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Range-Handel mit Binären Optionen

Der Range-Handel mit Binären Optionen ist eine besondere Handelsstrategie und ist die europäische Variante. Beim Range-Handel ist der Kurs des Basiswertes zum Ablauf der Option entscheidend, der genaue Verlauf spielt dabei keine Rolle. Eine Range wird im Trading auch als Boundary bezeichnet, die Range bezeichnet eine Abgrenzung oder einen vorgegebenen Bereich nach oben oder nach unten.

Die Vorgabe der Range

Beim Range-Handel mit Binären Optionen gibt der Broker die Range für den Kurs des Basiswertes vor, es handelt sich dabei jeweils um einen Grenzwert nach oben und nach unten. Dieser Bereich kann als Kanal angesehen werden, der entscheidend für den Range-Handel ist. Der Range-Handel funktioniert anders als der One-Touch- und der No-Touch-Handel, bei denen es sich um amerikanische Prinzipien handelt. Beim One-Touch-Handel muss der Kurs eines Basiswertes innerhalb der Laufzeit einen bestimmten Wert berühren oder überschreiten, beim No-Touch-Handel darf der Kurs eines Basiswertes einen bestimmten Wert während der Laufzeit nicht berühren oder überschreiten. Anders sieht es beim Range-Handel aus, denn hier ist der Kurs des Basiswertes zum Ende der Laufzeit relevant. Beim Range-Handel spielt es keine Rolle, wie sich der Basiswert innerhalb der Laufzeit entwickelt, sondern wichtig ist nur, wie sich der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit entwickelt hat.

Der Schlusskurs innerhalb einer Range – Inside

Beim Range-Handel sind zwei Varianten möglich:

  • Inside: Der Kurs liegt am Ende der Laufzeit innerhalb der Range
  • Outside: Der Kurs liegt am Ende der Laufzeit außerhalb der Range

Bei der Range-Option Inside geht es darum, dass der Basiswert zum Ende der Laufzeit innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt. Ist das am Ende der Laufzeit nicht der Fall, hat der Trader seinen Einsatz verloren. Liegt der aktuelle Goldpreis beispielsweise bei 1,272 US-Dollar je Feinunze, dann kann für eine Laufzeit von 60 Minuten eine Range zwischen 1,276 und 1,280 US-Dollar vorgegeben werden. Auch dann, wenn der Kurs während der Laufzeit auf 1,270 US-Dollar abrutscht oder die Marke von 1,280 US-Dollar überschreitet, ist das für die Range-Inside-Option nicht relevant. Am Ende der Laufzeit wird der aktuelle Kurs festgestellt, dabei wird geprüft, ob er innerhalb der vorgegebenen Range liegt. Wenn der Kurs innerhalb der Laufzeit innerhalb der Range liegt, hat der Trader eine Rendite erzielt.

Der Kurs außerhalb der Range – Outside

Die Range-Option Outside ist das Gegenteil von der Range-Option Inside. Der Trader muss bei dieser Option entscheiden, ob der Kurs eines Basiswertes oberhalb oder unterhalb der vorgegebenen Range liegt. Im Beispiel mit dem Goldpreis muss der Trader bei einer Laufzeit von 60 Minuten also festlegen, ob der Goldpreis am Ende der Laufzeit oberhalb von 1,280 US-Dollar oder unterhalb von 1,276 US-Dollar liegt. Zwischenzeitlich kann sich der Kurs nach oben oder unten bewegen, wichtig ist, dass er am Ende der Laufzeit den vorhergesagten Verlauf annimmt und außerhalb der Range liegt. Nimmt der Kurs einen gegenteiligen Wert an oder bleibt er innerhalb der Range, hat der Trader seinen Einsatz verloren. Beim Range-Handel Outside wird das Risiko des Traders durch die Laufzeit, die Entfernung der Range vom gegenwärtigen Kurs und die Spannbreite der Range bestimmt.

Range-Optionen als besondere Herausforderung

Der Range-Handel verspricht eine hohe Rendite; abhängig vom Risiko kann die Rendite beim normalen Risiko je nach Broker zwischen 70 und 90 Prozent liegen, während sie bei der High-Yield-Variante bei 500 Prozent liegen kann. Das Risiko ist dann entsprechend hoch. Nicht alle Broker bieten den Range-Handel an, denn er ist eine sehr spezielle Handelsart. Eine Inside-Option ist geeignet, wenn sich der Basiswert innerhalb eines Kanals seitwärts entwickelt. Bei zu erwartenden starken Schwankungen eignet sich die Outside-Variante.

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