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Nichts Neues aus Griechenland

Seit Monaten, ja sogar Jahren, beschäftigt sich die griechische Regierung mit nichts anderem, als Reformpakte durch das Parlament zu kloppen, um sie später wieder sausen zu lassen oder sie nur stiefmütterlich zu verwirklichen. Auch in der kommenden Woche wird mit einem neuen, sehr wichtigen Reformpaket aus Athen gerechnet. Bis Freitag müssen die Parlamentarier selbigen ihre Zustimmung erteilt haben. Ziele sind klar definiert:

  • Organisation Privatisierungsfonds
  • Verkauf fauler Kredite an ausländische Fonds
  • Das sind nur zwei Punkte des 13-Punkte-Planes, den die griechische Regierung ihrem Gleichgesinnten und Abtrünnigen nun wieder unterschieben muss. Immer im Blick hat man dabei natürlich die Stabilität des Euros. Die Europäische Zentralbank sitzt nach wie vor als Taube auf einem griechischen Denkmal und sorgt mit schöner Regelmäßigkeit für Nachschub(-druck). Wer sich aktuell den Kursverlauf des Euros anschaut, dem wird nicht verborgen bleiben, dass dieser in einem grünen, positiven Lichte erstrahlt. Ganz im Gegensatz zum US-Dollar. Beide Weltwährungen sind enorm davon abhängig, was das griechische Parlament in der anstehenden Woche entscheidet. Der derzeitige Kurs beider Währungen könnte sich also noch einmal ändern.

    Was Trader binärer Optionen von den Griechen lernen sollten

    Für die eigenen Handelsbemühungen kommen Trader nicht umher, die innenpolitische Situation in Griechenland zu überwachen. Ja, der Euro-Kurs ist seit den letzten EZB-Veröffentlichungen stabil (steigend), ebenso wie der US-Dollar-Kurs (fallend). Beides könnte sich aber ändern, wenn die Protagonisten in Athen ihr Reformpaket erneut nicht durch das Parlament bekommen oder eben doch. Mit nur drei Mehrheitsstimmen der Regierung könnte dieses Vorhaben nämlich durchaus wieder eine äußerst knappe Kiste werden. Darüber hinaus sorgt die Organisation des Privatisierungsfonds bereits im Vorfeld für Aufsehen. Denn griechische Staatsfirmen wurden stets durch den Fiskus überwacht und organisiert. Dies solle – nach dem Willen der EZB – nun durch einen Privatisierungsfonds geschehen. Ihre Verantwortung und auch ein Stück weit ihre Hoheit, wollen die Griechen aber nicht so ohne weiteres abgeben. Verständlich – aber nicht umgänglich. Denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat der weltweite Finanzmarkt einige Baustellen, gleicher Art. Alle Anleger zeigen sich nervös, was kommende Berichte der Notenbanken und Pleitestaaten angeht. Was in Griechenland beschlossen werden soll, hat also weltweit Auswirkungen. Was den Verkauf der faulen Kredite angeht, muss natürlich gesagt werden, dass die Banken es geschafft haben, den Buhmann ihrer Regierung zuzuschieben. Was eigentlich ihre Aufgabe wäre, wurde nun zu einem europäischen Problem. Gerade Politiker aus den linken Reihen haben – realistische – Befürchtungen, dass Kredite der Privatpersonen nach Übergabe an ausländische Fonds aufgekündigt und in dessen Folge diese ihre Lebensgrundlage, nämlich ihren Wohnraum verlieren werden. Doch stellt man sich an dieser Stelle die Frage, wie es möglich ist, finanziell nicht Leistungsfähigen Kredite zu verschaffen, kommt man unweigerlich zu den Ergebnis, dass hier mindestens einer der Vertragsbeteiligten geschlafen und der andere geträumt hat.

    Was für Trader binärer Optionen wichtig ist

    So verzwickt die Situation für das griechische Volk ist, so einfach und ertragreich kann sie für Trader binärer Optionen sein. Denn – wie so oft – sind sie die Gewinner im Ringen um Staatspleiten & Co. Bei einer überaus transparenten und verständlichen Nachrichtenlage lassen sich hier sehr gut Kursverläufe der Währungen prognostizieren. Im gleichen Atemzug werden sich auch wieder DAX und Dow Jones anpassen. Derzeit leben Trader also in besonders guten Zeiten.

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