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Traden mit Bull and Bear Balance Histogram

In der Markttechnik wird der Bull and Bear Balance Indikator nur selten genutzt, er wird mit zwei Histogrammen, also dem Bull- und dem Bear-Power-Histogram, angezeigt. Beide Histogramme sollen die Kursbewegungen anzeigen und darüber Auskunft gewähren, in welchem der beiden Lager eine höhere Bestimmung der Kräfte dargestellt wird. Die Aussage ist zwar einfach, doch ist es nicht so leicht, den Doppelindikator anzuwenden. Seltene Indikatoren können allerdings für Trader den Vorteil bieten, dass sie nur einem geringen Wettbewerb unterliegen.

Wie Bull- und Bear-Histogramme berechnet werden

Der Markt wird mit Indikatoren in die Phase mit dem Schlusskurs von heute unter dem von gestern sowie in die Phase mit dem Schlusskurs von heute über dem gestrigen geteilt. Abhängig davon, wie sich die Schlusskurse verteilen, werden

  • Phasen mit vorwiegend steigenden Kursen dem Bullen
  • Phasen mit vorwiegend fallenden Kursen dem Bären

zugewiesen. Auch Kerzenschatten werden herangezogen, der größere Wert der beiden Schatten hat ein höheres Gewicht, auch Kursspannen innerhalb eines Tages werden berücksichtigt. Mit Histogrammen werden die beiden Kräfte dargestellt; aus den Histogrammen kann auf Analyseplattformen auch eine Differenz gebildet und als Linie dargestellt werden. Für eine zusätzliche Optimierung kann die Differenz geglättet werden.

Histogramme richtig interpretieren

Wichtig für eine Entscheidung ist die Differenz der beiden Histogramme, die allerdings leicht erkennbar ist, denn die Histogramme weisen hohe und tiefe Werte auf. Interpretiert werden kann folgendermaßen:

  • Bullen gewinnen an Kraft, während Bull-Histogramm oberhalb der Nulllinie liegt
  • Bären gewinnen an Kraft, wenn sich Bear-Histogramm unterhalb der Nulllinie befindet

Wie ein Chart zeigt, hat das Bull-Histogramm in bullischen Phasen eine stärkere Kraft, die Werte sind höher. Das Bear-Histogramm zeigt in bearischen Phasen tiefere Werte an. Für eine Signalgebung muss das Bear-Histogramm in der bearischen Phase unterhalb der Nulllinie liegen, während es bei bullischen Phasen oberhalb der Nulllinie liegen sollte. Die Interpretation gilt nur für Phasen, während ein Vorteil aus einer detaillierten Betrachtung der Histogramme ersichtlich sein sollte.

Histogramme als Indikation für Ausbildung von Trends

Mit den beiden Histogrammen ist eine gute Indikation für die Ausbildung von Trends möglich, sie machen das Überwiegen von bearischen und bullischen Phasen bereits frühzeitig deutlich. Die bullische Power verringerte sich und zeigte beim Übergang der bullischen in die bearische Phase zügig eine fallende Linie. Auch ein Übergang von der bearischen in die bullische Phase war rechtzeitig erkennbar, was auch am Bruch der horizontalen Unterstützungslinie deutlich wurde. Die Histogramme zeigten rechtzeitig einen Übergang zum Aufwärtstrend; das Bear-Histogramm zeigte eine steigende Linie, das spricht für eine Abschwächung der bearischen Kräfte; die Bulls-Power stieg über die Nulllinie. Kurz darauf wurde die horizontale Widerstandslinie überwunden, das ist ein gutes Einstiegslevel. Um Signale zu liefern, ist keine Differenzbildung der Histogramme erforderlich.

Einfache Auskünfte mit Bear- und Bulls-Histogrammen

Die Bull- und Bear-Balance Histogramme zeigen, dass Indikatoren überoptimiert werden können. Die Histogramme können

  • als Differenz genutzt
  • durch gleitende Durchschnitte geglättet

werden. Die Histogramme zeigen gute Signale für entstehende Trends, doch sollten Trader mehr ins Detail gehen. Das Ende eines vorherrschenden Trends wird zumeist durch Werte, die sich schnell abbauen, aufgezeigt. Wird mit dem anderen Histogramm die Nulllinie kurze Zeit später die Nulllinie überschritten, ist davon auszugehen, dass sich ein neuer Trend ausgebildet hat.

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