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Richtiges Timing beim Handel mit Binären Optionen

Neben dem Risikomanagement kommt es beim Handel mit Binären Optionen auf das richtige Timing an. Auch das Timing gehört zum Risikomanagement dazu, denn es kann Tradern zu einem guten Preis und einem entsprechend hohen Gewinn verhelfen. Hier greift das Chance-Risiko-Verhältnis. Das richtige Timing ist abhängig von der Richtung, in die der Handel erfolgen soll. Bei einer Call-Option ist ein Preis nahe eines Tiefs ein gutes Timing, bei einer Put-Option sollte nahe an einem Hoch gehandelt werden. Es ist allerdings in der Praxis nicht immer leicht, Hochs und Tiefs zu erkennen.

Hochs und Tiefs erkennen

Mit technischen Set-ups können Trader Hochs oder Tiefs erahnen, beispielsweise dann, wenn starke Unterstützungen oder Widerstände erreicht wurden. Zumeist warten risikobewusste Trader darauf, dass sich ein Hoch oder Tief bestätigt, und nutzen Indikatoren. Allerdings ist auch das kompliziert, denn viele Indikatoren sind nachlaufend. Verschiedene Indikatoren zeigen die Stärke eines Trends an, sodass Divergenzen auf die Ausbildung derartiger Punkte hindeuten können. Ein Chart des DAX-Futures zeigt einen Anstieg des DAX Futures, während sich der RSI-Indikator bereits im Abwärtstrend befindet. Ein Tief kann anhand einer klassischen Bodenbildung als

  • Doppel-Boden
  • SKS-Formation

erkannt werden. Der DAX-Future zeigt im Chart mehrere solcher Formationen, doch konnten sie den Kurs jeweils nicht nachhaltig stützen. Beim Handel mit Produkten, bei denen ein manuelles Risikomanagement erforderlich ist, da der Trader die Stopps selbst legen muss, wäre es jedes Mal zu geringen Verlusten gekommen, wäre der Einstieg nahe eines Tiefs erfolgt. Möglicherweise wäre es nicht zu Verlusten gekommen, wenn der Trader die Stopps mitgezogen hätte. Ein weiterer Chart des DAX-Futures zeigt, dass Trader, die auf einen Widerstand bei 11.800 Punkten gewartet hätten, einen Verlust erlitten hätten. Der Gewinn hängt von der gewählten Laufzeit ab, daher sollte das richtige Timing zielführend sein. Der Trader hat umso mehr Zeit, in der Gewinnzone zu bleiben, je besser das Timing ist.

Die umgekehrte Psychologie

Bei einem guten Timing kauft der Trader möglichst nahe an einem Hoch oder einem Tief, doch muss er dabei psychologische Hürden überwinden. Der Trend nahe an einem Tief befindet sich oft noch in Abwärtsrichtung, was gegen den Gedanken einer gewünschten Bestätigung spricht. Verzichten Trader auf eine Bestätigung, gehen sie ein höheres Risiko ein. Diese Annahme ist falsch, denn ein umgekehrtes Verhältnis von Risiko wird suggeriert. Das Risiko wird umso höher, wenn der Trader zu spät einsteigt. Nahe den Tiefs ist das Risiko geringer, da ein Tief eine wichtige Unterstützung darstellt und sich der Trader absichern kann. Wenn diese Tiefs wieder angesteuert werden, können Verluste gering gehalten werden. Um ein gutes Timing zu erreichen, kommt es auf die Überwindung der psychologischen Hürde an, die auf dem falschen Verständnis von Risiko basiert.

Fazit

Beim Timing hat die Psychologie einen hohen Stellenwert, dabei kommt es auf das Verständnis von Risikosituationen an, um die Lage richtig einzuschätzen. Nur dann, wenn der Trader die Konsequenzen der jeweiligen Einstiege kennt, kann er die Risikosituation richtig beurteilen. Der Trader sollte überlegen, welcher Verlust für ihn entsteht, wenn er an einer bestimmten Stelle kauft oder einsteigt. Eine Analyse der Vergangenheitskurse kann dabei helfen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist häufig nahe an den Tiefs am besten.

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