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Potash-Ergebnisse belasten K+S

Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S steht immer noch unter dem Einfluss des kanadischen Düngemittelkonzerns Potash. Im Sommer vergangenen Jahres plante Potash die Übernahme von K+S, die jedoch gescheitert war. Ende 2015 war die Düngemittelindustrie von niedrigen Preisen betroffen, das belastete Potash, aber auch K+S. Der deutsche Düngemittelriese K+S musste bereits einige Produktionsstätten schließen, das schwächere Marktumfeld belastet die neuesten Geschäftsergebnisse und führt zu einem ungünstigen Ausblick für 2016.

Umsatzrückgang bei Potash

Potash musste 2015 einen Umsatzrückgang hinnehmen, die Geschäftszahlen des kanadischen Konzerns sahen im letzten Jahr folgendermaßen aus:

  • Umsatzrückgang um 12 Prozent auf 6,28 Milliarden US-Dollar
  • Rückgang des Nettogewinns um 17 Prozent auf 1,27 Milliarden US-Dollar

Die Rückgänge zeigten sich besonders deutlich im Schlussquartal, das deutet darauf hin, dass sich die Marktsituation vorerst nicht verbessern wird. Die Prognose für 2016 sieht ziemlich düster aus, das Management von Potash rechnet mit einem Rückgang des Gewinns pro Aktie von 1,20 US-Dollar auf 0,90 US-Dollar. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 1,52 US-Dollar. Zuletzt stellten Analysten einen durchschnittlichen Wert von 1,34 US-Dollar in Aussicht.

K+S-Prognosen durch Potash belastet

Die unbefriedigenden Geschäftszahlen waren nach der gescheiterten Übernahme von K+S für Potash die nächsten schlechten Nachrichten. Die Ergebnisse stimmten auch die K+S-Anleger nicht gerade optimistisch, sie bedeuten schlechte Aussichten für die gesamte Kalidüngemittel-Branche. Die Analysten von Bernstein Research zeigten sich allerdings bezüglich der Aktien von K+S noch gelassen. Das Kursziel wurde aufgrund der reduzierten Gewinnschätzungen von 31,00 auf 30,00 Euro korrigiert, doch blieb es noch beim Outperform-Rating. Aus der Sicht der Analysten könnte K+S weiterhin für stabile Preise im Kalidüngergeschäft sorgen. Schließlich hat die Aktie von K+S als DAX-Wert eine gute Bewertung erhalten, was das Papier für Anleger noch immer attraktiv machen könnte.

Bei Kalidünger droht Markteintrübung

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2017 liegt bei K+S gegenwärtig bei 9. Dieses Verhältnis sagt aus, wie viele Jahre es dauert, bis der Wert der Aktien eines Unternehmens als Gewinn erwirtschaftet wird. Das wären in diesem Fall neun Jahre. Die K+S-Aktie ist gegenwärtig aufgrund der Sorge vor einer Markteintrübung in der Kalidünger-Branche noch günstiger als vor dem Übernahmeversuch durch Potash. Für Anleger besteht jetzt eine günstige Einstiegsgelegenheit. Trader von Binären Optionen, die auf K+S-Aktien traden möchten, können

  • kurzfristige Put-Optionen kaufen
  • längerfristige Call-Optionen kaufen
  • in mittel- und längerfristige One-Touch-Optionen investieren

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