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VW im leichten Aufwärtstrend

Von sage und schreibe 800.000 Manipulationsverdachten verbleiben nach Prüfung des Kraftfahrt-Bundesamtes noch 36.000 manipulierte Fahrzeuge. Diese Nachricht schloss sich geradezu nahtlos an die Krisensitzung des Aufsichtsrats von VW an. Ein großes Problem ist damit gelöst, viele kleine bleiben. Die Aktie jedenfalls reagiert mit einem sympathischen, leichten Aufwärtstrend. Sorgen bereiten aber nach wie vor die strafrechtlichen Konsequenzen, die VW – unabhängig davon, wie viele Modelle nun von dem großen oder kleinen Skandal betroffen sind – zu befürchten hat. Zwar ist die Stimmung der Anleger wieder positiv, allerdings ist gerade aus Übersee, namentlich den USA zu erwarten, dass diese sich nicht leichtfertig mit einer schlichten Herabsetzung der Verdachtsfälle abfinden werden. Anwalts-, Gerichts- und Strafkosten werden vonseiten der USA ins Unermessliche steigen, ganz egal, ob es hier nur um gut 10 % des zunächst befürchteten Ausmaßes geht oder nicht.

Trader sollten zur Vorsicht neigen

Die VW-Aktie ist derzeit unberechenbar. Das liegt daran, dass einerseits der VW-Konzern nichts unversucht lassen möchte, das Ruder nochmal herumzureißen – dies mit Transparenz – und andererseits daran, dass die USA wettern, wo es nur geht. Dass sich die ganze Affäre aktuell wohl entschleunigt, ist aus deren Sicht vernachlässigungswürdig. Ihnen geht es ums Prinzip. Und schon allein aus diesem Grunde schwingt bei den Anlegern dennoch eine gewisse Portion Nervosität mit. Trader sollten in Anbetracht dieser Umstände lieber auf Nummer sicher gehen. Kurze Laufzeiten eignen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher, als lange Laufzeittypen. Das ist auf die hohe Volatilität innerhalb von nur kurzer Zeit zurückzuführen. Ein klarer Auf- oder Abwärtstrend lässt sich nicht prognostizieren und ist auch nicht aus dem Chart-Verlauf zu entnehmen. Lange Laufzeiten birgen im Moment die Gefahr, dass der Chart mit einem dicken Verlust geschlossen wird. Denn es ist schlicht nicht möglich, momentan eine gewisse Zielrichtung der VW-Aktie zu bestimmen. Das Kraftfahrt-Bundesamt bestätigte mittlerweile auch, dass sich der Verdacht der rechtswidrigen Veränderung von Verbrauchsangaben nicht bestätigt habe. All diese News greifen derart ineinander, dass ein klarer Kursverlauf oft nicht oder nur ungenügend bestimmbar bleibt.

Die Zukunft ist offen

Was die Zukunft des VW-Konzerns angeht, so dürfte sich diese etwas dunkler gestalten, als man dies noch vor Monaten gehofft hat. In der nahen Vergangenheit wurde bekannt, dass die Absatzzahlen der VW-Modelle merklich gesunken sind. Dass sich Verbraucher angesichts dieser wenig werbewirksamen Nachrichtenlage nicht gerade dazu überringen möchten, einen eventuell manipulierten VW zu erwerben, kann an dieser Stelle natürlich nachvollzogen werden – dazu bedarf es keiner ausschweifenden Marktkenntnisse. Die große Aufgabe für den VW-Konzern wird es jedoch sein, das Vertrauen der potenziellen Käufer und der Anleger zurückzugewinnen. Doch allein damit ist die Situation nicht gekappt. Nebenkosten, die aus dem Abgasskandal entstehen, werden unheimlich hoch sein. Kapital hierfür wurde bereits zurückgestellt. Personalentscheidungen werden folgen. All dies sind Faktoren, die Trader im Auge behalten müssen, um erfolgreich mit ihren binären Optionen zu handeln. Weltweite Finanzprobleme haben hingegen kaum spürbaren Anteil an Kursveränderungen der VW-Aktie. Hier liegen die Gründe tatsächlich im Innern.

In aller Kürze

Dieser Tage geht beim Trading der VW-Aktie eindeutig Sicherheit dem Mut vor. Lieber suchen sich Trader andere, sichere Basiswerte, als womöglich einen Totalverlust hinnehmen zu müssen.

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