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Trendstärke mit dem DeMarker Indikator bestimmen

Bei Einsteigern in Binäre Optionen ist der DeMarker Indikator weitgehend unbekannt, er wurde von Thomas DeMark, einem technischen Analytiker, entwickelt. In seinem Buch „Wissenschaft der technischen Analyse“ stellte er diesen Indikator vor, der gern in automatisierten Handelssystemen angewendet wird. Dieser Indikator ist auch im Forex-Bereich sehr beliebt. Mit diesem Indikator wird ähnlich wie mit dem Relative-Stärke-Indikator (RSI) die Stärke des Trends gemessen. Der Indikator kann auf eine Erschöpfung des Marktes oder eine mögliche Trendumkehr hindeuten und gehört zu den Oszillatoren.

Die Berechnung des DeMarker Indikators

Die Berechnung des DeMarker Indikators ist recht einfach. Der Indikator bildet einen Durchschnittskurs, er vergleicht die Price Action der Vorperiode mit der aktuellen Periode, dabei wird die Stärke des Trends sichtbar. Überkaufte und überverkaufte Märkte können identifiziert werden. Für die Formel sind folgende Berechnungen erforderlich:

  • Festlegung des Zeitintervalls, in der Regel der Wert 14
  • Ermittlung des maximalen Kurses: DeMax = aktuelles Hoch ./. Hoch der Vorperiode; wenn dieser Wert kleiner als Null ist, wird er immer gleich Null gesetzt
  • Ermittlung des niedrigsten Kurses: DeMin = aktuelles Tief ./. Tief der Vorperiode; liegt er reale Wert unter Null, wird er immer gleich Null gesetzt
  • DeMarker Indikator = gleitender Durchschnitt von DeMax : (gleitender Durchschnitt von DeMax + gleitender Durchschnitt von DeMin

DeMarker Indikator richtig interpretieren

Wie anhand der Formel ersichtlich ist, nutzt der DeMarker Indikator gleitende Durchschnitte. Eine oszillierende Linie um die Bereiche 0 und 1 zeigt das Verhältnis der Price Action als gleitende Durchschnitte an, doch können auch Werte zwischen -100 und 100 auftreten. Die Aussage ist dabei gleich. Eine überkaufte Situation liegt bei einem Bereich oberhalb von 7 vor; bei einem Bereich unterhalb von 0,3 liegt eine überverkaufte Situation vor. Sobald sich der DeMax-Wert erhöht, steigt der Wert des Indikators. In der Regel treten DeMax-Werte häufiger als DeMin-Werte auf, daher messen Analysten der Aussage des Indikators bei Markthochs mehr Bedeutung bei als bei Markttiefs. Die Identifikation von Preisdivergenzen ist eine gängige Analyse des Indikators. Ein weiterer Kursanstieg während eines Abfalls des DeMarker Indikators ist vor allem bei erreichten Hochs ein Hinweis auf kurz- und mittelfristige Trendwenden. In einem Chart des S&P 500 Index Futures ist dieser Umstand deutlich ersichtlich. Die Preisdivergenzen könnten besonders in überkauften Bereichen eine Trendwende anzeigen. Im Chart liefen Wenden von unten nach oben dynamisch ab, um eine Preisdivergenz darzustellen. Der Indikator zeigte keine überkaufte Zone an.

Der Nutzen von Oszillatoren in Kombination

Der DeMarker Indikator hat sich zusammen mit dem technischen Setup und mit anderen Indikatoren bewährt. Positionen können eröffnet werden, wenn

  • sich DeMarker Indikator im überkauften Bereich befindet
  • eine Preisdivergenz vorhanden ist
  • der Aufwärtstrend gebrochen wurde
  • ein Volumenindikator eine fallende Tendenz zeigt

Der DeMarker Indikator ist ein guter Hinweis auf überkaufte und überverkaufte Märkte, er ist einfach zu berechnen und kann eine bevorstehende Trendwende anzeigen.

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