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Rekordaussichten im Jahr 2016

Ein Ende der so lockeren Geldpolitik läutete zuletzt die US-Notenbank Fed am 16. Dezember dieses Jahres ein. Schluss mit wackligen und unberechenbaren Handlungen – Straffungen stehen ab jetzt an der Tagesordnung. Zu erwarten ist, dass die amerikanische Wirtschaft auch nächstes Jahr wieder um 2,5 % wächst. Die Fed wird also nachlegen und den Geldmarkt ordentlich kontrollieren. Wann genau damit zu rechnen ist, ist noch nicht ganz klar, letztlich hängt das Vorgehen vom

  • Lohnanstieg und
  • hoher Inflation
  • ab. Wer bisher von dem Begriff „Vollbeschäftigung“ nur etwas in seinem Wirtschaftshandbuch gelesen hat, der sollte sich einmal den amerikanischen Arbeitsmarkt anschauen. Die dortige Arbeitslosenquote bewegt sich immer weiter nach unten in Richtung der 5-%-Marke. Auf einen Arbeitslosen kommen 0,7 offene Arbeitsstellen. Die USA steuern also tatsächlich auf eine Vollbeschäftigung zu. Dass die Fed da handeln muss, liegt auf der Hand. Folge der Vollbeschäftigung ist, dass sich Arbeitnehmer stärker in eine Machtposition gegenüber ihrem Arbeitgeber versetzen können. Dass die Fed den Leitzins im Jahr 2016 erneut anhebt, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Die Fed muss allerdings den Leitzins auch kontinuierlich innerhalb von kurzen Zeiträumen erhöhen. Anleger rechnen schließlich damit. Sollte eine Erhöhung nicht folgen, dürften sich Anleger wieder zurückziehen. Die Fed geht mit gutem Beispiel voran. Offensichtlich hat man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erkannt, dass eine sichere und durchdachte Geldpolitik der bessere Weg ist. Andere Notenbanken sollten sich da eine Scheibe abschneiden.

    Rohstoffpreise werden Sorgen machen

    An der Entwicklung der Rohstoffpreise hängen unzählige Arbeitsplätze. Seit geraumer Zeit befinden sie sich im steten Sinkflug. Es gibt kaum mehr – neben den Währungsentwicklungen – Finanznachrichten, die wichtiger geworden sind. Das Überangebot an Öl beispielsweise, sorgte in der Vergangenheit und auch gegenwärtig für purzelnde Ölpreise mit der Folge, dass eine Produktion aufgrund des Niedrigpreises immer unrentabler wird. Selbst in den USA wurde an vielen Bohrlöchern die Produktion eingestellt, um dem Überangebot entgegenzuwirken. Viel helfen wird dies aber auch im Jahr 2016 nicht. Dass sich das Überangebot weiter ausbaut, ist aber dennoch nicht zu erwarten.

    Aus der Heimat nichts Neues

    Aktuell treibt der Konsum Deutschland in eine Glanzzeit – womit all das endet, wissen Experten aber schon lange. Niedrige Zinsen sorgen für hohe Immobilienpreise, Lohnstückkosten nehmen seit Jahren merklich zu, durch Neueinstellungen der Unternehmen steigt das Konsumverhalten weiter – mit Leitzinserhöhungen ist aber nicht zu rechnen. Und genau das wird der deutschen Wirtschaft wohl das Genick brechen, sofern nicht bald gehandelt wird. Hier wird im Jahr 2016 ein Wachstum in Höhe von 1,3 % erwartet, nicht viel, wenn man betrachtet, wie die amerikanische Wirtschaft bereits dieses Jahr gewachsen ist und nächstes Jahr wachsen wird. Von Vollbeschäftigung können wir hier nur träumen. Schäden, die sich in der deutschen Wirtschaft niederschlagen, sind zwar für 2016 noch nicht zu erwarten, wohl aber schwingen sie unsichtbar bei der kontraproduktiven Konsumbewegung mit.

    Ein Fazit

    Das Jahr 2016 dürfte national sowie international von Rekordbrüchen gekennzeichnet sein. Die US-Notenbank Fed hat eine neue Ära eingeleitet. Auf diesen fahrenden Zug dürften auch andere Notenbanken aufspringen. Anleger sollten sich also auf einiges gefasst machen.

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