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Produktionseinbußen bei K+S

Der deutsche Hersteller von Düngemitteln und Salzprodukten, K+S, befindet sich in einer Krise, dem Unternehmen droht ein Produktionsstopp. In der Nacht zum Dienstag wurde am Standort Hattorf in Hessen bereits mit dem Herunterfahren der Produktion begonnen. Bereits im Sommer dieses Jahres geriet der Konzern in die Schlagzeilen, als die geplante Übernahme durch den kanadischen Konzern Potash scheiterte. Gegen Ende dieser Woche droht auch im benachbarten Unterbreizbach in Thüringen ein Produktionsstopp. K+S ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Kassel, gegenwärtig droht einigen Standorten sogar die Stilllegung.

Nur noch für drei bis vier Tage Luft

Michael Wudonig, der Sprecher von K+S, sagt, dass das Unternehmen gerade noch für drei bis vier Tage Luft hat, der Grund dafür ist der Wasserstand der Werra. Am Dienstag konnten die 1.300 Beschäftigten in Hattorf nicht mehr arbeiten, in Unterbreizbach sind 450 Beschäftigte betroffen. Dem Unternehmen fehlen die Möglichkeiten, das Salzwasser, das bei der Produktion entsteht, zu entsorgen. Die Genehmigung des Regierungspräsidiums Kassel, die Salzlauge im Erdboden zu versenken, war zum 01. Dezember abgelaufen, sie wurde nicht verlängert. Die Entsorgung der Salzlauge über die Werra ist gegenwärtig die einzige Möglichkeit, doch die Werra darf nicht unbegrenzt Salzabwasser aufnehmen. Wudonig erklärte, dass eine Stilllegung aufgrund einer fehlenden Genehmigung der Behörden ein einmaliger Vorgang im DAX-Konzern K+S ist. Gegenwärtig ist K+S der größte Salzproduzent der Welt, er gehört einer internationalen Spitzengruppe von Anbietern von

  • Kaliprodukten
  • Magnesiumprodukten
  • für die Landwirtschaft und die Industrie an.

    K+S hofft auf Übergangsgenehmigung

    Harald Döll, der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, bringt die gegenwärtige Situation auf den Punkt, er sagt, dass die Arbeiter stark verunsichert sind. Bis Weihnachten hofft K+S auf eine Übergangsgenehmigung zur Versenkung der Salzlauge. Gegenwärtig prüft das Regierungspräsidium in Kassel eine zeitlich begrenzte Erlaubnis. Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens, der dem Unternehmen durch den Produktionsstopp entsteht, kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Wudonig sagt, dass 45 Prozent der Kali- und Magnesiumprodukte von K+S im Werk Werra hergestellt werden, dem die Standorte Hattorf und Unterbreizbach angehören. K+S produziert Erzeugnisse für

  • Agrarwirtschaft
  • Straßensicherheit
  • Ernährung
  • Investition in Aktien von K+S nur für Mutige zu empfehlen

    Wer gegenwärtig in Aktien von K+S investieren will, bewegt sich auf sehr dünnem Eis, da die Zukunft des Unternehmens aufgrund des Produktionsstopps ungewiss ist. Ein weiterer Grund für die ungewisse Zukunft der Aktien ist der niedrige Kalipreis, der das Konzernergebnis stark belastet. Dennoch können mutige Anleger auf eine Fortsetzung der jüngsten Erholung mit einem Stopp bei 21,50 Euro spekulieren. Die Bewertung erfolgt mit

  • KGV von 11
  • KBV von 1,0
  • Dividendenrendite von 4,4 Prozent
  • Sinnvoller ist die Investition in Binäre Optionen, denn dabei sind kurzfristige Trades auf Aktien von K+S möglich. Angesichts der aktuellen Situation wären Put-Optionen interessant. Sollte es zu einer Übergangsgenehmigung kommen, könnten Trader auch an kurzfristige Call-Optionen denken. Die gegenwärtige Situation ist unsicher, daher sind mittel- und längerfristige Trades auf Aktien von K+S nur von mutigen Tradern vorgenommen werden. Eine Alternative zu Trades auf Aktien von K+S sind Trades auf den Kalipreis.

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