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Ölpreis und Börsen geben weiterhin nach

Die neue Börsenwoche wird durch das Geschehen an den ostasiatischen Märkten beherrscht. Viele Investoren entschieden sich für den Verkauf, Grund dafür waren die Sorgen um die Konjunktur in China sowie die fallenden Ölpreise. Viele Aktienmärkte waren vom schwachen Wochenausklang an der Wall Street belastet.

Fallende Aktien in Fernost

Die Aktien in Fernost sind durch fallende Kurse geprägt, was auch an den Indizes ersichtlich ist:

  • Minus beim Nikkei Index um 1,1 Prozent auf 16.955 Punkte
  • durchschnittliches Minus bei den Aktien in Sydney von 0,7 Prozent
  • HSI in Hongkong fiel um 0,9 Prozent

Eine Ausnahme bildete lediglich der Index in Shanghai, der einen volatilen Handel hinlegte und um 0,4 Prozent auf 2.914 Punkte stieg. Die Börsen in Tokio und in Sydney könnten den Bärenmodus übergehen, das ist der Fall, wenn ein Abschlag vom jüngsten Hoch von mindestens 20 Prozent vorliegt. Die Kurse standen in Tokio im Juni um 18 Prozent höher, in Sydney waren es 19 Prozent. Die Börse in Taiwan kletterte um 0,6 Prozent nach oben; ein Grund dafür könnte die Wahl sein. Erstmals wurde eine Frau an die Spitze des Staates gewählt, Tsai Ing Wen kommt von der oppositionellen Demokratischen Fortschrittspartei. Der Staat steht mit ihr vor einem außenpolitischen Wandel.

Ölpreise im Keller

In Ostasien haben die Ölpreise ihren Tiefststand seit zwölf Jahren erreicht; einen neuen Impuls dafür gab die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran am Wochenende. Die Ölpreise gestalteten sich folgendermaßen:

  • Brent 27,67 Dollar pro Barrel
  • WTI 28,81 Dollar pro Barrel

In den letzten Jahren war Öl der Sorte Brent zumeist teurer als WTI, doch das zusätzliche Ölangebot aus dem Iran drückt den Preis. Wie iranische Offizielle ankündigten, soll der tägliche Ausstoß um 500.000 Barrel erhöht werden. Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang sprach von einem Wachstum der chinesischen Wirtschaft im letzten Jahr von knapp 7 Prozent. Die Regierung hatte zwar das angepeilte Ziel erreicht, doch handelt es sich um das schwächste Wachstum im letzten Vierteljahrhundert.

Stützungsmaßnahmen für den Yuan

Peking sorgte mit einer Abwertung des Referenzkurses des Yuan im Vergleich zum US-Dollar für Turbulenzen am Devisenmarkt; das führte auch zu Schwankungen und fallenden Kursen am Aktienmarkt. Zur Dämpfung des Abwertungsdrucks auf die chinesische Landeswährung Yuan entschloss sich die chinesische Zentralbank dazu, ausländische Banken zur Hinterlegung von Reserven auf den frei handelbaren Yuan bei der People’s Bank of China anzuregen. Die Zentralbank legte noch keinen genauen Satz fest, sondern sprach von der Anhebung auf ein normales Niveau. Bei den meisten großen chinesischen Banken liegt der offizielle Mindestreservesatz gegenwärtig bei 17,5 Prozent. Der Offshore-Yuan zog am Freitag von 6,6150 auf 6,5780 Yuan an. Ein schwacher Yuan ist ein Indiz für eine schwache Wirtschaft und bedeutet einen potenziellen Kapitalabfluss aus China.

Die Entwicklung von Einzelwerten

Aktien aus dem Energiesektor galten bei den Einzelwerten als Verlierer, dabei verloren Liquefied Natural Gas und Oil Search um ca. 5 Prozent, der Index verlor in Sydney um ca. 3 Prozent. Aktien exportabhängiger Unternehmen waren in Tokio die Tagesverlierer, der deutlich gestiegene Yen zog Verluste an den Börsen nach sich. Der Yen wurde seit Jahresbeginn gegenüber dem Dollar um fast 3 Prozent aufgewertet.

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