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VW zieht Konsequenzen

Dass nach dem VW-Abgasskandal nicht alles beim Alten bleiben kann, liegt ja auf der Hand. Was man sich im Vorstand jetzt aber einfallen lassen hat, dürfte Salz in die offenen Wunden der Verantwortlichen sein: Mit einem Rotationsprinzip soll künftig die Personalstruktur lebendig gehalten werden. Es ist die Rede von der Verbesserung von Kontrollmechanismen, Nachschärfen von Prozessen, klare Regelung von Verantwortlichkeiten und Ablaufüberwachung durch neue IT-Systeme. Das alles klingt ganz danach, als scheint der VW-Konzern nach allen schlechten News nun weiße Wäsche waschen und Transparenz pflegen zu wollen. Keine schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass da ein Image gerettet werden muss. Das Personal bei zentralen Schaltstellen im Rahmen der Motorentwicklung soll im Rotationsprinzip wechseln. Ziel soll es sein, dass Mitarbeiter nur noch für eine vorgegebene Zeit an ihrem Einsatzort beschäftigt werden. Ist die Zeit verstrichen, soll ein Arbeitsplatzwechsel erfolgen. Das alles hört sich ganz danach an, als habe die Führungsriege des angeschlagenen Autokonzerns nicht so recht gewusst, was ihre rechten und linken Hände da fabriziert haben. Waren die Vorgaben also schlicht zu streng, dass Mitarbeiter zu derartigen Mitteln greifen mussten? Waren die Ansagen eventuell ganz nach dem Motto: „Seht zu, dass ihr das schafft!“? Zumindest könnte man den Eindruck gewinnen, die nun vom Rotationsprinzip betroffenen Arbeitskräfte hätten Manipulationen völlig eigenständig vorgenommen. Jedenfalls sollen solche Handlungsmöglichkeiten nun nicht mehr bestehen. In der Realisierung könnte es so aussehen, dass beispielsweise Programmierer von VW zu Porsche und von Porsche zu Audi wechseln. Bei mehr als 600.000 Mitarbeitern ein großes Vorhaben, wohl aber machbar.

Was das für Trader bedeutet

Die VW-Aktie befindet sich seit wenigen Wochen in einem leichten Aufwärtstrend. Die Bemühungen seitens des VW-Konzerns werden von Anlegern und Händler gleichermaßen gewürdigt, man hat das Vertrauen wiedergefunden. Aktuell sinkt die Aktie leicht, der Trend selbst zeigt aber nach wie vor nach oben. Volkswagen lässt sich nicht lumpen und versucht mit so vielen News wie möglich, Kunden und Anleger am Ball zu halten. Diese Transparenz kommt wohl etwas spät, jedoch nicht zu spät. Aktuell lassen sich die Verantwortlichen einiges einfallen, um dem gebeutelten Konzern wieder auf die Sprünge zu helfen. Dass dies aber nur schleppend vorangeht, daran sollten sie sich nicht stören. Lieber sollten sie froh sein, dass sich überhaupt wieder etwas in Richtung grüne Zahlen tut. Die letzten Monate waren schließlich geprägt von schlechten Nachrichten. In Amerika ließ man kein gutes Haar am deutschen Vorzeigeauto, vielmehr rieben sich die dortigen Anwälte bereits freudestrahlend ihre Hände. Denn was hier in Deutschland unmöglich scheint, ist dort bereits Realität. Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe stehen da ins Haus. In unseren Landen sieht es da schon entspannter aus. Dennoch musste VW eine enorme Rückstellung vornehmen, um die drohenden Kosten auch zuverlässig abfangen zu können. In naher Zukunft sind also weitreichende Personalentscheidungen zu erwarten. Diese schlagen sich auch direkt im Kursverlauf nieder. Hier ist es also wirklich wichtig, sich in Realtime zu informieren. Online Broker bieten diesen Service zum Teil kostenlos an. Und den sollten Trader binärer Optionen auch nutzen. Der Kursverlauf der VW-Aktie lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt recht einfach prognostizieren:

  • Gibt es keine neuen oder aber schlechte News, sinkt der Kurs.
  • Gibt es News, die auf Transparenz und Aufklärung gerichtet sind, steigt der Kurs.
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