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Was es an den Weihnachtsfeiertagen für Trader zu beachten gilt

Prinzipiell unterscheidet sich das Trading an Weihnachtsfeiertagen kaum vom Handel an normalen Börsentagen. Zu beachten ist allerdings, dass Börsen in Europa und Amerika zumeist früher schließen. In diesem Jahr war bereits drei Stunden vor eigentlichem Börsenschluss Zapfenstreich. Aufgrund der allgemeinen Feiertagsstimmung und weil viele Händler bereits im Urlaub sind, tut sich natürlich auch auf den Märkten nicht sonderlich viel. Zumindest konnten am gestrigen Tage weder an den Börsen Europas, noch Amerikas markante Veränderungen beobachtet werden. Gute Zeiten also, um sich noch einmal eingehend mit charakteristischen Merkmalen der Basiswerte auseinander zu setzen. Derzeit machen einige Basiswerte Händlern ein wenig Sorgen.

Öl verliert weiterhin an Wert

Der Iran kann sich drehen und wenden, wie er will. Er wird mit seinen staatlichen Reformen zumindest nicht dafür sorgen, dass sich der Öl-Preis wieder zu seinen Gunsten aufrappelt. Es wurde schlicht zu viel Öl auf den Markt gebracht mit der Folge, dass mittlerweile sogar davon auszugehen ist, dass Öl über Monate in dieser Winterstarre verharren dürfte. Für Autofahrer ist das natürlich eine gute Nachricht, denn bei diesen Benzinpreisen macht der Blick auf die Zapfsäule wieder Spaß.

Edelmetalle im unsicheren Aufwärtstrend

Gold und Silber befinden sich aktuell in einem leichten Aufwärtstrend, sofern man die Entwicklung der Kurse in einem sechsmonatigen Zeitraum betrachtet. Zieht man die Kursentwicklung des vergangenen Jahres heran, fällt schnell auf, dass der eigentliche Trend nach unten zeigt. So richtig können sich beide Edelmetalle nicht fangen. Wer auf Gold oder Silber setzen möchte, sollte beide Kurse wechselseitig betrachten. Beide Kurse sind zwar nicht direkt voneinander abhängig, wohl aber reagieren sie ähnlich. Neigt der Silberkurs also nach unten, ist zu erwarten, dass sich auch der Goldkurs derart regt. Edelmetalle werden ja bekanntlich immer dann interessant für Trader und Anleger, wenn die allgemeine Stimmung angespannt ist. Das ist immer dann der Fall,

  • wenn sich die Währungen Euro und US-Dollar in bedenkliche Bereiche bewegen,
  • wenn aufgrund der weltweit bedenklichen Sicherheitslage mit militärischen Einsätzen zu rechnen ist oder diese im Moment ausgeführt werden,
  • wenn Veröffentlichungen der Notenbanken angekündigt sind.
  • Dem Grunde nach sind Edelmetalle immer gute Basiswerte, wenn allgemeine Verunsicherung herrscht. Derzeit scheinen sich aber sogar nervöse Anleger und Händler weniger auf Gold und Silber zurückziehen zu wollen.

    Die Wahl der Strategie zur Weihnachtszeit ist einfach

    Weil Marktindikatoren sozusagen in der Weihnachtszeit auch Pause machen, ist es sinnvoll, sich dem ablesbaren Trend anzuschließen. Die Trendfolgestrategie ist auch besonders einfach für unerfahrene Trader. Online Broker stellen sogar bestimmte Chart-Darstellungen zur Verfügung, die mittels einer roten oder grünen Linie einen Trend anzeigen. Es muss also nicht einmal selbst ein Trend abgelesen werden. Weil sich ein Trend jedoch zumeist nur über einen längeren Zeitraum zeigt, macht es Sinn, lange Optionslaufzeiten zu wählen. Kurzfristige Laufzeittypen würden zwar die aktuelle, hohe Volatilität nutzen, allerdings lässt sich in diesem kurzen Zeitfenster kaum ein Trend verfolgen, geschweige denn von ihm profitieren. Während der Feiertage sollten es Trader also ein wenig ruhiger angehen lassen. In vielen Ländern herrscht derzeit Weihnachtsfrieden. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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