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Safety first – das Risiko bei Binären Optionen absichern

Wer mit Binären Optionen handelt, der tut das in der Regel nicht, um darüber Verluste zu fahren oder Geld zu verbrennen. Jede Form des Handels an der Börse hat sich deutlich sichtbar eine Maximierung der Gewinne auf die Fahne geschrieben. Und doch ist es nun einmal so, dass die Kursbewegungen dafür sorgen, dass man als Trader niemals nur auf der Seite der lachenden Sieger stehen kann, sondern es muss eben auch „Verlierer“ geben. Einen Zustand zu generieren, bei welchem man auf jeden Fall gewinnt, ist im Leben so gut wie unmöglich und das gilt dementsprechend auch für Ihre zukünftigen oder aktuellen Börsenaktivitäten. Ein absolut sicherer Handel ist reine Utopie, aber es gibt natürlich Möglichkeiten, wie man das eigene Risiko überschaubar halten und minimieren kann. Doch wie betreibt man dieses Risikomanagement zweckmäßig und effizient? Das werden wir uns nun genauer anschauen.

Ein effizientes Risikomanagement sollte für jeden Trader zum „kleinen Einmaleins“ des Börsenhandels gehören. Wer beabsichtigt, ins Trading mit Binären Optionen zu investieren, muss sich deshalb zuerst einmal schlau machen, wie und wo er handeln möchte. Dazu reicht im Grunde der Internetzugang aus – oder ein internetfähiges Mobiltelefon sowie ein Tablet PC. Mit dem Zugang lässt sich blitzschnell und eigentlich kinderleicht ein Konto etablieren, welches Sie mit einem überschaubaren Guthaben für Ihre Handelsaktionen füllen. Und schon da gilt es ein waches Auge zu haben!

Trau, schau, wem – wenn großartige Renditeversprechen locken sollen

Ja, die Binären Optionen sind sehr populär. Das haben auch die Broker erkannt, welche die Optionen anbieten. Das Netz ist im Grund voll mit Brokern, Webpräsenzen, Communities, Foren und Software, die sich der Thematik widmen. Und alle werben prinzipiell mit den markigen Sprüchen, dass der Trader quasi im Vorbeigehen oder beim Nachmittagsspaziergang Tausende und Abertausende an Euro verdienen kann. Ist das gelogen? Nein, eigentlich nicht – aber irgendwie schon, denn was generell verschwiegen wird ist die Tatsache, dass man gerade als Einsteiger schnell sein Geld „in den Sand setzen kann“, wenn die Erfahrung fehlt. Wer als Einsteiger ohne Risikomanagement einsteigt, wird mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent Lehrgeld bezahlen – was sich an den getätigten Einsätzen festmacht.

Doch wie organisieren Sie Ihr Risikomanagement zweckmäßig und was ist zu tun? Wie bereits zu erwarten, lässt sich darauf keine pauschale und allgemeingültige Antwort geben. Zuerst einmal richtet sich das Risikomanagement nach Ihren Handelspräferenzen. Und doch greifen einige Mechanismen, die man mit weiter gefasster Gültigkeit betrachten kann und die im Grunde für alle Händler gelten. Der wichtigste Faktor ist, dass Sie sich vor jedem Handel vergegenwärtigen, dass Sie bei den spekulativen Aktionen an den diversen Finanzmärkten auch Verluste fahren können. Wäre es so, dass jeder Handel nur mit Gewinnen enden würde, der Markt würde keinen dauerhaften Bestand haben können. Somit muss es, wenn der Markt gesund bleiben soll, Gewinner und Verlierer geben. Nennen wir es „Nahrungskette der Finanzmärkte“. Machen Sie sich zudem deutlich, was wäre, wenn jeder Handel nur mit Gewinnen behaftet wäre und jeder Trader im Plus enden würde. Niemand würde mehr einer „normalen Arbeit“ nachgehen, sondern mit Hochdruck spekulieren. Das Risiko, dass man sein Geld verliert, hat den Hintergrund, dass sich der Markt finanziert und so am Leben erhält. Erst wenn Sie sich das vor Augen geführt haben, also dass auch Ihr möglicher Verlust dazu führt, den Apparat am Laufen zu halten, sollte es aufs Parkett gehen. Und es macht offensichtlich, je besser Sie Risiken minimieren, desto weniger zahlen Sie in die „Lebenserhaltungskasse“ ein.

Warum muss man zu Beginn mit Vorsicht und Weitsicht operieren?

Es ist kein Geheimnis, sondern ein ungeschriebenes Gesetz, dass gerade Einsteiger Lehrgeld zahlen und eine Chance von weniger als 10 Prozent haben, zu Einstiegszeiten gute Erfolge erzielt. Das liegt darin begründet, dass der Einstiegstrader sich völlig auf den möglichen Gewinn fokussiert. Das haben sich die Broker zunutze gemacht und locken mit teils astronomischen Renditen, welche die eher uninformierten Neulinge locken sollen, ihr Sauerverdientes reichlich zu investieren. Natürlich ist es legitim, mit den Gewinnchancen zu werben und es macht auch weit mehr Sinn, als die Risiken zu erwähnen oder Verluste zu propagieren. Wer verliert schon gerne sein Geld, für das er mehr oder minder hart arbeiten musste? Die Aussicht auf Gewinn triggert in diesem Fall beim Neuling eine gewisse Euphorie und führt in der Folge dazu, sein Risikomanagement zu vernachlässigen. Das Wachwerden tritt zumeist dann ein, wenn man sieht, wie das Konto mit dem selbstgewählten Startguthaben einer „erfolgreichen Diät“ unterworfen wird und massiv abnimmt. Und erst dann wird das Bewusstsein geweckt, dass das Puffern der Risiken auf lange Sicht die echten Erfolge bringt.

Doch wie sieht das Risikomanagement aus? Zuerst einmal ist es wichtig, Emotionen außen vor zu lassen. Schnell backt man einen Kuchen, aber erzielt keine Gewinne mit Binären Optionen. Hierbei geht es darum, strategisch zu arbeiten und sich Informationen zu beschaffen.

1) Nur wer sein Erstguthaben überschaubar hält, verhindert große und massive Verluste – die zu Beginn an der Tagesordnung sind. Suchen Sie also den Broker, der Ihnen die geringste Mindesteinzahlung offeriert.

2) Arbeiten Sie proportional zu Ihrem Guthaben! Das heißt, entscheiden Sie vor dem Start, welchen Prozentsatz Ihres Guthabens wollen Sie je Option einsetzen. Hier bieten sich 2 Prozent an, denn das ist der Wert, den Profis ebenso ansetzen. So lassen sich gut mehrere Trades fahren, ohne dass bei einem Fehlgriff Ebbe auf dem Konto herrscht.

3) Halten Sie die Zahl der Optionen überschaubar. Schließen Sie nie zu viele Trades auf einmal ab, auch wenn die Gewinnversprechen sich fantastisch anhören mögen. Disziplinieren Sie sich selbst und machen Sie nur die Trades fest, die Ihnen große Chancen auf Erfolge versprechen. Achten Sie dabei auf längere Laufzeiten.

4) Keine Positionen, die Nachtaktivitäten verursachen. Ja, der Markt bietet die Chance, 24 Stunden am Tag zu handeln. Vermeiden Sie aber gerade zum Beginn derartige „Zeitfresser“, indem Sie zum Beispiel in Währungen investieren, die rund im die Uhr aktiv gehandelt werden. Sie können nicht 24/7 sämtliche Nachrichten vom hintersten Ende der Welt beobachten, die für die Voltalität bei Währungen sorgen.

5) Machen Sie sich klar, Binäre Optionen sind kein Glückspiel! Ja, es gehört Glück zu Gewinnen, aber zum größten Teil basieren sie auf Marktbeobachtungen und Erfahrungen. Den Umgang mit Rubbellosen kann man nicht erlernen, das Handeln an der Börse schon. Nur wer sinnvolle Einsätze tätigt, wird auf Dauer Erfolge erzielen.

6) Arbeiten Sie mit einem Rettungsanker – dem Kauf der Option auf fallende Kurse.

7) Suchen Sie sich den Broker gut aus und achten Sie auf die Möglichkeit der Verlustabsicherung, die bis zu 15 Prozent des Einsatzes möglich ist. So fahren Sie keinen Totalverlust mehr, sondern „versenken nur“ 85 Prozent – es bleiben immerhin 15 Prozent des Einsatzes übrig.

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Das Bewerben, der Vertrieb und der Verkauf an Privatanleger von Binären Optionen ist seit dem 2. Juli 2018 durch Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehördeverbote (ESMA) in der EU gestoppt worden. Wir bieten Binäre Optionen deshalb nicht mehr auf unserer Seite an!
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