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Richtiges Money- und Risikomanagement bei Binären Optionen

Binäre Optionen können ohne Vorkenntnisse gehandelt werden und sind leicht verständlich, dennoch kommt es auf eine gute Vorbereitung an, da sonst Verluste an der Tagesordnung sind. Kenntnisse über die Wirtschaft und das Studium der Charts sind unerlässlich, wenn Sie mit Binären Optionen erfolgreich sein möchten, denn es gilt, die Handelssignale richtig zu erkennen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Wichtig ist das richtige Money-Management, damit Sie nicht zuviel Geld aufs Spiel setzen, auch aufs Risikomanagement kommt es an.

Das Risiko immer im Blick

Binäre Optionen sind zwar einfacher zu handeln als Aktien, doch ebenso wie beim Aktienhandel sind Sie vor plötzlichen Kurseinbrüchen von einer Stunde zur anderen nicht sicher. Kaufen Sie Aktien und steigt der Kurs um 5 Prozent an, so haben Sie eine Rendite von 5 Prozent erzielt. Kaufen Sie auf dieselbe Aktie eine Call-Option, da Sie einen Kursanstieg annehmen, leisten Sie für diese Option einen Einsatz, dessen Höhe Sie selbst festlegen. Steigt der Kurs der Aktie tatsächlich an und zahlt der Broker einen Gewinn von 85 Prozent Ihres Einsatzes, dann haben Sie sogar eine Rendite von 85 Prozent erzielt, und zwar in sehr kurzer Zeit. Sinkt der Kurs bei den Aktien um 5 Prozent, haben Sie 5 Prozent verloren, während Sie bei Binären Optionen auf dieselben Aktien mit einer Call-Option bei einem Kursverfall Ihren gesamten Einsatz verlieren. Die Rendite ist bei Binären Optionen im Gewinnfall höher, doch im umgekehrten Fall ist der Verlust im Verhältnis höher. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass Sie das Risiko immer im Blick haben.

Auf Risiko- und Money-Management kommt es an

Beim Risiko- und Money-Management müssen Sie sich die Frage stellen, wie viel Geld Sie bei einem Trade bereit sind zu investieren und welchen Betrag Sie bezogen auf Ihr Eigenkapital bei einem Verlust verschmerzen können. Im Laufe der Zeit sind sich die meisten Trader über ihr Risiko bewusst und entwickeln ihre Präferenzen. Im Allgemeinen gilt die Faustregel, dass der Einsatz umso geringer sein sollte, je höher die Hebelwirkung bei einem Produkt ist. So verlieren Sie, wenn die vorhergesagte Entwicklung nicht eintritt, einen nicht zu hohen Betrag. Pro Trade sollten Sie nicht mehr als 5 Prozent Ihres verfügbaren Kapitals einsetzen, um nicht zuviel zu verlieren. Haben Sie für die Binären Optionen auf Ihrem Traderkonto 5.000 Euro zur Verfügung und setzen Sie für einen Trade 5 Prozent, dann handeln Sie mit 250 Euro, die Sie im Verlustfall verschmerzen müssen. Im Verlustfall verlieren Sie also nur 5 Prozent Ihres verfügbaren Gesamtkapitals.

Warum das Risikomanagement so wichtig ist

Auch wenn Sie mit den Binären Optionen erfolgreich sind, kann es immer wieder passieren, dass Sie verlieren, denn plötzlich kann eine Trendwende eintreten. In manchen Phasen ist es auch nicht ungewöhnlich, dass gleich mehrere Verluste hintereinander eintreten. Sie sollten sich dadurch nicht verunsichern lassen, doch müssen Sie immer mit solchen Phasen rechnen. Die Verlustakzeptanz gehört zum Handel mit Binären Optionen einfach dazu. Wollen Sie weniger riskieren, dann setzen Sie für eine Option noch weniger als 5 Prozent des verfügbaren Kapitals.

Das Verhältnis von Chance und Risiko beim Risiko-Management

Bei den Binären Optionen kommt es beim Risiko- und Money-Management nicht nur darauf an, wieviel Sie zu verlieren bereit sind, sondern auch, wie hoch bei einer Position das Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) ist. Das Chancen-Risiko-Verhältnis stellt das Verhältnis zwischen Gewinn und Verlust dar. Liegt das Chancen-Risiko-Verhältnis bei 2, steht die Chance für den Gewinn bei 2, das Risiko für einen Verlust liegt bei 1. Erwarten Sie für einen Trade einen Verlust von 5 Prozent Ihres verfügbaren Kapitals, also 250 Euro, und erwarten Sie pro Trade einen Gewinn von 125 Euro, da der Broker lediglich einen Gewinn von 50 Prozent Ihres Einsatzes zahlt, liegt das Chancen-Risiko-Verhältnis bei 0,5. Der Gewinn von 125 Euro wird in diesem Fall durch den erwarteten Verlust von 250 Euro dividiert.

Verlust ist höher als Rendite

Das Beispiel zeigt, dass bei den Binären Optionen der Verlust höher ist als ein möglicher Gewinn, denn bei einem Verlust sind Sie Ihren gesamten Einsatz pro Trade los. Der zugesicherte Gewinn des Brokers beträgt in den meisten Fällen deutlich mehr als 50 Prozent wie im Beispiel, er liegt oft bei 85 Prozent. Dennoch ist ein möglicher Verlust höher als ein möglicher Gewinn, das Chancen-Risiko-Verhältnis liegt daher meistens unter 1. Das Chancen-Risiko-Verhältnis können Sie auch über die technische Analyse schätzen. Sie fragen sich dabei nicht, was Sie verlieren oder gewinnen, sondern Sie stellen sich die Frage, wie wahrscheinlich ein gutes Chancen-Risiko-Verhältnis ist. Das Trendmuster ist eine gute Basis für ein hohes Chancen-Risiko-Verhältnis. Zeigt ein Markt, beispielsweise ein Index wie der DAX, ein Rohstoff wie der Goldpreis oder eine Aktie, einen stabilen Aufwärtstrend, sollten Sie eine Call-Option kaufen, die Chance ist dabei wesentlich höher als das Risiko. Zeigt ein Kurs schon seit einiger Zeit einen Seitwärtstrend, ist bei einer Range-Option die Chance höher als das Risiko.

Risiko-Money-Management ist unerlässlich

Beim Handel mit Binären Optionen ist das Risiko-Money-Management unerlässlich. Noch größer als bei den Binären Optionen ist der Aufwand für das Risiko-Management bei Differenzkontrakten, den CFDs, denn dort gibt es keine Verlustbarriere nach unten. Sie müssen berechnen, wann es erforderlich ist, einen Stopp zu setzen. Die technische Analyse ist bei den Binären Optionen eine gute Möglichkeit, um das Risiko einzuschätzen, denn Sie sehen die Wahrscheinlichkeit für eine Entwicklung voraus. Möchten Sie bei den Binären Optionen mit Range oder Touch handeln, liegt das Chancen-Risiko-Management bei den meisten Brokern höher als bei 1. Sie sollten allerdings nicht vergessen, dass das Eintreffen der erwarteten Situation umso unwahrscheinlicher ist, je höher die Rendite ist. Besser kann es daher sein, dass Sie sich mit weniger zufrieden geben, auch wenn das Chancen-Risiko-Verhältnis niedriger ist.

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