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Pivot Points als Strategie für Binäre Optionen

Binäre Optionen sind einfach und ohne Vorkenntnisse zu handeln, denn Sie müssen lediglich einen Trend vorhersagen und auf einen fallenden Kurs einen Put und auf einen steigenden Kurs einen Call treffen. Das klingt einfach, deshalb sind Binäre Optionen sehr gut für Einsteiger geeignet. Sie haben den Vorteil, dass für einen Trade nur wenig Kapital eingesetzt werden muss und der Trader in kurzer Zeit Gewinne erzielen kann. Allerdings können Sie nur dann erfolgreich sein, wenn Sie sich gut vorbereiten, sich näher mit der Wirtschaft und der Finanzwelt beschäftigen, um Zusammenhänge zu erkennen, und die Kurse im Internet aufmerksam verfolgen. Wichtig ist eine Analyse in Form der Fundamentalanalyse oder der technischen Analyse, ebenso sollten Sie die richtige Strategie anwenden, um erfolgreich zu sein. Eine Strategie für den Handel mit Binären Optionen sind Pivot Points.

Umkehrungen erkennen

Bei den Kursen wechseln sich die Trends ab, es kommt zu Aufwärts- und Abwärtstrends. Umkehrungen, die als Reversals bezeichnet werden, vollziehen sich kurz- oder langfristig und finden in bestimmten Preisbereichen statt, die bereits in der Vergangenheit für das Verhältnis von Angebot und Nachfrage relevant waren. Bei der technischen Analyse werden zur Identifikation relevanter Preisbereiche häufig Durchschnittswerte herangezogen. Ein gleitender Durchschnitt mit einer 200er Periode stellt immer eine relevante Unterstützungs- oder Widerstandszone dar. Zahlreiche Marktteilnehmer orientieren sich an Durchschnitten, daher sind solche Zonen zumeist im mittel- und langfristigen Bereich recht zuverlässig. Im kurzfristigen Bereich sind hingegen andere Durchschnitte ausschlaggebend, die als Pivot Points bezeichnet werden. Nach diesen Pivot-Points sollen auch Trader an der Präsenzbörse gehandelt haben.

Pivot Points – was steckt dahinter?

Bei einem Pivot Point handelt es sich um den Durchschnitt von Hoch, Tief und Schlusskurs vom Vortag. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Abwärtstrend ist umso höher, wenn der Preis am darauffolgenden Tag unterhalb dieses Durchschnittslevels sinkt. Einer geringen Nachfrage steht in diesem Fall ein größeres Angebot gegenüber. Steigt der Preis am folgenden Tag hingegen oberhalb des Durchschnittslevels, ist ein Aufwärtstrend wahrscheinlich, die Nachfrage ist größer als das Angebot. Ein Pivot Point ist ein technischer Indikator für Widerstands- oder Unterstützungszonen. Sie sollten dabei besonders auf die Begriffe Zone und Bereich achten, so wie das auch bei den meisten anderen Indikatoren der Fall ist. Es ist schwierig, einen Bereich zu definieren, da nicht immer klar ist, wo er beginnt und wo er endet. Sie sollten sich durch diese Tatsache nicht verunsichern lassen, denn beim Trading geht es nicht nur darum, Zonen zu identifizieren, sondern auch die Kontrolle des Risikos ist wichtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein kurzfristiger Trend verstärkt, ist größer.

Zonen richtig analysieren

Widerstands- und Unterstützungszonen werden nach dem 5-Punkte-System analysiert. Die Widerstands- und Unterstützungszonen werden ausgehend vom Durchschnitt aus Hoch (H), Tief (L für Low) und Schluss (C für Close) folgendermaßen berechnet:

P=(H+L+C)/3

S1=(Px2) –H

R1=(Px2)-L

S2=P-(H-L)=P-(R1-S1)

R2=P+(H-L)=P+(R1-S1)

P steht für Pivot Point, S für Unterstützung (Support) und R für Widerstand (Resistance). Trader können anhand dieser Zonen ihre Ein- und Ausstiege festlegen. Oberhalb des Pivot Points kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Aufwärtstrends, während es darunter zu Abwärtstrends kommt. Zwischen den Zonen können die Kurse stark schwanken, daher werden die Pivot Points vorrangig auf kurzfristiger Basis genutzt. Erfahrene Trader können gut erkennen, ob ein Kurs sich stärker über den S-Zonen, die für einen Kursabfall stehen, oder über den R-Zonen, die einen Kursanstieg bezeichnen, entwickelt. Die S- und R-Zonen können zumindest im Bereich von Sekunden und Minuten als Umkehrpunkte definiert werden.

Handel von Pivot Points mit Binären Optionen

Um Pivot Points mit Binären Optionen zu handeln, haben Trader mehrere Möglichkeiten, die allerdings erst erkannt und berechnet werden müssen. Trader können dafür eine Software zur technischen Analyse verwenden oder sich auf Finanzinformationsportalen umschauen, auf denen täglich die aktuellen Pivot Points veröffentlicht werden. Auf verschiedenen Internetportalen stehen Pivot-Rechner bereit, auf denen der Trader nur die entsprechenden Werte eingeben muss. Eine Software, die Zonen in den Kursverlauf einträgt, ist besonders bequem in der Anwendung. Bei einem Broker können beispielsweise Assets (Währungspaare) gehandelt werden. Der stündliche Pivot Point mit den Widerstands- und Unterstützungszonen kann sich beispielsweise für das Währungspaar Euro und US-Dollar folgendermaßen darstellen:

R1=1,1375

R2=1,1387

P=1,1355

S1=1,1343

S2=1,1323

Aktuell befindet sich das Währungspaar in einem Aufwärtstrend, da es oberhalb des R1-Bereiches angesiedelt ist. Der Trader sollte daher dem Trend folgen und in Richtung R2 handeln oder auf eine Trendumkehr warten und dann auf einen Abwärtstrend setzen. Ist der Pivot Point nach unten gebrochen, sollte der Trader nur noch Puts in Richtung S1 oder S2 handeln.

Pivot Points als technische Indikatoren

Pivot Points sind als technische Indikatoren beliebt und kommen vor allem für sehr liquide Assets zum Einsatz. Trader sollten sich allerdings nicht nur auf Pivot Points konzentrieren, denn mit der Zeit hat deren Zuverlässigkeit abgenommen. Ein Grund dafür ist die zunehmende Volatilität vieler Märkte. Trader sollten weitere Indikatoren für das Trading heranziehen, zu denen das Momentum oder der RSI gehören. In Verbindung mit derartigen Indikatoren können Pivot Points und die entsprechenden Zonen auf Widerstände hinweisen.

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