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Zinsanhebung durch US-Notenbank Fed im April nicht ausgeschlossen

Schon lange haben Anleger in den USA, aber auch in Europa mit einer Entscheidung der US-Notenbank Fed gerechnet. Am 16. März wurde schließlich eine Entscheidung erwartet, doch verlief die jüngste Sitzung der US-Notenbanker ergebnislos, es kam nicht zu einer Zinserhöhung. Fed-Präsidentin Janet Yellen hält sich jedoch alle Türen offen, sie schließt eine Zinserhöhung im April nicht aus. Über eine erneute Lockerung wurde nicht diskutiert.

Noch keine Entscheidung über Zinsen der US-Notenbank getroffen

Wie gewohnt hält sich die Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, alle Türen für eine kommende Zinserhöhung offen. Auf der jüngsten Sitzung der Notenbanker von der Federal Reserve kam es auf zu keinem Ergebnis im Hinblick auf die Zinsen, doch die Chefin hält sich alle Optionen offen. Die im Dezember letzten Jahres eingeleitete Zinswende könnte schon Ende April fortgesetzt werden, allerdings hängt das nach Aussage von Janet Yellen auf einer Pressekonferenz am Mittwoch von der konjunkturellen Entwicklung in den USA ab.

Sitzung der Fed war live

Vor der Presse sagte die Präsidentin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, dass auch die letzte Sitzung der Notenbank live war, so wie jede Notenbank-Sitzung. Die Notenbankpräsidentin will mit live ausdrücken, dass eine geldpolitische Straffung auf jeder Sitzung der Notenbank beschlossen werden kann. Janet Yellen betonte, dass eine tatsächliche Entscheidung davon abhängig ist, wie sich die Konjunktur in den USA entwickelt. Faktoren für eine Entscheidung über eine Zinserhöhung sind also

  • Konjunkturentwicklung in den USA
  • Entwicklung des Leitindex Dow Jones
  • Entwicklung der Weltwirtschaft

Die gegenwärtig schwächelnde Weltwirtschaft beeinflusste offenbar die Entscheidung der Fed gegen eine erneute Zinserhöhung am Mittwoch. Janet Yellen sagte, dass die Entscheidung am Mittwoch den Einfluss globaler Entwicklungen widerspiegelt. Risiken stellen die globale Konjunktur und die Märkte dar.

Vorsichtige Entscheidungen über geldpolitische Straffung

Mit einer geldpolitischen Straffung ist die US-Notenbank vorsichtig, wie Yellen sagt. Einen fest vorgezeichneten geldpolitischen Kurs gibt es nicht, denn der Kurs wird immer in einer angemessenen Weise angepasst. Zuletzt haben sich die Marktbedingungen deutlich verbessert, doch fallen die Wachstumsprognosen geringer als im Dezember aus. Janet Yellen wies darauf hin, dass die Fed die Fortschritte bei der Inflation genau beobachten werde. Angesichts der Strafzinsen, die von der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan eingeführt wurden, kommentierte Janet Yellen, dass nicht an eine erneute Lockerung gedacht werde und dass auch keine Negativzinsen im Gespräch seien. Der Effekt solcher Negativzinsen wird gemäß Yellen jedoch genau beobachtet. Sollte eine Lockerung erforderlich werden, sind laut Aussage Yellens genügend andere Instrumente vorhanden.

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