die richtigen Marktkenntnisse erforderlich, die Dynamik eines Marktes muss beobachtet werden. Es gilt, schnell zu reagieren, um rechtzeitig vor der Trendwende wieder vom Markt zu gehen. Wichtig ist beim kurzfristigen Handel das Risiko- und Moneymanagement, um das Risiko immer im Blick zu haben und nicht zu viel Geld zu verlieren. Die Verluste können im Forex-Handel und im Handel mit Differenzkontrakten besonders hoch sein, weniger hoch sind die Verluste bei Binären Optionen, da nur der pro Trade eingesetzte Betrag verloren ist und die übrigen Einlagen auf dem Traderkonto davon nicht berührt werden. Auch beim kurzfristigen Trading kann die technische Analyse für die Trendfolgestrategie herangezogen werden.

Die Trendfolgestrategie ist nicht nur für Einsteiger zu empfehlen. Sie hat sich in der Vergangenheit bewährt und ist einfach zu handeln. Allerdings sollten Sie immer das Risiko im Auge behalten, denn eine Trendwende kann sich schnell und unerwartet vollziehen. Die Wahrscheinlichkeit für die Fortsetzung eines Trends ist jedoch höher als für eine Trendwende. Die Trendfolgestrategie ist für den kurzfristigen und den längerfristigen Handel geeignet, Sie sollten dabei das Risiko- und Moneymanagement nicht vergessen.

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