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Virtual-Reality-Brillen und Binäre Optionen

Immer wieder beeinflussen Produktankündigungen von Unternehmen die Kursentwicklung ihrer Aktien. Ein Trader mit Binären Optionen ist mithin gut beraten, nicht nur den Kurs seiner potentiellen Basiswerte zu verfolgen, sondern vor allem auch aus den Unternehmensnachrichten Schlussfolgerungen zu ziehen, wie sich die Kurse entwickeln könnten, um richtige Entscheidungen für seine Calls und Puts ziehen zu können.

Aktie der Sony Corporation im Steigen

Die Aktie der Sony Corp. notierte am 04.01.2016 mit 2759 JPY und fiel danach auf 2.257 JPY am 12.02.2016. Diese Verluste konnte die Aktie jedoch längst wieder wettmachen und notiert inzwischen am 23.03.2016 wieder mit 2910 JPY. Das Steigen des Kurses dieser Aktie dürfte letztlich in der Ankündigung von Sony begründet liegen, ab Oktober 2016 eine Virtual-Reality-Brille in den Handel zu bringen.

Preisankündigung war entscheidend

Allein die Ankündigung dieser Absicht hätte wohl noch nichts oder nicht viel bewirkt, zumindest nicht einen derartigen Kursanstieg der Aktie. Denn derartige VR-Brillen wollen auch Facebook und HTC noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. Facebook hat für seine VR-Brille bisher einen Preis von 399 US-Dollar angekündigt und HTC einen solchen von 800 Dollar. Die Sony Corp. hingegen kündigt für ihr Modell einen Preis von 399 Dollar an.

Solide Marktanalyse von Sony

Sony hat mehr als alle anderen potentiellen Anbieter von VR-Brillen erkannt, dass der Markt für diese Produkte von Kunden beherrscht werden wird, die finanziell nicht aus dem Vollen schöpfen können, sondern sehr genau überlegen müssen, wie viel Geld sie für den Kauf einer solchen Brille aufwenden können. Hinzu kommt, dass Sony sich in den vergangenen Jahren wieder stärker bei den Computergames positioniert hat. Und gerade für diese Spiele werden die VR-Brilllen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Sony ist besser aufgestellt

Computertechnisch ist zu beachten, dass die VR-Brillen, egal wer sich für welches Modell welchen Herstellers auch immer entscheidet, immer nur dann optimal funktionieren, wenn sie an einen dafür auch geeigneten Computer angeschlossen sind, der die entsprechende Rechenleistung auch erbringen kann. Die Sony Corp. hat ihre VR-Brille entwickelt und abgestellt auf ihre hauseigene Playstation 4. Von dieser Spieleconsole hat Sony weltweit 36 Millionen Stück bisher verkauft. Das sind mithin 36 Millionen potentielle Kunden für eine VR-Brille von Sony. Kunden, die sich für die Variante einer VR-Brille von HTC oder Facebook entscheiden, müssen sich zum großen Teil erst einen dafür auch geeigneten Rechner zu einem nicht unerheblichen Preis anschaffen. Der Chiphersteller NVidia, der die Grafikkarten für die Rechner produziert, analysiert, dass es neben der Playstation 4 von Sony nur weltweit 13 Millionen Computer gibt, die bisher in der Lage sind, die Rechenleistungen zu erbringen, die für VR-Brillen nötig sind.

Ambitioniert aber nicht ohne Risiko

Auch wenn Sony angekündigt hat, dass bis zum Ende des Jahres 2016 bereits mindestens 50 Spiele so entwickelt und angepasst sind, dass sie mit den VR-Brillen funktionieren, auch wenn andere Spielehersteller sich bereits dahingehend artikulierten, dass sie ihre Spiele für Sony anpassen werden, bleibt das Vorhaben ambitioniert. Nur wenn es keine Rückschläge gibt, wird der Aufwärtstrend anhalten.

Insofern bieten die Aktien der Sony Corp. interessante Basiswerte für den Handel mit binären Optionen.

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